Spielkonzept

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    • Spielkonzept

      Hallo zusammen,

      das Folgende kann durchaus auch als Simschweinerei abgetan werden; solltet ihr das so sehen, dann gebt mir dazu hier gern einen Hinweis und dann ziehe ich die Gedanken zurück und wir klären alles Weitere in der Simulation. Wir sind seit Jahren in einer existenziellen Krise und würde der Spieler hinter Helen Bont nicht dauerhaft noch eine Regierung stellen und sich maßgeblich an den notwendigen Verwaltungshandlungen beteiligen, wäre hier schon längst das Licht aus. Deswegen gebührt ihm viel Dank, dass er sich darum verdient macht, das simulierte Gemeinwesen wenigstens auf Sparflamme auch weiterhin zu betreiben. Die simintern angekündigte Verfassungsnovelle bereitet mir da angesichts des Charakters der Union Bauchweh. Diese Diskussion hatten wir bereits vor einiger Zeit und eigentlich immer wieder: wie steht es um den Föderalismus in der Union? Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass dieser konstitutiv auch für das Staatswesen ist und wir diesen auch in der Simulation beibehalten sollten.

      Jetzt nennt mich meinetwegen ignorant, aber an und für sich sind die Länder in Antica/Adrastea weitgehend das, was heute wie früher das den deutschen Sprachraum Europas darstellt, mit Ausprägungen in Richtung Preußen, Friesland, Bayern und Südtirol, dazu kommt mit Salbor natürlich noch Schweden. An und für sich und unter Berücksichtigung der Fusion Salbor-Katista geht es in den Ländern allerdings weitgehend um Deutschland. Um der virtuellen wie auch Realgeschichte des Spiels Rechnung zu tragen, würde ich auf dem alten Kontinent aber nur alle Länder außer Imperia zusammenlegen wollen, unter dem Namen Ratelon, dem Ursprung des 1998 gegründeten Spiels (die Marke ist seit 2016 gelöscht). Die detaillierten Ausprägungen könnten sich dann ja auch in Regierungsbezirken Freistein, Heroth, Katista und Salbor niederschlagen, wenn denn genügend Spieler dabei sind; im Umkehrschluss bleiben wir handlungsfähig, auch wenn wir weniger Spieler haben. Imperia sollte eigenständig bleiben und das eben auch unter der Spezialität und all den Widersprüchen eines Kaiserreichs in einem Bundesstaat, auch als Widerstreit zwischen dem „traditionell republikanischen“ (Alt-)Ratelon und dem überkommen monarchischen Imperia. Im Unionsrat wären Ratelon, Imperia, Roldem und die Westlichen Inseln jeweils mit einer Stimme vertreten. Um die überseeischen Gebiete nicht majorisieren zu können, besteht eine Parität zwischen anticäischen/adrasteanisch und astorischen Ländern.

      Soweit zu Struktur, was die Spielbarkeit angeht, schlage ich vor, dass wir zusätzlich zu den Unionsbürgerschaften Landesbürgerschaften ausgeben, die dann auf Landesebene stimmberechtigt sind. Die Länder sollen auch selbst bestimmen können, wie viele stimmberechtigte Figuren je Spieler geführt werden sollen; auf Unionsebene würde ich erst einmal bei zweien bleiben; wobei der Unionsrat nur aus Unionsbürgern zusammengesetzt sein kann. In Roldem ist es bspw. auch möglich, als Nur-Unionsangehöriger als Präsident der Republik anzutreten und zu amtieren, dem könnten sich die anderen Länder anschließen.

      Da die notwendigen Prozesse simintern nicht überall abbildbar wären, da einfach die Mitspieler fehlen, würde ich eine ratelonische Landes-, die Commonwealth- und die Änderungen der Unionsverfassung simextern oktroyieren, um voranzukommen. Eine Konsentierung dieses Konzepts möchte ich nicht zwingend als Vorbedingung für eine Rückübernahme des Spiels auf meinen Server machen, würde mich aber freuen, wenn wir uns an der Stelle bewegen könnten.

      Und nun Feuer frei! ;)
      Dr. Annelie Gatineau
      President of the Republic of Roldem

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Annelie Gatineau ()

    • Das einzige Problem, das die DU hat, sind die wenigen Mitspieler. Das Konzept an sich, wie früher, eine BRD in virtuell zu sein, finde ich eigentlich weiterhin richtig. Und das bedeutet natürlich vor allem ein föderales System in - weil nahe am RL - verständlichen Strukturen.

