Unionsministerium des Auswärtigen und der Verteidigung

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    • Rossel wird in das Büro der Unionskanzlerin u. Außenministerin Helen Bont gebracht, wo er von ihr begrüßt wird:
      Guten Tag, Exzellenz.
      Mit Verweis auf eine Sitzgruppe:
      Bitte, nehmen Sie doch Platz. Tee, Kaffee und Gebäck stehen bereit; Sie dürfen sich gerne bedienen.

      Was führt Sie zu mir, Exzellenz? :)
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • tritt ein und setzt sich

      Ich danke ihnen Frau Kanzlerin für den Termin.
      Nun ich hatte eigentlich bereits im Mai vor, mit der Regierung in Kontakt zu treten, nur wurde mir damals mitgeteilt, dass es keinen Präsidenen und keine Regierung gäbe. Das wollte ich jetzt somit nachholen.

      Entsprechend wollte ich mich mit einen erst einmal ganz allgemein austauschen über die Ereignisse der letzten 6 Monate in der DU sowie den aktuellen Stand der Dinge und ihre Sicht auf die Welt.
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro
    • Das ist eine, wie ich meine, sehr gute Idee.
      Haben Sie an bestimmte Themen gedacht?
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Nimmt das Geschenk entgegen.
      Vielen Dank, Exzellenz, Sie haben mir mit dieser schönen Uhr wahrhaftig ein sehr große Freude gemacht. Sie passt sicherlich sehr gut zu meinem Kaminsims. :)

      Nun, Exzellenz, es gibt, wie Sie sich sicherlich denken, eine Entwicklung, die die Unionsregierung mit äußerster Sorge beobachtet, und das ist die derzeitige Entwicklung rund um den Nord- und Südpol.
      Mit großer Sorge nehmen wir unter anderem zur Kenntnis, dass es in Andro Bestrebungen gibt, das androische Hoheitsgebiet über den 80. Breitengrad hinaus bis zum geographischen Nordpol auszuweiten und dabei in Konflikt mit der Polkommission und ihren Mitgliedstaaten zu geraten.
      Wie Sie sicherlich wissen, ist die Hohe Polkommission der letzte Rest, der vom Rat der Nationen übrig geblieben und stellte den erfolgreichen Abschluss einer friedlichen Beilegung des Konfliktes um den Schutz der beiden Polgebiete dar.
      Ich denke, dass es nicht übertrieben ist zu sagen, dass die Hohe Polkommission derzeit ein letzter Rest internationaler friedlicher Kooperation ist, den man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen könnte.
      Die Frage, die sich für die Unionsregierung stellt lautet: ist die internationale zu friedlicher Kooperation und fairem Ausgleich fähig, oder wird sie endgültig in jene Zeiten zurückfallen, in denen nicht Recht und Gerechtigkeit galten, sondern das Recht des Stärkeren.
      In diesem Sinne hoffe ich sehr, dass Andro sich eines Tages der Hohen Polkommission zurückkehren wird, und sie schon damals eine konstruktive Rolle einnehmen wird.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
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      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Sie steigen ja direkt ins Thema ein. Ich hatte gedacht, es gäbe aus den vergangenen sechs Monaten noch etwas zu berichten aber gut.


      Nun, Exzellenz, es gibt, wie Sie sich sicherlich denken, eine Entwicklung, die die Unionsregierung mit äußerster Sorge beobachtet, und das ist die derzeitige Entwicklung rund um den Nord- und Südpol.


      Mit dem Nordpol meinen sie wohl, dass das bisherige androische Arktisgebiet nun in die androische Hoheit übertragen werden und zu einem Territorium werden soll. Vom Südpol hingegen habe ich nichts gehört.



      Mit großer Sorge nehmen wir unter anderem zur Kenntnis, dass es in Andro Bestrebungen gibt, das androische Hoheitsgebiet über den 80. Breitengrad hinaus bis zum geographischen Nordpol auszuweiten und dabei in Konflikt mit der Polkommission und ihren Mitgliedstaaten zu geraten.


      Wieso denn Sorge? Die DU und Andro sind Partner die ein positives Verhältnis leben, das wir gerne in allen Bereichen ausbauen würden.
      Ein Konflikt mit der Polkommission sehe ich auch nicht. Andro ist dort kein Mitglied, ebenso wenig die meisten Polanreiner. Wir tangieren von keiner Nation irgendwelche Interessen.
      Wenn andere Nationen die androischen Interessen tangieren, dann erzeugen ja eher diese einen Konflikt.


      Wie Sie sicherlich wissen, ist die Hohe Polkommission der letzte Rest, der vom Rat der Nationen übrig geblieben und stellte den erfolgreichen Abschluss einer friedlichen Beilegung des Konfliktes um den Schutz der beiden Polgebiete dar.


      Frau Kanzlerin, es wäre mir neu, wenn die Polkommission ein Überbleibsel des RdN wäre. Zwischen RdN und der PK liegen zeitliche wie inhaltliche Abstände. Allein deren Ziele sind völlig verschieden. Wobei sie eines schon gemeinsam haben: sie erzeugen eher Konflikte als das sie welche lösen und sie engen Nationen in ihren natürlichen Interessen ein, als das sie dabei helfen, für einen wirklichen kollektiven Frieden zu sorgen.

      Andro hat bereits vor einem Jahr versucht durch eine Konferenz eine multilaterale Einigung zu erziehlen. Hier hat man gesehen, welche Interessen manche Nationen - leider - verfolgen.


      Ich denke, dass es nicht übertrieben ist zu sagen, dass die Hohe Polkommission derzeit ein letzter Rest internationaler friedlicher Kooperation ist, den man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen könnte.


      Mit dem Frieden spielt man auch nicht, ebenso wie man nicht Krieg spielt. Das sie die Worte wählen, besorgt mich schon etwas. Ich könnte dies als indirekte "Warnung" verstehen.
      Andro hat sehr große Sicherheitsbedürfnisse. Der Nordpol liegt direkt vor unserer "Haustür". Indem wir den Nordpol zwischen dem 80° und 160° zu unserem Hoheitsgebiet erklären, können wir den Schutz und die Sicherheit unserer Nation und unserer Bürger gewährleisten.
      Somit wäre nach dem Süden, dort liegt Chinopien, nun auch der Norden gesichert. Das tangiert niemanden direkt. Wir werden mit den übrigen Polanreinerstaaten Verträge abschließen, die eine gemeinsame und einigende Lösung herbeiführen.
      Sollte die Polkommission oder deren Mitglieder hier Andros Interessen ausbremsen wollen, so können wir dies so verstehen, dass die Polkommission die gesamte Region destabilisieren will.

      Wieso wird die PK nur tätig, wenn es "Verstöße" gibt? Andro ist eines der wenigen Länder, das überhaupt Forschung am Nordpol betreibt und die Ergebnisse an der Universität der Öffentlichkeit und somit der Welt zugänglich macht. Das findet keine positive Meldung. Aber das wir unsere Bürger schützen, dass ist dann nicht gut.


      Die Frage, die sich für die Unionsregierung stellt lautet: ist die internationale zu friedlicher Kooperation und fairem Ausgleich fähig, oder wird sie endgültig in jene Zeiten zurückfallen, in denen nicht Recht und Gerechtigkeit galten, sondern das Recht des Stärkeren.
      In diesem Sinne hoffe ich sehr, dass Andro sich eines Tages der Hohen Polkommission zurückkehren wird, und sie schon damals eine konstruktive Rolle einnehmen wird.


      Andro war und ist stets ein verlässlicher Partner in internationalen Fragen. Das zeigt unsere stringente Außenpolitik die vor allem auf Renzia und der ARS beruht, aber auch auf der Tatsache, dass wir auf Länder zugehen, mit denen wir einst Konflikte hatten.
      Wir suchen die Gemeinsamkeiten um Probleme zu lösen, nicht anders herum.
      Bislang hat sich die internationale Gemeinschaft, oder der PK mit seinen, mit Verlaub, 3-4 aktiven Mitgliedern, nicht an Andro gewandt oder sonst irgendwie versucht eine Lösung für alle Seiten zu finden. Da die PK nicht in der Lage ist, den Pol zu schützen, wird dies Andro tun.
      Oder gab es Proteste, als Novara bzw. Glenverness sich im Norden Gebiete angeeignet haben? Nein. Man hat sogar die Grenzziehung der "Neutralen Zone" angepasst.

