Wahlen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Was das mildere Mittel angeht, haben Sie allerdings einen wichtigen Punkt vergessen: das mildere Mittel muss auch gleich geeignet sein, das angestrebte Ziel zu erreichen.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Original von Helen Bont
      Was das mildere Mittel angeht, haben Sie allerdings einen wichtigen Punkt vergessen: das mildere Mittel muss auch gleich geeignet sein, das angestrebte Ziel zu erreichen.

      Dann klären Sie mich auf. Mein Ziel ist die Bewahrung des Föderalismus der Union. Der Vorschlag Ihrer Verfassung war eine Verkrüppelung der Länder zu reinen Verwaltungsobjekten. Damit könnten Sie aus dem Staatsnamen auch noch den Bestandteil der „Union“ streichen, denn eine Union, ein Föderalstaat wäre dieses Konstrukt nicht mehr.
      Dr. Annelie Gatineau
      President of the Republic of Roldem
    • Sehen Sie, und schon reden wir aneinander vorbei.
      Der Antrag der KDU ist verbunden mit dem Ziel, die Demokratische Union überhaupt am Leben zu erhalten. In den Augen der Unionsregierung ist das anvisierte Mittel das geeignetste und zugleich mildeste Mittel, dieses Ziel - die Erhaltung der Lebensfähigkeit der Demokratischen Union - zu erreichen.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Wir reden nicht aneinander vorbei. Mit Ihrem Verfassungsentwurf geben Sie die Union auf. Sie wollen die Länder abschaffen und zu bloßen Verwaltungseinheiten degradieren. Der von Ihnen vorgelegte Entwurf verneint fundamental den Charakter der Union und offen gesagt können wir sie dann auflösen. Sie selbst haben daran einen Anteil. Ihre Regierung hat das neue Staatsbürgerrecht eingeführt, wie ich dachte mit dem Gedanken beseelt, mehr Unionsbürger zu aktivieren, um dann auch die freien Stellen zu besetzen. Aber nein, Sie und Ihre Parteigenossen buttern über dieses Instrument Parteimitglieder zu, die aber ansonsten inaktiv sind und eben nichts beitragen zum Allgemeinwesen. Dieses Gesetz war zur Revitalisierung der Union gedacht, so wurde es verkauft, am Ende kommt aber nur Stimmvieh für die KDU heraus. Sie haben sich mit Ihrer Partei auf der Unionsebene eingerichtet und rücken an keiner Stelle in die Länder auf. Da gibt es Positionen, da gibt es Landesregierungschefs, da müssen Ihre Mitglieder nur mit den Fingern schnippen und Sie haben auch wieder KDU-Landesfürsten. Sie und Ihre KDU-Mischpoke gehen unverantwortlich mit dem neuen Staatsbürgerschaftsrecht um, und das um der Union als Union, als Föderalstaat zu schaden.

      Ich sage Ihnen ganz deutlich, wenn Sie Roldem weiterhin als integrativen Bestandteil der Union halten wollen, bedarf das seiner Eigenstaatlichkeit. Wie wollen Sie ernsthaft die roldemischen Interessen von Manuri aus vertreten? Schon die Verträge mit den Vereinigten Staaten wurden ohne Roldem besprochen. Roldem und die Westlichen Inseln haben nunmal eine exponierte Stellung und diese muss sich auch in der Union wiederfinden. Das System der Union muss eben auch der besonderen geografischen Lage der nichtanticäischen Länder Rechnung tragen und genau das haben Sie in Ihrem fernen Manuri nicht auf dem Schirm. Das beste Zeugnis dafür ist der von Ihnen vorgelegte Verfassungsentwurf. Davon zeugt auch Ihr Vorgehen. Sie wollten am Gesetzgeber vorbei eine neue Unionsverfassung beschließen. Verfassungsänderungen bedürfen auch der Zweidrittelmehrheit im Unionsrat und daran kommen Sie nicht vorbei. Sie wollten verfassungswidrig Tatsachen schaffen. Mein öffentlich verkündeter Vorschlag war, die Länder in Antica zusammenzulegen und Roldem und die Westlichen Inseln bei ihrem jetzigen Status zu belassen, zwei Stimmen für Antica, jeweils eine für Roldem und für die Westlichen Inseln im Unionsrat. Dann haben wir einerseits die Möglichkeit des Überlebens dieser Union und zweitens werden wir den besonderen Herausforderungen der astorischen Unionsglieder gerecht. Oder entlassen Sie die astorischen Länder in die Unabhängigkeit und gestalten Sie Ihren anticäischen Zentralstaat ohne Namen.
      Dr. Annelie Gatineau
      President of the Republic of Roldem
    • Frau Gatineau, oder Madam President wie es ja jetzt so herrlich heisst, Sie übersehen aber ganz gewaltig dass gerade Roldem an der jetztigen Lage nicht unschuldig ist. Gerade Sie gehen doch bei jeder Gelegenheit auf Konfrontationskurs und dividieren unser Land dadurch mehr und mehr auseinander.