      Ich warne nur davor, zu reformieren allein um des Reformierens Willen: Ohne ein spielbares Konzept, das auch die wenigen Mitspieler berücksichtigt, wird sich auch mit großem ausgestalterischen Änderungen kein "Staat" machen lassen. Heißt: Auf einen Widerstreit zwischen dem monarchistischen Impreria und dem republikanischen Rest muss man angesichts der Minderaktivität gar nicht erst hoffen. Nur durch die ganze Inaktivität ist Imperia doch überhaupt erst zum Grüßauguststaat verkommen, da hätte es viel früher zurecht genügend Widerstand gegen gegeben. :crazy:

      Ebenso sollen sich die verfechter eines Zentralstaates ohne föderalen Charakter nicht der Illusion hingeben, dass damit alles besser wird. Einen Kern der Identität der DU aufzugeben halte ich für keine gute Idee. Davon abgesehen: been there, done that. Damals in Alpinia haben die regelmäßigen Systemwechsel auch nicht geholfen, teilweise hat das sogar Spieler verschreckt, am Ende waren wir nur noch zu Dritt und haben die MN dann dicht gemacht. :vertrag:
      STUART BARTHOLOMEW TEMPLETON, MP

      Diverses a.D.
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
      Niemand glaubt mehr davon zu brauchen, als er hat.
    • Stuart Templeton schrieb:

      Ich warne nur davor, zu reformieren allein um des Reformierens Willen: Ohne ein spielbares Konzept, das auch die wenigen Mitspieler berücksichtigt, wird sich auch mit großem ausgestalterischen Änderungen kein "Staat" machen lassen. Heißt: Auf einen Widerstreit zwischen dem monarchistischen Impreria und dem republikanischen Rest muss man angesichts der Minderaktivität gar nicht erst hoffen. Nur durch die ganze Inaktivität ist Imperia doch überhaupt erst zum Grüßauguststaat verkommen, da hätte es viel früher zurecht genügend Widerstand gegen gegeben.
      Zumindest möchte ich das Spiel so anlegen, dass an der Stelle Potenzial besteht, um auch neue Mitspieler zu ziehen.
      Dr. Annelie Gatineau
      President of the Republic of Roldem
    • Sollten wir uns dann nicht reinweg auf die Unionsebene konzentrieren? Damit die Spieler die noch hier sind eine Regierung und Parlament simulieren können? Alles andere macht meiner Meinung wenig Sinn...
      Markus Schwartz
      UFB-Präsident

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      Unionsfußballbund
      Präsidium
      Karl-Hermann-Allee 1-15
      40001 Manuri

      Tel: +49 10 096-90669
      E-mail: markus.schwartz@ufb.ratelon.be
      Web: ufb.ratelon.be
    • Dann vielleicht auf kleinerem Maße mit 1-2 Unionsländer. Dann haben wir mehr Aktivität auf kleiner Fläche. Die anderen Länder müssen ja nicht wegfallen, sondern werden quasi „eingefroren“
      Markus Schwartz
      UFB-Präsident

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      Präsidium
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      40001 Manuri

      Tel: +49 10 096-90669
      E-mail: markus.schwartz@ufb.ratelon.be
      Web: ufb.ratelon.be
    • Aufgrund der Ausgestaltung, die ich mir für Roldem in den letzten fünfzehn Jahren so ausgedacht habe – und da ich auch noch hier aktiv bin – wäre mir sehr viel daran gelegen, dass Roldem auch noch aussimuliert wird. Ich meine, immerhin ist das Land auch für alle Unionsangehörigen ohne Wahlrecht geöffnet; so kann jeder mit beliebig vielen IDs etwa auch im Parlament sitzen (abstimmungsberechtigt sind nur die Unionsbürger, aber das kann man ja mit einer Landesbürgerschaft auch ändern) oder etwa als Bürgermeister eine Stadt simulieren. Das ist als Einladung zu verstehen und sicher, da sollte ich auch nochmal mehr Werbung für machen. Und auf Unionsebene bin ich ja dennoch aktiv, mit der Kandidatur für die Unionspräsidentin, mit einem Richter (und da lege ich dann auch mal noch los, da mir bislang noch nicht stichhaltig gemacht wurde, warum der nicht mehr Richter sein sollte) und dem Obersten Unionsanwalt. Ich weiß, das die Rechtspflege ist in der Politiksimulation im Zweifel nicht der Aktivposten, aber das ist dennoch nötig.
      Dr. Annelie Gatineau
      President of the Republic of Roldem
    • Ich muss mir zu diesem Thema noch mal während einiger Mußeminuten meine Gedanken machen. Jetzt bin ich leider etwass kurz angebunden, und muss auch gleich wieder da Haus verlassen, weil ich nachher noch einen Termin habe.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Ich habe nicht den Eindruck, dass viele Ressoucen dadurch drauf gehen, dass wir die Länder simulieren. Dort passiert primär kulturell etwas, auf Unionsebene primär politisch. Da sehe ich wenig Substituierbarkeit.
      Dr. jur. Bernardo G. Macaluso
      Primo Ministro di Herót / Landespräsident von Heroth
      Presidente della SPDU / Unionsvorsitzender der SPDU
      Presidente della 1. Turbina Mussato / Vereinspräsident der 1. Turbine Muxt