      Für Andro gilt das Ziel: die Sicherheit des Landes hat oberste Priorität. Wir lassen nicht zu, das jemand sich den Nordpol aneignet, dem wir nicht vertrauen und der das Potential oder den Willen hat, gegen Andro in irgend einer Weise vorzugehen. Und das indem er die Arktis okkupiert.

      Was ich ihnen garantieren kann ist, dass sich nichts ändern wird. Andro wird weiterhin die Umwelt am Nordpol schützen, zivile Forschung betreiben und dort keine militärischen Stationen errichten. Einzig die Luftraumüberwachung wird entsprechend angepasst.

      trinkt etwas

      Gerne aber können wir darüber reden, welche Ansprüche die DU am Nord- oder Südpol hat. Ich erachte es als legitim, wenn die DU zwischen dem 60° und 85° westlicher Länge Gebiete beansprucht. Ebenso hätten Cranberra, Eldeyja, Albernia, die Nordmark Glenverness und sogar das Medianische Imperium Ansprüche.
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sergeji Piotrowitsch Rossel ()

    • Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Sie steigen ja direkt ins Thema ein. Ich hatte gedacht, es gäbe aus den vergangenen sechs Monaten noch etwas zu berichten aber gut.


      Nun, ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür, dass ich gleich mit den Themen beginne, die der Unionsregierung derzeit besonders auf den Fingern brennt.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Orginal von Helen Bont
      Nun, Exzellenz, es gibt, wie Sie sich sicherlich denken, eine Entwicklung, die die Unionsregierung mit äußerster Sorge beobachtet, und das ist die derzeitige Entwicklung rund um den Nord- und Südpol.


      Mit dem Nordpol meinen sie wohl, dass das bisherige androische Arktisgebiet nun in die androische Hoheit übertragen werden und zu einem Territorium werden soll. Vom Südpol hingegen habe ich nichts gehört.


      Richtig. Ich bitte Sie diese Aussage auch nicht auf Andro zu münzen, sondern mit "derzeitigen Entwicklung um den Nord- und Südpol" meine ich natürlich die allgemeine Entwicklung.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Orginal von Helen Bont
      Mit großer Sorge nehmen wir unter anderem zur Kenntnis, dass es in Andro Bestrebungen gibt, das androische Hoheitsgebiet über den 80. Breitengrad hinaus bis zum geographischen Nordpol auszuweiten und dabei in Konflikt mit der Polkommission und ihren Mitgliedstaaten zu geraten.


      Wieso denn Sorge? Die DU und Andro sind Partner die ein positives Verhältnis leben, das wir gerne in allen Bereichen ausbauen würden.
      Ein Konflikt mit der Polkommission sehe ich auch nicht. Andro ist dort kein Mitglied, ebenso wenig die meisten Polanreiner. Wir tangieren von keiner Nation irgendwelche Interessen.
      Wenn andere Nationen die androischen Interessen tangieren, dann erzeugen ja eher diese einen Konflikt.


      Auch die Unionsregierung stuft die Beziehungen zu Andro als positiv und freundschaftlich ein, und ich kann Ihnen versichern, dass uns sehr an einem weiteren Ausbau dieser Beziehungen gelegen ist.
      Es ist richtig, dass Andro seit seinem Austritt aus der Hohen Polkommission nicht mehr Mitglied dieser Konvention ist, was die Unionsregierung sehr bedauert, denn nach Überzeugung der Unionsregierung gibt es für Andro keinen geeigneteren Ort seine Interessen im Einklang mit der internationalen Staatengemeinschaft zu vertreten, als die Hohe Polkommission.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Orginal von Helen Bont
      Wie Sie sicherlich wissen, ist die Hohe Polkommission der letzte Rest, der vom Rat der Nationen übrig geblieben und stellte den erfolgreichen Abschluss einer friedlichen Beilegung des Konfliktes um den Schutz der beiden Polgebiete dar.


      Frau Kanzlerin, es wäre mir neu, wenn die Polkommission ein Überbleibsel des RdN wäre. Zwischen RdN und der PK liegen zeitliche wie inhaltliche Abstände. Allein deren Ziele sind völlig verschieden. Wobei sie eines schon gemeinsam haben: sie erzeugen eher Konflikte als das sie welche lösen und sie engen Nationen in ihren natürlichen Interessen ein, als das sie dabei helfen, für einen wirklichen kollektiven Frieden zu sorgen.


      Während meiner Zeit als RdN-Generalsekretärin fasste damals die Vollversammlung des RdN den Beschluss, eine internationale Konferenz zur Regelung der Polfrage einzuberufen, die damals auch am Sitz des Rats der Nationen stattfand.
      Damals vertrat die Vollversammlung des Rat der Nationen die Auffassung, dass Nord- und Südpol als Erbe der gesamten Menschheit niemandem gehören und dementsprechend von der gesamten Menschheit geschützt werden müssen.
      Um zu vermeiden, dass wieder nur ein exklusiver Club entsteht, an der nur die RdN-Mitgliedstaaten teilnehmen, wurden alle Staaten eingeladen, und ich erinnere mich sehr gut daran, dass Andro sich an dieser Konferenz beteiligte, sich allerdings entschloss, nicht zu den Erstunterzeichnern zu gehören, sondern erst später der Konvention beizutreten.
      Dass man letztendlich die Polkonvention aus dem RdN ausgegliedert und eine eigenständige Hohe Polkommission geschaffen hat liegt in der Tatsache begründet, dass damals nicht alle Polkonferenz-Teilnehmer Mitglied des RdN waren, aber allen Staaten die gleiche Beteiligungsmöglichkeiten zugute kommen sollten.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Andro hat bereits vor einem Jahr versucht durch eine Konferenz eine multilaterale Einigung zu erziehlen. Hier hat man gesehen, welche Interessen manche Nationen - leider - verfolgen.


      Ja, ich kann mich daran erinnern, dass Andro zu einer solchen Konferenz eingeladen hat. Die Unionsregierung - damals unter meiner Leitung - hat es damals sehr bedauert, dass Andro nicht den Weg über die bereits bestehende Polkommission gegangen ist.
      Nun, Exzellenz, Sie kennen sicherlich die Zielsetzung der Hohen Polkommission, so dass ich sie Ihnen nicht herunterbeten muss. Wichtig ist mir eines zu betonen: als Erbe der gesamten Menschheit sollten die Polgebiete auch von der gesamten Menschheit geschützt und verwaltet werden. Die Hohe Polkommission ist das Instrument dazu. Und überdies auch die Plattform, auf der die Anrainerstaaten ihre besonderen Interessen und Sorgen zur Sprache bringen können.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Orginal von Helen Bont
      Ich denke, dass es nicht übertrieben ist zu sagen, dass die Hohe Polkommission derzeit ein letzter Rest internationaler friedlicher Kooperation ist, den man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen könnte.


      Mit dem Frieden spielt man auch nicht, ebenso wie man nicht Krieg spielt. Das sie die Worte wählen, besorgt mich schon etwas. Ich könnte dies als indirekte "Warnung" verstehen.
      Andro hat sehr große Sicherheitsbedürfnisse. Der Nordpol liegt direkt vor unserer "Haustür". Indem wir den Nordpol zwischen dem 80° und 160° zu unserem Hoheitsgebiet erklären, können wir den Schutz und die Sicherheit unserer Nation und unserer Bürger gewährleisten.
      Somit wäre nach dem Süden, dort liegt Chinopien, nun auch der Norden gesichert. Das tangiert niemanden direkt. Wir werden mit den übrigen Polanreinerstaaten Verträge abschließen, die eine gemeinsame und einigende Lösung herbeiführen.
      Sollte die Polkommission oder deren Mitglieder hier Andros Interessen ausbremsen wollen, so können wir dies so verstehen, dass die Polkommission die gesamte Region destabilisieren will.