      Zudem sehe ich beim besten Willen nicht ein warum Roldem und die Westlichen Inseln je eine Stimme bekommen sollten. Roldem ist aktiv, dass gebe ich gerne zu, aber die Westlichen Inseln sind wohl schon an einem Status unterhalb des Komas angekommen. Eine zweite Stimme ist also in keiner Art und Weise gerechtfertigt. Und das Sie hier schon von Unabhängigkeit sprechen lässt tief blicken...
      Sylvester Calzone
      Unionsminister der Finanzen
      Unionsparlamentspräsident
      Fraktionsvorsitzender der KDU
    • Original von Annelie Gatineau
      ...

      Simoff: Sorry, dass ich hier simoff geworden bin, aber mir geht das gerade tierisch auf den Sack mit so wenig Engagement auf allen Ebenen und der weiteren unkreativen Verwaltung dieses unsäglichen Missstandes in diesem Spiel. X(

      ...


      *so* Nein, solche Ausbrüche bin ich nicht bereit zu tolerieren. Dies ist ein Spiel, an dem sich jeder so beteiligt, wie er es kann und will. Es gibt keine Mindestvorgaben, um sich an Wahlen zu beteiligen und auch sonst keine Vorschriften, was über die ID-Regelung hinausgeht. Wenn meine ID Tatjana Bont noch nicht aktiv geworden ist, dann deswegen, weil ich hier auf den Start der Wahlen warte, es ist also absolut unnötig hier solche voreiligen Schlüsse zu ziehen.
      Auch finde ich diese Wahlvieh-Hetze ehrlich gesagt zum Kotzen: die Reform des Staatsbürgerschaftsrechts wurde durch Adomeit angestoßen, die KDU hat es mitgetragen, jetzt ist Adomeit fort, und ich darf dafür die Prügel kassieren? Nein Danke, da kann ich mir schönere Freizeitbeschäftigungen aussuchen.
      Was die Minister-IDs angeht: auch ich bin schon mal als Ministerin ein totaler Reinfall gewesen: man tritt mit den besten Grundsätzen an, und dann kommt man aus rl-Gründen dann doch zu nichts. Na und? Nächstes Mal wird alles besser ... hoffentlich.
      Wie gesagt: dies hier ist nur ein Spiel: wenn Du der Überzeugung bist, es besser spielen zu können: sag' mit Bescheid, und ich werde das Unionsparlament bitten, Frau Annelie Gatineau zur Unionskanzlerin zu wählen. Ich bin gerne hier aktiv, aber nicht mit dieser Grundstimmung hier.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Es nicht meine Absicht, hier den "dicken Max" zu spielen. Derzeit bin ich seit Längerem ohne Internetanschluss zu hause und auf Smartphone und Internetcafé angewiesen. Da ich nur äußerst selten ins Internetcafé komme und ich sehr ungern auf dem Smartphone Texte verfasse - das Display ist mir einfach zu klein - kann ich, da gebe ich Gatineau recht, genauso gut aussteigen. Dann erübrigt sich zumindest ein Teil des "Wahlvieh-Problems" und Frau Gatienau kann mit den total Aktiven von SLVA und SPDU hier den Laden schmeißen. Viel Spaß.

      Mitglied des Unionsparlaments
      MITGLIED - KONSERVATIV-DEMOKRATISCHE UNION
    • Original von SRM
      Unter anderem auf Grund dieser Diskussion warne ich eindringlich davor, Roldem und die WI gleichzuschalten - die Rolle rückwärts wird es danach nicht mehr geben


      Warnen ist gut, mitmachen besser. ;)
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Original von Annelie Gatineau
      Klappe zu, Affe tot. Wer sagte nochmal, eine Länderreform bräuchten wir nicht? Ach richtig, der Innenminister, die ehemalige Unionspräsidentin oder etwa die Unionskanzlerin, die die Länder direkt abschaffen will statt mildere Mittel walten zu lassen...


      Exakt. Sie hatten parteiübegreifend keine Mehrheit für die meisten Ihrer Vorschläge. So ist das nun mal in einer Demokratie. Ihre Strategie, mit dem Finger auf andere zu zeigen, wird an der Frage, ob Ihre Vorschläge mehrheitsfähig sind oder nicht nichts ändern. Sie müssen schon Überzeugungsarbeit leisten, so wie jeder andere Demokrat auch.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Original von Annelie Gatineau
      Wir reden nicht aneinander vorbei. Mit Ihrem Verfassungsentwurf geben Sie die Union auf. Sie wollen die Länder abschaffen und zu bloßen Verwaltungseinheiten degradieren. Der von Ihnen vorgelegte Entwurf verneint fundamental den Charakter der Union und offen gesagt können wir sie dann auflösen. Sie selbst haben daran einen Anteil. Ihre Regierung hat das neue Staatsbürgerrecht eingeführt, wie ich dachte mit dem Gedanken beseelt, mehr Unionsbürger zu aktivieren, um dann auch die freien Stellen zu besetzen. Aber nein, Sie und Ihre Parteigenossen buttern über dieses Instrument Parteimitglieder zu, die aber ansonsten inaktiv sind und eben nichts beitragen zum Allgemeinwesen. Dieses Gesetz war zur Revitalisierung der Union gedacht, so wurde es verkauft, am Ende kommt aber nur Stimmvieh für die KDU heraus. Sie haben sich mit Ihrer Partei auf der Unionsebene eingerichtet und rücken an keiner Stelle in die Länder auf. Da gibt es Positionen, da gibt es Landesregierungschefs, da müssen Ihre Mitglieder nur mit den Fingern schnippen und Sie haben auch wieder KDU-Landesfürsten. Sie und Ihre KDU-Mischpoke gehen unverantwortlich mit dem neuen Staatsbürgerschaftsrecht um, und das um der Union als Union, als Föderalstaat zu schaden.

      Ich sage Ihnen ganz deutlich, wenn Sie Roldem weiterhin als integrativen Bestandteil der Union halten wollen, bedarf das seiner Eigenstaatlichkeit. Wie wollen Sie ernsthaft die roldemischen Interessen von Manuri aus vertreten? Schon die Verträge mit den Vereinigten Staaten wurden ohne Roldem besprochen. Roldem und die Westlichen Inseln haben nunmal eine exponierte Stellung und diese muss sich auch in der Union wiederfinden. Das System der Union muss eben auch der besonderen geografischen Lage der nichtanticäischen Länder Rechnung tragen und genau das haben Sie in Ihrem fernen Manuri nicht auf dem Schirm. Das beste Zeugnis dafür ist der von Ihnen vorgelegte Verfassungsentwurf. Davon zeugt auch Ihr Vorgehen. Sie wollten am Gesetzgeber vorbei eine neue Unionsverfassung beschließen. Verfassungsänderungen bedürfen auch der Zweidrittelmehrheit im Unionsrat und daran kommen Sie nicht vorbei. Sie wollten verfassungswidrig Tatsachen schaffen. Mein öffentlich verkündeter Vorschlag war, die Länder in Antica zusammenzulegen und Roldem und die Westlichen Inseln bei ihrem jetzigen Status zu belassen, zwei Stimmen für Antica, jeweils eine für Roldem und für die Westlichen Inseln im Unionsrat. Dann haben wir einerseits die Möglichkeit des Überlebens dieser Union und zweitens werden wir den besonderen Herausforderungen der astorischen Unionsglieder gerecht. Oder entlassen Sie die astorischen Länder in die Unabhängigkeit und gestalten Sie Ihren anticäischen Zentralstaat ohne Namen.