      Verstehen Sie meine Worte bitte nicht als Warnung, Exzellenz, sondern eher als ein Appell: die Hohe Polkommission stellt einen letzten Rest internationaler Regelung und internationalen Kooperation dar - wenn auch nur bezogen auf den Nord- und Südpol. Wenn wir diesen letzten Rest leichtfertig zerstören, dann wird die Menschheit bezüglich Völkerrecht und internationaler Kooperation wieder ganz von vorne anfangen müssen.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Wieso wird die PK nur tätig, wenn es "Verstöße" gibt? Andro ist eines der wenigen Länder, das überhaupt Forschung am Nordpol betreibt und die Ergebnisse an der Universität der Öffentlichkeit und somit der Welt zugänglich macht. Das findet keine positive Meldung. Aber das wir unsere Bürger schützen, dass ist dann nicht gut.


      Die Hohe Polkommission kann natürlich nur dann tätig werden, wenn ihr die Verstöße auch bekannt werden. Mir persönlich ist kein Fall, der der Hohen Polkommission bekannt geworden ist, bekannt, in der die Hohe Polkommission tatenlos geblieben wäre.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Orginal von Helen Bont
      Die Frage, die sich für die Unionsregierung stellt lautet: ist die internationale zu friedlicher Kooperation und fairem Ausgleich fähig, oder wird sie endgültig in jene Zeiten zurückfallen, in denen nicht Recht und Gerechtigkeit galten, sondern das Recht des Stärkeren.
      In diesem Sinne hoffe ich sehr, dass Andro sich eines Tages der Hohen Polkommission zurückkehren wird, und sie schon damals eine konstruktive Rolle einnehmen wird.


      Andro war und ist stets ein verlässlicher Partner in internationalen Fragen. Das zeigt unsere stringente Außenpolitik die vor allem auf Renzia und der ARS beruht, aber auch auf der Tatsache, dass wir auf Länder zugehen, mit denen wir einst Konflikte hatten.
      Wir suchen die Gemeinsamkeiten um Probleme zu lösen, nicht anders herum.
      Bislang hat sich die internationale Gemeinschaft, oder der PK mit seinen, mit Verlaub, 3-4 aktiven Mitgliedern, nicht an Andro gewandt oder sonst irgendwie versucht eine Lösung für alle Seiten zu finden. Da die PK nicht in der Lage ist, den Pol zu schützen, wird dies Andro tun.
      Oder gab es Proteste, als Novara bzw. Glenverness sich im Norden Gebiete angeeignet haben? Nein. Man hat sogar die Grenzziehung der "Neutralen Zone" angepasst.


      Exzellenz, ich bin zuversichtlich, dass wenn Andro auf die Hohe Polkommission zugehen wird, diese ein Entgegenkommen nicht verweigern wird.
      Was die Mitglieder angeht - nach meiner Information sind es insgesamt 9 - so steht die Hohe Polkommission grundsätzlich allen Staaten offen.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Für Andro gilt das Ziel: die Sicherheit des Landes hat oberste Priorität. Wir lassen nicht zu, das jemand sich den Nordpol aneignet, dem wir nicht vertrauen und der das Potential oder den Willen hat, gegen Andro in irgend einer Weise vorzugehen. Und das indem er die Arktis okkupiert.


      Ich versichere Ihnen, Exzellenz, dass ich absolutes Verständnis dafür habe, dass Andro die Sicherheit seines Territoriums sicherstellen will. Auch die Unionsregierung verfolgt dieses Ziel für die Demokratische Union und mir ist kein Land der Welt bekannt, dem seine eigene Sicherheit egal wäre.
      Die Unionsregierung ist jedoch der Überzeugung, dass wirkliche Sicherheit nur im internationalen Rahmen verwirklicht werden kann.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Was ich ihnen garantieren kann ist, dass sich nichts ändern wird. Andro wird weiterhin die Umwelt am Nordpol schützen, zivile Forschung betreiben und dort keine militärischen Stationen errichten. Einzig die Luftraumüberwachung wird entsprechend angepasst.


      Ich danke Ihnen für diese Zusicherung, Exzellenz. Gestatten Sie mir bitte trotzdem den Hinweis, dass Andro einen weitaus größeren Nutzen haben würde, wenn es die Luftraumüberwachung gemeinsam und bzw. oder im Einverständnis mit den übrigen Mitgliedern der Hohen Polkommission ausüben würde, als wenn Andro versuchen würde, eine solche Luftraumüberwachung gegen den Widerstand der Hohen Polkommission durchzusetzen, indem es zum Beispiel mit militärischen Beobachtungsflugzeugen in den Luftraum nördlich des 80. Breitengrades eindringt.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Gerne aber können wir darüber reden, welche Ansprüche die DU am Nord- oder Südpol hat. Ich erachte es als legitim, wenn die DU zwischen dem 60° und 85° westlicher Länge Gebiete beansprucht. Ebenso hätten Cranberra, Eldeyja, Albernia, die Nordmark Glenverness und sogar das Medianische Imperium Ansprüche.


      Ich weiß dieses Angebot wirklich zu schätzen, Exzellenz.
      Wie ich Ihnen ja bereits sagte, ist die Unionsregierung davon überzeugt, dass Sicherheit nicht allein erreicht werden kann, egal wie hoch gerüstet der Staat auch sein mag. Wir sind davon überzeugt, dass Sicherheit nur in Kooperation erreicht werden kann.
      Die Hohe Polkommission stellt eine solche Kooperation bezogen auf die Polgebiete dar. Indem wir gemeinsam mit anderen bestimmte Regeln aufstellen und uns diesen Regeln freiwillig unterwerfen, üben wir wahrhaft Souveränität aus. Denn wir geben einen Teil unserer legitimen Ansprüche freiwillig an eine internationale Organisation mit verbindlichen Regeln ab und sichern uns so nicht nur ein Stück Sicherheit, sondern auch die selben Mitspracherechte wie die anderen Kommissionsmitglieder.
      Durch diesen Dreiklang - partieller Souveränitätsverzicht, Schaffung von im Idealalfall internationaler verbindlicher Regeln und Gleichberechtigung bei der Mitbestimmung - helfen wir mit Strukturen zu schaffen, die Frieden und Stabilität in der Welt festigen.
      Das ist die große Motivation, die die Demokratische Union an der Hohen Polkommission festhalten lässt. Denn Frieden und Stabilität sind Dinge, deren Wert sich nicht mit allen Schätzen dieser Welt aufwiegen lassen.

      Und deswegen, Exzellenz, bitte ich Sie aus den oben vorgetragenen Erwägungen, Ihrer Regierung meine Bitte vorzutragen sich noch einmal mit der Frage zu beschäftigen, ob sie nicht doch einen Beitritt Andros zur Hohen Polkommission in Erwägung ziehen sollte.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Frau Kanzlerin, ich danke ihnen für ihre ruhigen und auch sanften Worte. Manch anderer hätte da schon wieder Schaum vor dem Mund. Das schätze ich an ihnen und der DU sehr, glauben sie mir das.

      Andro trat nicht aus dem RdN und der PK aus, weil wir bedinungslos unsere Interessen durchsetzen wollten. Wir traten aus, weil RdN wie PK Konflikten meist diffus und uneinheitlich begegnet ist. Jede Nation verfolgt ihre eigene Ziele und der RdN konnte viele Kriege und Konflikte nicht verhindern. Die PK leider ebenso wenig.
      Warum also Organisationen beiwohnen, die uns eher in "Teufels Küche" bringen?
      Und, mit Verlaub, warum sollte uns eine Organisation etwas vorschreiben, deren Mitglieder nicht am Pol liegen, mit Ausnahme von Albernia und Glenverness? Andro ist das Land mit dem längsten Küstenstreifen parallel zum Nordpol.

      Wir schützen uns selbst. Vor allem, da andere Nationen, oder besser Pakte, anfangen zu rüsten und mit dem Säbel zu rasseln. Wir sind glücklicher mit unseren renzianischen Partnern auf die wir uns, neben den leider wenigen adrastäischen Partnern wie der DU, Bergen und Dreibürgen, verlassen können.

      Würden wir der PK angehören, hätten wir keine Möglichkeit uns vor Aggressoren zu schützen, die über den Pol kommen. Und manch einen Staat, dem internationale Organisationen recht egal sind, wird sich von keinem Protestschreiben oder einer Inspektion aufhalten lassen. Wir warten nicht, bis jemand in der Arktis Stellungen errichtet.

      Sie kennen Andro und wissen, das wir keine Raketen, Atomwaffen oder Giftmüll in der Arktis nutzen.