      Die Frage ist doch relativ simpel wie einfach: entweder wir gehen, die heeren Grundsätze des Föderalismus hochaltend, gemeinsam unter, und die Demokratische Union wird Geschichte sein. In diesem Fall macht es Sinn, dass Roldem schon heute - im krassem Widerspruch zur Unionsverfassung und unter bewussten Missachtung der Unionskompetenzen - diplomatische Vertretungen im Ausland errichtet (siehe Cranberra oder Astor). Was die roldemische Administration damit tut ist nichts anderes als die bewusste Aushöhlung des Föderalismus-Prinzips, das Sie selbst immer so hoch halten. Bevor Sie also anderen vorwerfen, den Föderalismus abschaffen zu wollen, beenden Sie jetzt und sofort den permanenten Verfassungsbruch, den Sie und Ihre Regierung betreiben.

      Was die Verträge mit Astor angeht, so habe ich immer betont, dass im Rahmen der Union-Länder-Arbeitsgruppe bei internationalen Verträgen die Unionsländer gehört werden sollen, soweit ihre Interessen und Kompetenzen berührt werden könnten. Dies wird unter anderem der Fall sein, wenn zum Beispiel gemeinsam mit Astor, Stralien, Cranberra und - wenn ich es richtig in Erinnerung habe - Albernia über den Abschluss einer Freihandelszone verhandelt wird.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      Mitglied des Landtags von Salbor-Katista
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION
    • Original von Helen Bont
      Original von Annelie Gatineau
      Klappe zu, Affe tot. Wer sagte nochmal, eine Länderreform bräuchten wir nicht? Ach richtig, der Innenminister, die ehemalige Unionspräsidentin oder etwa die Unionskanzlerin, die die Länder direkt abschaffen will statt mildere Mittel walten zu lassen...

      Exakt. Sie hatten parteiübegreifend keine Mehrheit für die meisten Ihrer Vorschläge. So ist das nun mal in einer Demokratie. Ihre Strategie, mit dem Finger auf andere zu zeigen, wird an der Frage, ob Ihre Vorschläge mehrheitsfähig sind oder nicht nichts ändern. Sie müssen schon Überzeugungsarbeit leisten, so wie jeder andere Demokrat auch.

      Sagt die Wahlvieh-Tante, dass ich nicht lache. Was haben Sie denn für eine Strategie aus der Apathie? Ihr Vorschlag ist Zentralismus, aber dann braucht sich dieser Staat nicht mehr Union nennen. Denn eine Union ist dieser namenlose Staat dann nicht mehr. Zentralisieren Sie die Länder in Antica und werden Sie dem Charakter der Union gerecht und überlassen Sie den astorischen Ländern ihre Freiheit, im Rahmen der jetzigen Kompetenzen der Unionsverfassung ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln. Und sehen Sie zu, dass sich Ihre Partei wieder in den Ländern engagiert. Ihre Vorgänger von UFD und VFD verstanden es besser, diese Union als Union begreifen und politisch zu gestalten.
      Dr. Annelie Gatineau
      President of the Republic of Roldem
    • Original von Helen Bont
      Die Frage ist doch relativ simpel wie einfach: entweder wir gehen, die heeren Grundsätze des Föderalismus hochaltend, gemeinsam unter, und die Demokratische Union wird Geschichte sein. In diesem Fall macht es Sinn, dass Roldem schon heute - im krassem Widerspruch zur Unionsverfassung und unter bewussten Missachtung der Unionskompetenzen - diplomatische Vertretungen im Ausland errichtet (siehe Cranberra oder Astor). Was die roldemische Administration damit tut ist nichts anderes als die bewusste Aushöhlung des Föderalismus-Prinzips, das Sie selbst immer so hoch halten. Bevor Sie also anderen vorwerfen, den Föderalismus abschaffen zu wollen, beenden Sie jetzt und sofort den permanenten Verfassungsbruch, den Sie und Ihre Regierung betreiben.