      Insofern hätte ich die bitte an sie, dass sie die nun offenbar willigen "Neumitglieder" der PK einmal auf den Boden der Tatsachen holen. Mir scheint, einige gieren nur danach militärische Mittel einzusetzen, weil es Andro ist, der seinen legitimen und gerechten Anteil vom Nordpol einfordert. Nur aus dem Grund der eigenen Sicherheit.
      Das ist höchst verdächtig und bigott, dass sich manche nie für den Pol interessieren, aber dann, wenn Andro aktiv wird, sich einschalten. Gerade deshalb verfolgen wir erst Recht unsere Ziele und Interessen.
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sergeji Piotrowitsch Rossel ()

    • Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Frau Kanzlerin, ich danke ihnen für ihre ruhigen und auch sanften Worte. Manch anderer hätte da schon wieder Schaum vor dem Mund. Das schätze ich an ihnen und der DU sehr, glauben sie mir das.


      Ich danke Ihnen für das Kompliment, Exzellenz. Auch ich bin sehr erfreut darüber, dass dieses Gespräch so konstruktiv verläuft.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Andro trat nicht aus dem RdN und der PK aus, weil wir bedinungslos unsere Interessen durchsetzen wollten. Wir traten aus, weil RdN wie PK Konflikten meist diffus und uneinheitlich begegnet ist. Jede Nation verfolgt ihre eigene Ziele und der RdN konnte viele Kriege und Konflikte nicht verhindern. Die PK leider ebenso wenig.
      Warum also Organisationen beiwohnen, die uns eher in "Teufels Küche" bringen?
      Und, mit Verlaub, warum sollte uns eine Organisation etwas vorschreiben, deren Mitglieder nicht am Pol liegen, mit Ausnahme von Albernia und Glenverness? Andro ist das Land mit dem längsten Küstenstreifen parallel zum Nordpol.


      Ich kann Ihren Frust und den Ihrer Regierung bezüglich des RdN und der Hohen Polkommission gut nachvollziehen, zumal ich aus eigener Erfahrung als ehemalige Vorsitzende des RdN-Friedenstruppenausschusses oder als ehemalige RdN-Generalsekretärin weiß, wie mühselig es ist, eine germeinsame, für alle tragfähige und akzeptable Beschlussvorlage zu verhandeln und zu beschließen, zumal ja einige Vertreter alles andere als konstruktiv mitgearbeitet haben.
      Wie gesagt: ich kann Ihren Frust über den RdN zum Beispiel gut nachvollziehen. Ich bitte Sie aber zu berücksichtigen, dass der RdN als reine Gesprächsplattform außer Appellen und Verhandlungsdiplomatie keine weiteren Instrumente in der Hand hatte. Die von der damaligen Friedenstruppen-Arbeitssgruppe vorgeschlagenen Lösungen: Schaffung einer Friedenstruppe für friedenerhaltende oder friedensschaffende Einsätze, die Einsetzung einer freiwilligen Schiedsgerichtsbarkeit, die Einführung eines RdN-Sicherheitsrates und viele andere Instrumende wurden - wenn ich es richtig in Erinnerung habe - von den meisten Mitgliedsstaaten rundweg abgelehnt, weil sie eine unverhältnismäßige Einschränkung der jeweiligen staatlichen Souveränität fürchteten.
      Ich sehe es als eine große Schwäche der Weltgemeinschaft an, damals den RdN aufgelöst zu haben, statt ihn zu reformieren und zu einer handlungsfähigen Organisation auszubauen.

      Wie gesagt: die Hohe Polkommission ist der letzte Rest des RdN; sie ist der Beweis, dass die internationale Gemeinschaft zu einer friedlichen Kooperation zum Wohle aller Beteiligten fähig ist, wenn die Beteiligten gewillt sind, über ihren Schatten zu springen.

      Grundgedanke war, dass Arktis und Antarktis der gesamten Menschheit gehören, von der gesamten Menschheit geschützt und von der gesamten Menschheit verwaltet werden.

      Die Hohe Polkommission verfügt, anders als der RdN, über ein gewisses Instrumentarium, um den Auftrag des untergangenen RdN zu erfüllen, und dieses Instrumentarium wird auch Andro zugute kommen.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Wir schützen uns selbst. Vor allem, da andere Nationen, oder besser Pakte, anfangen zu rüsten und mit dem Säbel zu rasseln. Wir sind glücklicher mit unseren renzianischen Partnern auf die wir uns, neben den leider wenigen adrastäischen Partnern wie der DU, Bergen und Dreibürgen, verlassen können.

      Würden wir der PK angehören, hätten wir keine Möglichkeit uns vor Aggressoren zu schützen, die über den Pol kommen. Und manch einen Staat, dem internationale Organisationen recht egal sind, wird sich von keinem Protestschreiben oder einer Inspektion aufhalten lassen. Wir warten nicht, bis jemand in der Arktis Stellungen errichtet.


      Wäre Andro Mitglied der Hohen Polkommission, könnte es - da bin ich überzeugt - auf die Solidarität der anderen Mitgliedsstaaten rechnen. Und auch jetzt würde Andro als nicht Mitglied dahingehend profitieren, als die Hohe Polkommission ein Befahren oder Überfliegen der Polregionen mit militärischen Flug-, Fahrzeugen oder Schiffen nicht hinnehmen wird.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Sie kennen Andro und wissen, das wir keine Raketen, Atomwaffen oder Giftmüll in der Arktis nutzen.


      Natürlich weiß ich das.
      Einer der Grundgedanken, die zur Gründung der Hohen Polkommission geführt haben war aber gerade der, dass die Pole nicht Teil eines Staatsgebietes sind, sondern internationalisiert und und internationale Verwaltung gestellt werden. [/quote]

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Insofern hätte ich die bitte an sie, dass sie die nun offenbar willigen "Neumitglieder" der PK einmal auf den Boden der Tatsachen holen. Mir scheint, einige gieren nur danach militärische Mittel einzusetzen, weil es Andro ist, der seinen legitimen und gerechten Anteil vom Nordpol einfordert. Nur aus dem Grund der eigenen Sicherheit.
      Das ist höchst verdächtig und bigott, dass sich manche nie für den Pol interessieren, aber dann, wenn Andro aktiv wird, sich einschalten. Gerade deshalb verfolgen wir erst Recht unsere Ziele und Interessen.


      Wenn ich die bisherigen Äußerungen in der Vollversammlung richtig im Gedächtnis habe, gab es lediglich einen Hinweis auf die Absicht Andros, sein Hoheitsgebiet auf die Arktis auszudehnen. Konkrete Konsequenzen hat bislang noch niemand in Erwägung gezogen.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Nun ich denke sie und ich wissen wer gemeint ist, bezüglich der neuerlichen Drohgebärden in der PK bezüglich der Polangelegenheit.

      Es stimmt, der Pol und die gesamte Erde gehören der Menschheit. Und Andro ändert daran auch nichts. Jeder hat jederzeit für zivile oder akademische Anliegen Zutritt zum Nordpol.
      Uns geht es schlicht und einfach um Sicherheit.

      Wenn gewisse Elemente dies unterbinden wollen, besteht nicht nur keine Sicherheit, sondern eine Bedrohung. Denn es sind Elemente, die nicht am Pol liegen, dort keine Interessen oder sonstige Beziehungen zu meinem Land haben.
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro
    • Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Nun ich denke sie und ich wissen wer gemeint ist, bezüglich der neuerlichen Drohgebärden in der PK bezüglich der Polangelegenheit.

      Es stimmt, der Pol und die gesamte Erde gehören der Menschheit. Und Andro ändert daran auch nichts. Jeder hat jederzeit für zivile oder akademische Anliegen Zutritt zum Nordpol.
      Uns geht es schlicht und einfach um Sicherheit.

      Wenn gewisse Elemente dies unterbinden wollen, besteht nicht nur keine Sicherheit, sondern eine Bedrohung. Denn es sind Elemente, die nicht am Pol liegen, dort keine Interessen oder sonstige Beziehungen zu meinem Land haben.


      Ja, es gibt da die eine Stimme, die die Bereitschaft ihres Landes zum Ausdruck brachte, ohne langes zu Zögern, wenn ich es richtig verstanden habe, auch militärisch einzugreifen.
      Aber davor gibt es zum Glück ein Verfahren der Verletzungsfeststellung, das vom Hohen Kommissar in die Wege geleitet wird und dann gibt es ja noch immer die Möglichkeit der stufenweisen Eskalation, so dass es gar nicht zur Anwendung militärischen Zwanges kommen muss.

      Was das Sicherheitsbedürfnis Andros angeht, so haben Sie mein vollstes Verständnis, Exzellenz. Die Frage, die sich mir stellt, lautet aber: ist eine Ausweitung der androischen Staatsgebietes auf die Fläche nördlich des 80. Breitengrades wirklich notwendig, um die Sicherheit Andros zu gewährleisten?

      Ich meine, dass eine entsprechend weit reichende landgestützte Radarüberwachung, die südlich des 80. Breitengrades auf androischem Territorium stationiert wird, ausreichend ist.

      Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass letztendlich die gesamte Erde Erbe der gesamten Menschheit ist. Jedoch sind die beiden Pole als staatenlose Territorien gesondert unter den Schutz einer internationalen Gemeinschaft gestellt worden, weil es in der Vergangenheit Versuche gegeben hat, die Pole zu schädigen oder unter einen bestimmten nationalen Einfluss zu stellen.
      Genau aus diesem Grund standen die Pole ja zunächst unter dem Schutz eines Vorläufers der Hohen Polkommission, der wirklich als eine Art geschlossener angesehen werden konnte, und dem neben Albernia, Astor und die Demokratische Union inzwischen untergangene Staaten angehörten, wie etwas das Vereinigte Kaiserreich oder - wenn ich es richtig in Erinnerung habe - Hollunderlande.
      Diese Schutzstaaten haben ja damals ihre Verantwortung als Schutzmächte an die Hohe Polkommission abgetreten; in der Erwartung, dass so ein effektiver internationaler Schutz möglich ist.

      Im Übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass Andro seine Interessen wesentlich effektiver wahrnehmen könnte, wenn es als Vollmitglied der Hohen Polkommission seine Anliegen und Sorgen direkt in der Vollversammlung vortragen würde und man dann dort gemeinsam eine Lösung finden würde.
      Denn ich bin überzeugt davon, dass Andro Widerstand hervorrufen wird - auch unter den ihm freundlich gesinnten Mitgliedsstaaten - wenn es versuchen sollte, seine Ansprüche einseitig in Form einer Ausdehnung des Hoheitsgebiets über den 80. Breitengrad hinaus durchzusetzen.

      Sicherheit, Exzellenz, werden wir nur gemeinsam erzielen können, nicht im Gegeneinander von Hoher Polkommission auf der einen und Andro auf der anderen Seite.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Frau Kanzlerin, die Mitgliedschaft Andros in der Polkommission steht hier nicht zur Verhandlung. Andro wird der PK nicht beitreten.

      Die PK schützt den Pol eben nicht effizient. Was wurde getan, als Dreibürgen Raketen abschoss? Nichts.
      Und was ist nun? Drohungen gegen mein Land. Sie reden von Frieden, wärend andere in dieser Sekunde zum Krieg rüsten.

      Und solange das der Fall ist, wird Andro sein Hoheitsgebiet, nicht Staatsgebiet, denn der Nordpol wird ein Territorium, keine Provinz, ausweiten.

      Und Radar folgt nicht unbedingt immer der Erdkrümmung. Erzählen sie mir, dass die PK den Pol und den Frieden geschützt hat, wenn eines der vielen Nichtmitglieder mit Bombern und Raketen über den Pol nach Andro kommt.

      Verstehen sie das? Es gibt derzeit 33 Nationen auf dieser Welt. Davon sind 9, was wohl auch nicht mehr stimmt, da es eher weniger sind, Mitglieder der PK und davon sind wiederum nur 3 wirklich aktiv.

      Also wollen Albernia, Glenverness und die DU Andro davon abhalten sich zu schützen, während die übrigen 30 potentielle Länder sind, die den Pol für sich in Anspruch nehmen können.

      Nein Frau Kanzlerin. Wir sind Realisten genug um das zu erkennen.
      Nicht solange es da drausen Verrückte gibt, die den Finger auf dem roten Knopf haben und nur auf einen Moment warten um abzudrücken.

      Ich frage mich dann auch hier wieder, warum nur mit uns darüber gesprochen wird. Es gibt über 6 andere Nationen die auf Nord- und Südpol aktiv Ansprüche erheben, dort sogar Basen oder Siedlungen haben.

      Sie müssen verzeihen, wenn ich es merkwürdig finde, dass von diesen sechs nur Andro vor dem Tribunal der Polkommission steht. Finden sie nicht? Wo sind da die Vertrauensbildenen maßnahmen? Gerade für eine Nation wie Andro mit ihrem Sicherheitsbedürfnis? Sie wissen was 2010 war oder? Als wir von verbündeten Nationen auf die hinterhältigste Art und Weise verraten und angegriffen wurden, was 40.000 meiner Landsleute das Leben kostete.

      Entsprechend kann ich leider auf einige Leute in der Südsee bei ihrer Cola oder ihrem Nachmittagstee keine Rücksicht nehmen, wenn diese sich in irgendeinem halbprivaten und elitären Club treffen um den Pol zu schützen, wozu sie gar kein Recht haben, da sie nichtmal 50% der Länder dieser Welt und nichtmal 20% der Bevölkerung repräsentieren.
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sergeji Piotrowitsch Rossel ()

    • Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Frau Kanzlerin, die Mitgliedschaft Andros in der Polkommission steht hier nicht zur Verhandlung. Andro wird der PK nicht beitreten.


      Mir ist schon klar, dass Sie nicht gekommen sind, um mit mir über die Beitrittsmodalitäten Andros zur Hohen Polkommission zu verhandeln, Exzellenz. Dennoch erschien es angebracht Ihnen den Standpunkt der Unionsregierung in dieser Frage zu verdeutlichen.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Die PK schützt den Pol eben nicht effizient. Was wurde getan, als Dreibürgen Raketen abschoss? Nichts.
      Und was ist nun? Drohungen gegen mein Land. Sie reden von Frieden, wärend andere in dieser Sekunde zum Krieg rüsten.


      Ich gebe Ihnen ohne Umschweife recht, wenn Sie sagen, dass die Hohe Polkommission die Pole nicht ausreichend und effizient schützt, wobei ich mir erlaube zu ergänzen: nicht schützen kann.
      Denn vor heranfliegenden Raketen gibt es nur dann wirklichen Schutz, wenn man auf dem betroffenen Gebiet entsprechende Raketenabfanginstallationen errichtet.
      Auch liegt es in der Natur der Sache, dass die Hohe Polkommission natürlich erst reagieren kann, wenn bereits ein Verstoß vorliegt und sie diesen Verstoß in irgendeiner Weise zur Kenntnis nehmen konnte.

      Was nun die Drohungen gegen Andro angeht, und Sie wirklich meine Einschätzung hören wollen: ich bin nicht der Überzeugung, dass mit der Solidaritätsadresse und der Bereitschaftserklärung konkrete und praktische Schritte gegen Andro und Dreibürgen zu unternehmen eine wirkliche konkrete Kriegsgefahr für Andro entstanden ist; ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass es nicht einmal eine abstrakte Kriegsgefahr derzeit gibt.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Und solange das der Fall ist, wird Andro sein Hoheitsgebiet, nicht Staatsgebiet, denn der Nordpol wird ein Territorium, keine Provinz, ausweiten.


      Nun, ich denke, in dieser Frage können wir uns zumindest darüber einigen, dass wir keine Einigung erzielen konnten, Exzellenz.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Und Radar folgt nicht unbedingt immer der Erdkrümmung. Erzählen sie mir, dass die PK den Pol und den Frieden geschützt hat, wenn eines der vielen Nichtmitglieder mit Bombern und Raketen über den Pol nach Andro kommt.


      Auch wenn das Radar nicht der Erdkrümmung folgt, Exzellenz, so ist doch die Aufmarschzeit von dem Zeitpunkt, ab dem die Radarkontrolle greift bis zum Erreichen möglicher Invasoren auf androisches Festland oder bis zum Erreichen der androischen Hoheitsgewässer lang genug, um mögliche Aggressoren frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.
      Und um ehrlich zu sein, Exzellenz, welcher mögliche Agressor sollte denn den risikoreichen Umwelt über den Nordpol wählen wollen? Und wer wäre denn in Ihren Augen ein potentieller Aggressor?