      Sie begannen mit einem entweder, es folgte aber kein Oder. Ich nehme mal an, dass der Zentralismus ist Oder ist. Der Föderalismus ist aber nicht der Untergang. Wir brauchen eine Länderreform, ja, aber wir brauchen Roldem unterhält seit 2009 Vertretungen für wirtschaftliche und kulturelle Kontakte in anderen Ländern und in auswärtigen Staaten – lediglich die Vertretung in Manuri, bei der Union, ist auch mit der Vorbereitung des politischen Mandats verbunden, dem im Unionsrat. Die Honorarkonsuln haben ausdrücklichen keinen politischen oder diplomatischen Auftrag, aber das sage ich nun auch zum wiederholten Male. Soweit sehe ich keinen Verstoß gegen die Unionsverfassung. Gut, die Honorarkonsuln sind im Präsidialbüro angesiedelt, aber was macht die Aktivität der Honorarkonsuln etwas anderes als es das eine Vertretung der Wirtschaft Roldems oder etwa einer staatlichen Universität machen würde? Das haben Sie nach wie vor nicht nachweisen können. Sie stellen seit Jahren Behauptungen über das Honorarkonsulat Roldem auf, ohne diese mit Argumenten zu fundieren oder etwa gegen das Gesetz vor dem Obersten Unionsgericht zu Felde zu ziehen. Das sagt mir, dass Ihre Worte von wegen Verfassungswidrigkeit offensichtlich nicht tragfähig sind. Das Primat der Außenpolitik liegt weiterhin bei der Union. Das hat Roldem in den letzten nicht verneint, auch nicht in den letzten sechs Jahren.

      Original von Helen Bont
      Was die Verträge mit Astor angeht, so habe ich immer betont, dass im Rahmen der Union-Länder-Arbeitsgruppe bei internationalen Verträgen die Unionsländer gehört werden sollen, soweit ihre Interessen und Kompetenzen berührt werden könnten. Dies wird unter anderem der Fall sein, wenn zum Beispiel gemeinsam mit Astor, Stralien, Cranberra und - wenn ich es richtig in Erinnerung habe - Albernia über den Abschluss einer Freihandelszone verhandelt wird.

      Das ist schön und gut, dass Sie das sagen. Diesen Satz kann ich mittlerweile auch auswendig. Aber diese Konsultation hat bisher noch nicht stattgefunden. Die Union-Länder-Arbeitsgruppe hat bislang nur zum neuen Staatsbürgerschaftsrecht getagt. Ich musste mich bislang mit Anfragen im Unionsrat behelfen, was die Ausgestaltung der Verträge angeht. Ich hoffe, dass Ihre nun auf die Zukunft ausgerichtete zweite Aussage tatsächlich greift und wir gerade bei den Gesprächen mit Cranberra tatsächlich mit eingebunden werden. Gleichsam ist eine Freihandelszone in Astoria im Interesse der roldemischen Administration. Ich freue mich zu hören – ebenso wie der öffentlich gewordene Kontakt zur cranberrischen Regierung –, dass sich an dieser Stelle anscheinend doch etwas fortbewegt. Die roldemische Administration wird das begleiten, so Sie uns lassen...
      Dr. Annelie Gatineau
      President of the Republic of Roldem