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Verstehen sie das? Es gibt derzeit 33 Nationen auf dieser Welt. Davon sind 9, was wohl auch nicht mehr stimmt, da es eher weniger sind, Mitglieder der PK und davon sind wiederum nur 3 wirklich aktiv.


      Ich verstehe Ihre Argumentation, kann sie aber nicht nachvollziehen. Denn die Hohe Polkommission ist, anders als ihr Vorläufer, kein geschlossener, jeder Staat kann ihr beitreten. Und drittens, auch wenn Sie das vielleicht nicht gerne hören: es kommt nicht in erster Linie auf die Aktivität innerhalb der Hohen Polkommission an - da ist die Demokratische Union auch nicht unter den ersten anzutreffen - sondern es geht primär darum, ob es gelingt, in einer Frage, die sehr lange Zeit Ursache diverser Krisen und Konflikte gewesen ist, ein Stück weit internationalen Rechtsfrieden herzustellen.
      Wenn wir das bislang erreichte jetzt einfach aufgeben, dann, Exzellenz, garantiere ich Ihnen, wird es um die Pole ein Wettrennen geben, das sich - und das verstehen Sie bitte als Prognose, nicht als Drohung, auch wenn die Prognose bedrohlich klingt - dann wirklich zu einer konkreten Gefahr für Andro entwicklen könnte, nämlich dann, wenn sich Ansprüche anderer Mächte mit den Ansprüchen Andros schneiden.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Also wollen Albernia, Glenverness und die DU Andro davon abhalten sich zu schützen, während die übrigen 30 potentielle Länder sind, die den Pol für sich in Anspruch nehmen können.


      Ich fürchte, wir reden aneinander vorbei, Exzellenz. Es nicht darum, dass sich die Demokratische Union, Albernia oder sonstwer irgendetwas unter den Nagel reißen. Wenn wir das gewollt hätten, wären wir ausserhalb der Hohen Polkommission schon wesentlich weiter gekommen.
      Es kommt darauf an, ob es uns gelingt, zumindest im kleinen Rahmen der Pole, eine halbwegs stabile Friedensordnung zu etablieren. Und dies geht nur mit Hilfe eines internationalen Vertrags, dass Regeln beinhaltet, die die einzelnen Mitgliedstaaten nötigt, auf bestimmte Souveränitätsrechte zu verzichten.
      Wenn wir dies leichtfertig aufgeben, dann wird die Welt auf sehr lange Zeit überhaupt keine Regelung mehr haben, anhand derer sie zumindest exemplarisch sehen kann, dass Frieden durch Ausgleich der Interessen möglich ist.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Ich frage mich dann auch hier wieder, warum nur mit uns darüber gesprochen wird. Es gibt über 6 andere Nationen die auf Nord- und Südpol aktiv Ansprüche erheben, dort sogar Basen oder Siedlungen haben.


      Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir hierzu genauere Informationen geben können. Sobald diese der Hohen Polkommission vorliegen und diese nicht im Rahmen der Statuten der Hohen Polkommission zustande gekommen sind, wird, und das versichere ich Ihnen, die Hohe Polkommission sich der Sache annehmen, ungeachtet dessen, wer hinter den einzelnen Aktionen steht.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Sie müssen verzeihen, wenn ich es merkwürdig finde, dass von diesen sechs nur Andro vor dem Tribunal der Polkommission steht. Finden sie nicht? Wo sind da die Vertrauensbildenen maßnahmen? Gerade für eine Nation wie Andro mit ihrem Sicherheitsbedürfnis? Sie wissen was 2010 war oder? Als wir von verbündeten Nationen auf die hinterhältigste Art und Weise verraten und angegriffen wurden, was 40.000 meiner Landsleute das Leben kostete.


      Erstens, Exzellenz, darf ich in Erinnerung rufen, dass die Hohe Polkommission vor genau einem Jahr massiv gegen Dreibürgen vorgegangen ist.
      Was den Angriff auf Andro 2010 angeht: ja, ich kann mich sehr gut erinnern, und ich kann auch das Sicherheitsbedürfnis Andros nachvollziehen.
      Nur wenn ich es richtig in Erinnerung habe - bitte korrigieren Sie mich, wenn ich mich irre - wurden die Angriffe auf das androische Staatsgebiet nicht über den Nordpol vorgetragen und das unselige Seegefecht, das sich die andnroische Marine mit der - ich glaube - futunischen Marine lieferte, fand auch nicht in den polaren Gewässern statt.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Entsprechend kann ich leider auf einige Leute in der Südsee bei ihrer Cola oder ihrem Nachmittagstee keine Rücksicht nehmen, wenn diese sich in irgendeinem halbprivaten und elitären Club treffen um den Pol zu schützen, wozu sie gar kein Recht haben, da sie nichtmal 50% der Länder dieser Welt und nichtmal 20% der Bevölkerung repräsentieren.


      Wie bereits gesagt, Exzellenz: die Hohe Polkommission wurde erstens mit dem Segen einer internationalen Konferenz ins Leben gerufen; eine Konferenz, an der auch Andro teilgenommen hat.
      und die Hohe Polkommission steht zweitens jedem Land offen und hat zum Ziel die Pole effektiv zu schützen und die Forschung im Rahmen eines internationalen Vertrags zu ermöglichen.
      Die Demokratische Union als Anrianerstaat des Nordpol hält an der Hohen Polkommission und nimmt Einschränkungen ihrer Souveränität in Kauf, weil es keine vernünftige Alternative zur Hohen Polkommission gibt.


      Aber ich sehe, wir werden wohl in dieser Frage keine Einigung erzielen können, daher schlage ich vor, dass wir dieses Thema mit dieser Feststellung vorerst beenden und uns anderen Themen zuwenden. Sie hatten ja - wenn ich Sie richtig verstanden habe - bereits erwähnt, dass Sie noch andere Themen für erörterungswürdig halten, die sich innerhalb der letzten sechs Monate angestaut haben. :)
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
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      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Danke, ich sehe das ähnlich.
      Sie sollten immerhin wissen, dass wir die DU nicht zu den Staaten zählen, die den Finger am Knopf haben.

      Nun, abgesehen von dem Thema das wir gerade äußerst ausfürlich besprochen haben, was bewegt die DU in den vergangenen Monaten und was hat die DU in der nächsten Zeit vor?
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro
    • Nun, da gibt es in der Tat verschiedene Themen, die die Unionsregierung beschäftigt hat.
      Als Erstes wäre zu nennen die Reform der Unionsverfassung; die Diskussion darüberverläuft derzeit etwas sehr zäh.

      Dann gibt es Überlegungen, eine Nachfolgeorganisation für den RdN ins Leben zu rufen. Diese Organisation sollte zumindest wieder eine Gesprächsplattform bieten. Das hätte eventuell den Vorteil, dass man die von Ihnen angesprocheneBlockbildung dadurch etwas überwinden könnte, indem man alle wieder an einem Tisch hat.

      Eine weitere Überlegung ist die über die Gründung entweder einer Anticäischen oder internationalen Freihandelszone, von der die Unionsregierung annimmt, dass sie weitere Impulse für die Weltwirtschaft und weltweites Wohlstandswachstum geben könnte.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
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    • Was möchten sie denn genau an ihrer Verfassung ändern?

      Ja der RdN, hatte eherne Ziele, aber dessen Mitglieder wussten nie so genau was sie wollten.
      Solange nicht die Mehrheit der Staaten dem beiwohnt und sich zum Grundkonsens der Debatte bereit erklärt, wird das nichts.
      UVNO, RdN, allesamt gescheitert, weil niemand sich bereit erklärt, andere Nationen über sich zu dulden.
      Zurecht. Und Wie gesagt, ich glaube ohne den RdN gibt es weniger Konflikte als mit, denn der RdN war unter anderem ein Medienzentrum, bei dem direkt jedem klar wurde, wer was wo "falsch" macht.
      Es gab dann 3 Verbündete, 5 Gegner und 20 Neutrale.

      Bislang fahren wir mit der bi- bzw. multilateralen Lösung von Problemen oder Ansprüchen sehr gut.
      Was ich eher glaube, und hier möchte ich einen futunischen Vorschag aufgreifen ist, dass eine Art von Rat der regionalen Bündnisse und Organisationen bestehen sollte.
      Wir haben die ARS in Renzia, die OWZ/NA in Nord/Zentralantica und den MB/SBFBZ in Antica/Oceanien. Dann könnte man wohl Astor/Albenien noch als einen Block ansehen bzw. die "G-4".

      Regionalismus scheint mehr dem Frieden dienlich zu sein, als Internationalismus.

      Freihandelszonen begrüßen wir immer, da sie Handel und Wirtschaft beleben und so Konflikte vorbeugen. Händler waren schon immer ein Garant für den kulturellen Austausch. Versteht man die andere Seite, läuft man seltener Gefahr einen Fauxpas zu begehen.
      Auf internationaler Ebene wird das wohl eher schwer, wobei hier vllt. eine Handels- und Rohstoffkonferenz eine Möglichkeit wären.
      Aber sie kennen ja solche Konferenzen, 100% sind geladen, 60% kommen und 30% nehmen aktiv teil.
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro
    • Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Was möchten sie denn genau an ihrer Verfassung ändern?


      Tja, genau da liegt das Problem. Man weiß zwar, was das Problem ist, aber über die Therapie sind wir uns noch nicht einig geworden.


      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Ja der RdN, hatte eherne Ziele, aber dessen Mitglieder wussten nie so genau was sie wollten.
      Solange nicht die Mehrheit der Staaten dem beiwohnt und sich zum Grundkonsens der Debatte bereit erklärt, wird das nichts.
      UVNO, RdN, allesamt gescheitert, weil niemand sich bereit erklärt, andere Nationen über sich zu dulden.
      Zurecht. Und Wie gesagt, ich glaube ohne den RdN gibt es weniger Konflikte als mit, denn der RdN war unter anderem ein Medienzentrum, bei dem direkt jedem klar wurde, wer was wo "falsch" macht.
      Es gab dann 3 Verbündete, 5 Gegner und 20 Neutrale.


      Ich glaube auch nicht, dass die Frage lautete, andere Nationen über sich zu dulden, sondern ob Staaten bereit sind gewisse Souveränitätsrechte an eine internationale Organisation abzutreten. Aber selbst eine freiwillige Schiedsgerichtsbarkeit, die sich ja dadurch auszeichnet, dass sich die Staaten dem Schiedsspruch freiwillig unterwerfen, ist ja konsensfähig gewesen.

      Ich denke, dass es völlig in Ordnung ist, wenn Staaten ihre Interessen verfolgen. Dass daraus Konflikte entstehen können, liegt in der Natur der Sache deshalb, weil Interessen kollidieren können. Es kommt aber darauf an, wie solche Konflikt gelöst und zwischen den kollidierenden Interessen ein Ausgleich geschaffen wird.
      Wie gesagt: mit dem Arbeitsergebnis des Friedenstruppenausschusses lag ein Papier vor, das den RdN in Sachen Konfliktverhütung und -beilegung, Friedenserhaltung und -erzwingung ein gutes Stück vorangebracht hätte.

      Und was die Mitgliederzahl angeht, so war in der Tat das Problem, dass der RdN es nicht geschafft hat, einen Anreiz zu schaffen, dort Mitglied zu werden. Ich denke auch, dass ein springender Punkt dabei ist, dass es ihm insbesondere nicht gelungen ist aufzuzeigen, welche Vorteile es hat, wenn durch internationale Regelungen global Rechtssicherheit oder Stabilität geschaffen wird.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Bislang fahren wir mit der bi- bzw. multilateralen Lösung von Problemen oder Ansprüchen sehr gut.
      Was ich eher glaube, und hier möchte ich einen futunischen Vorschag aufgreifen ist, dass eine Art von Rat der regionalen Bündnisse und Organisationen bestehen sollte.
      Wir haben die ARS in Renzia, die OWZ/NA in Nord/Zentralantica und den MB/SBFBZ in Antica/Oceanien. Dann könnte man wohl Astor/Albenien noch als einen Block ansehen bzw. die "G-4".


      Das wäre durchaus eine Möglichkeit. Mir stellt sich allerdings die Frage, ob es wirklich sinnvoll zwischen der globalen Organisation und den einzelnen Mitgliedstaaten eine "Zwischenebene" einzuziehen, womit es den einzelnen Staaten nicht mehr möglich ist, direkt an der internationalen Organisation teilzunehmen, sondern dies nur noch durch die Vermittlung der regionalen Organisation.
      Ein zweites Problem sehe ich darin, dass die regionalen Organisation mit vorgefertigten Beschlüssen zur globalen Organisation kommen und nicht so flexibel sind, wie Vertreter von Staaten, weil die Vertreter der regionalen Organisation erst die Gremien informieren bzw. konsultieren müssen, die dortigen nationalen Vertreter wiederum ihre jeweilige Regierung, die jeweilige Regierung ihren Vertreter instruieren muss auf der Ebene der regionalen Organisation diesen Standpunkt zu vertreten, dann fasst die regionale Organisation einen Beschluss, sendet ihren Vertreter zur globalen Organisation usw.
      Was ich damit verdeutlichen will: es besteht die Gefahr, dass das ganze in einer doppelten Pendeldiplomatie ausartet, die am Ende die globale Organisation noch handlungsunfähiger macht, als es der RdN ohnehin schon war.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Regionalismus scheint mehr dem Frieden dienlich zu sein, als Internationalismus.


      Das mag für den regionalen Frieden richtig sein, was die globale Stabilität angeht, habe ich da noch meine Zweifel. Und ich befürchte, dass ich da bestätigt werde, wenn es uns nicht gelingt, die Polkrise rechtzeitig einzudämmen.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Freihandelszonen begrüßen wir immer, da sie Handel und Wirtschaft beleben und so Konflikte vorbeugen. Händler waren schon immer ein Garant für den kulturellen Austausch. Versteht man die andere Seite, läuft man seltener Gefahr einen Fauxpas zu begehen.
      Auf internationaler Ebene wird das wohl eher schwer, wobei hier vllt. eine Handels- und Rohstoffkonferenz eine Möglichkeit wären.
      Aber sie kennen ja solche Konferenzen, 100% sind geladen, 60% kommen und 30% nehmen aktiv teil.


      Ich denke, wenn solche Organisationen mit handfesten Vorteilen für die Mitgliedstaaten aufwarten können, dass dann ein wesentlich höheres Interesse an einer Mitgliedschaft und aktiven Mitarbeit gibt, als wenn die Organisation sich auf eine reine Gesprächsplattform beschränkt; wobei aus Sicht der Unionsregierung die Schaffung einer Gesprächsplattform schon ein Erfolg der internationalen Diplomatie wäre.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Das kenne ich, man will etwas ändern, weiss aber nicht was, bzw. kann sich nicht auf einen Nenner einigen. Politik ist wahrlich überall gleich.

      lacht

      Nun der RdN, wie ich es bereits sagte, hat er, aus unserer Sicht, Konflikte nicht beigelegt sondern neue geschürt. Es diente doch gewissen Demagogen als Plattform, ja als Theater, um auf ihre eigenen Probleme hinzuweisen, und andere Staaten gegenüber anderen Nationen aufzuwiegeln.

      Was interessiert Andro, was Albernia in Nerica tut? Was interessiert die DU, was in Tengoku passiert? Was interessiert den Wüstenstaat Targa, was am Nordpol passiert? Das ist lächerlich! Jeder will sich einfach nur aufspielen.

      Es gibt keine weltweit einschneidende Zäsur die zu einer dauerhaften und nötigen Gründung einer internationalen Organisation geführt hat, der alle Nationen angehören.
      Länder suchen sich Partner mit ähnlichen oder kongruenten Interessen.
      Sehen sie z.B. Andro und die Polangelegenheit. Früher lagen wir im Dreibürgen und der Nordmark in einem recht harten Streit, da wir in der Polkommission waren. Nun suchen wir Gemeinsamkeiten was den Pol anbelangt.

      Man kann Probleme suchen und Sanktionen fordern, was Konflikte erst recht anwachsen lässt, oder man versucht Probleme und Interessen mit Lösungsmöglichkeiten zu verbinden.

      Bezüglich einer Gesprächsplattform zwischen den supranationalen Regionalbündnissen erachte ich es als einen ersten Schritt, wenn sich diese treffen würden.
      ARS, OWZ/NA, MP, G-4 haben zusammen mehr Gewicht, als die Einzelstaaten.

      Zumal jedem klar sein sollte, das es durchaus Hegemonie und Interesensgebiete gibt. Wie ich bereits eben sagte, was interessiert den Schneemann, was in der Wüste passiert, so interessieren wir uns nicht für Nerica, Astor, Salvagiti, Teile Antikas, Aurora oder Centonesien. Warum auch? Wenn wir nicht nach Astor fahren, kommt auch keiner zu uns mit seiner Flotte. Wenn jeder in seinem Gebiet bleibt, gibt es keinen Konflikt.

      Internationale Diplomatie scheitert meist an kulturellen Unterschieden. Sagen wir mal die "westlichen" Staaten haben völlig andere Auffassungen als die Staaten Renzias oder sogar Teile Antikas. Von den Ländern des SBFBZ ganz zu schweigen.

      Da kommt es schnell zum Fauxpas.
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro
    • Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Das kenne ich, man will etwas ändern, weiss aber nicht was, bzw. kann sich nicht auf einen Nenner einigen. Politik ist wahrlich überall gleich.

      lacht


      Sie sagen es, Exzellenz. In diesem Fall hilft nur der Dialog in der Hoffnung, doch noch eine allgemein akzeptable Lösung zu finden.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Nun der RdN, wie ich es bereits sagte, hat er, aus unserer Sicht, Konflikte nicht beigelegt sondern neue geschürt. Es diente doch gewissen Demagogen als Plattform, ja als Theater, um auf ihre eigenen Probleme hinzuweisen, und andere Staaten gegenüber anderen Nationen aufzuwiegeln.


      Nun, der RdN hatte zwar herzlich wenig Möglochkeiten, Konflikte einzudämmen, aber ich würde jetzt nicht so weit gehen zu behaupten, dass der RdN als Institution konfliktverschärfend gewirkt hat oder Konflikte erst geschaffen hat.
      Ja, ich weiß, es gab Provokationen von manchem Delegierten, auch gegenüber meiner eigenen Person, nur habe ich diese dann an mir abperlen lassen.
      [/quote]

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Was interessiert Andro, was Albernia in Nerica tut? Was interessiert die DU, was in Tengoku passiert? Was interessiert den Wüstenstaat Targa, was am Nordpol passiert? Das ist lächerlich! Jeder will sich einfach nur aufspielen.


      Wie bereits gesagt: die Hohe Polkommission war eine politische Entscheidung der Teilnehmerstaaten der internationalen Polkonferenz, an der auch Andro teilgenommen hat. Und diese politische Entscheidung lautete: die Pole sind als Erbe der gesamten Menschheit zu schützen. Dementsprechend hat eigentlich jeder Staat ein Interesse daran, dass diese Zielsetzung auch eingehalten wird.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Es gibt keine weltweit einschneidende Zäsur die zu einer dauerhaften und nötigen Gründung einer internationalen Organisation geführt hat, der alle Nationen angehören.
      Länder suchen sich Partner mit ähnlichen oder kongruenten Interessen.


      Richtig. Die Motivation der Unionsregierung liegt daher auch eher in einer Abwägung der Vor- und Nachteile

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Sehen sie z.B. Andro und die Polangelegenheit. Früher lagen wir im Dreibürgen und der Nordmark in einem recht harten Streit, da wir in der Polkommission waren. Nun suchen wir Gemeinsamkeiten was den Pol anbelangt.


      Dafür droht nun ein Konflikt mit den Mitgliedstaaten der Hohen Polkommission. Ich kann nicht erkennen, welchen Vorteil sich Andro davon verspricht, ausser, dass es sich an die Vorgaben der Polkonvention nicht mehr gebunden fühlt.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Man kann Probleme suchen und Sanktionen fordern, was Konflikte erst recht anwachsen lässt, oder man versucht Probleme und Interessen mit Lösungsmöglichkeiten zu verbinden.


      Das sehe ich genauso, Exzellenz. Deswegen hält die Unionsregierung auch an der Hohen Polkommission fest: weil sie genau das anstrebt: das Problem der unterschiedlichen Interessen mit Lösungsmöglichkeiten zu verbinden.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Bezüglich einer Gesprächsplattform zwischen den supranationalen Regionalbündnissen erachte ich es als einen ersten Schritt, wenn sich diese treffen würden.
      ARS, OWZ/NA, MP, G-4 haben zusammen mehr Gewicht, als die Einzelstaaten.


      Was das größere Gewicht angeht, stimme ich Ihnen zu. Nur sehe ich nach wie vor das geschilderte Problem und die damit verbundene Gefahr, dass diese internationale Organisation noch weniger entscheidungsfähig ist, als der untergangene RdN.
      Auch dürfte es effektiver sein, wenn die Regierung eines Staates direkt über ihren Delegierten ihre Meinung darlegen kann, als wenn dies über eine regionale Organisation vermittelt geschieht.
      Auch sollte man nicht vergessen, dass eine Reihe Staaten keiner regionalen Organisation angehört. Diese wären draussen vor.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Zumal jedem klar sein sollte, das es durchaus Hegemonie und Interesensgebiete gibt. Wie ich bereits eben sagte, was interessiert den Schneemann, was in der Wüste passiert, so interessieren wir uns nicht für Nerica, Astor, Salvagiti, Teile Antikas, Aurora oder Centonesien. Warum auch? Wenn wir nicht nach Astor fahren, kommt auch keiner zu uns mit seiner Flotte. Wenn jeder in seinem Gebiet bleibt, gibt es keinen Konflikt.


      Auch Sicht der Unionsregierung verträgt sich Hegemoniestreben nicht mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und der grundsätzlichen Souveränität der Staaten, da Hegemonie ja unter anderem bedeutet, anderen Völkern und Staaten den Willen des Hegemenons aufzurücken.
      Und auch das Denken in Interessensphären halte ich für überholt.

      Original von Sergeji Piotrowitsch Rossel
      Internationale Diplomatie scheitert meist an kulturellen Unterschieden. Sagen wir mal die "westlichen" Staaten haben völlig andere Auffassungen als die Staaten Renzias oder sogar Teile Antikas. Von den Ländern des SBFBZ ganz zu schweigen.
      Da kommt es schnell zum Fauxpas.


      Und genau deswegen gibt es zum Dialog aus der Uninosregierung keine vernünftige Alternative. Denn nur der Dialog gibt einem die Chance den anderen zu verstehen und Konfliktpotentiale abzubauen.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Schon einen Dialog zu führen dürfte manch eine Nation als "Unart" auffassen und wieder verbal rebellieren. Wie bekommt man denn wirklich jede Nation an einen Tisch? Hierzu wäre wenn überhaupt eine Konferenz auf Ebene von Gesandten und Staatsbeamten ein erster Schritt, damit diese alles vorbereiten können.
      Sicher aber wieder wird dann wieder die ein oder andere Nation nicht kommen, weil ein anderer Staat mit dem man nicht grün ist, teilnimmt.
      Und schon geht das los.
      Frieden stiften ist leicht, wenn manche Konflikte Jahre zurück liegen oder bis heute andauern.

      Manch eine Nation ist so ultranationalistisch, dass sie nur ihre Seite anerkennt und alle anderen sollen "gefälligst ruhig sein".

      Bezüglich der Hegemonie scheinen wir aneinander vorbei geredet zu haben.
      Ich sprach eher von einer geographischen Sphäre für den eigenen Schutz. Sie merken, Andro hat da andere Auffassungen. Sie scheinen dies eher als Hegemonie über ein ganzes Gebiet von Staaten und deren Völker zu verstehen. Das meinte ich nicht.

      Immerhin haben wir derzeit zwei militärische Blöcke, MP und NA die sich belauern und weiterhin zwei "Strukturen", den ARS und die G4 die sich vor allem im Westen und Osten der Welt befinden. Zum Glück sind g4 und ARS deutlich mehr an Handel, Wirtschaft und kulturellem Austausch interessiert denn dem Austausch von Kugeln und Dynamit.
      Posolo Federalnoi Respubliki Androja
      Botschafter der Föderalen Republik Andro