Unionsministerium des Innern und Justiz (UMIJ)

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    • Fragen über Fragen und eben so Häppchenweise kamen die Antworten. Wo Utica liegen würde? Sie musste düster lächeln. "Utica ist Utica." , erklärte Jyllane. "Ein Moloch, wenn man so will. Es gibt nichts worin Utica liegt, sondern alles liegt in Utica. Das Jahr nachdem Sie fragen, könnten Sie sich genau so erwürfeln. Ich weiß von damals - immerhin war ich erst zwei - nichts mehr..."

      Manchmal war es besser, in Geschichten die Wahrheit einfließen zu lassen um sie glaubhafter erscheinen zu lassen. In der Tat waren alle Daten, Namen und Fakten nämlich genau eins: Frei erfunden ohne Möglichkeit dieser zu widerlegen.
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Wohl wissentlich, was gleich Geschehen würde, konnte sie es nun nicht mehr abwenden. "Richten Sie Ihren Blick auf den PC und melden Sie sich an - wenn Sie das getan haben, wissen Sie was ich meine..."
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Lächelt. "Was bitte haben Sie erwartet, Santala? Eine Meisterspionin die vor Ihnen sitzt und so geschickt ist, sich an den offiziellen Stellen zu melden, um eine Identifikationskarte zu beantragen? Meinen Sie nicht, es ist wahrscheinlicher, dass mein Name vielleicht doch Jyllane Doe ist. Checken Sie doch einfach mal ihren PC und lassen diesen Namen durch die Suchprogramme laufen, die Sie zweifelsohne haben."

      Die Kiste vor dem Beamten sollte - wenn alles funktionierte - alles ausspucken, was Santala wissen wollte: Jyllane Doe. Tochter von Kay Doe (Informatikerin) und John Doe (Physiker). Geboren am 15.3.1986 in Utica.
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Schaut Jyllane mit treuem Blick an: Aber Jyllane, Sie und Meisterspionin, so etwas würde mir in meinen kühnsten Träumen nicht einfallen. Welcher Geheimdienst würde sich denn solch eines entzückendes Geschöpfes wie Sie bedienen wollen, ohne schamrot zu werden?
      Also, dann wollen wir mal ... tippt Jyllanens Namen ein ... Jyllane, Sie sind ja eine richtige very important person :D ... also, wer das hier ins Netz gestellt hat, der hat sicherlich noch nichts von Datenschutz gehört ... Vater John Doe, Physiker, Mutter Kay Doe, Informatikerin, Sie selbst wurden geboren am 15.03.1986 in Utica ... soweit richtig? Wenn ja: noch mal meine Frage: wo liegt dieses Utica, zu welcher Schule sind Sie gegangen, wo haben nach den Tod Ihrer Eltern gewohnt, bis Sie ausgebüchst sind, und wo haben Sie die letzten 10 Jahre gewohnt?
    • Datenschutz! Jyllane musste lachen. Genau das war es: Ihre Daten wurden geschützt - aber Santala hatte es wohl eher als Spaß gemeint als das, was es wirklich war.

      "Sehr charmant...", sie zwinkerte Santala zu. "Aber wo sie doch schon so schön am tippen sind, wird doch dankt des ausgefeilten Datenschutzes sicherlich auch dort stehen, wo Utica liegt - alles andere würde doch keinen Sinn ergeben, oder?"

      "Wo denken Sie, kommen kleine, süße, Sommersprossen übersäte Mädchen hin?", ihre Miene fror ein. "In ein dunkles Loch..." Ihre Mimik würde mit dem Gesagten sicherlich nicht die erwartete Wirkung verfehlen. Doch bevor Santala etwas sagen konnte, fuhr sie fort: "Ich denke hier nennt man es... Schule". Ein kesses Grinsen war nun auf ihren Lippen zu sehen. "Können Sie sich denn gar nicht vorstellen, dass man da in jungen Jahren am liebsten nur noch weg mag? Ich entschloss mich also die Welt in meinem jugendlichen Leichtsinn auf eigene Faust zu erkunden und lieber praktische Erfahrungen zu sammeln als aus langweiligen Büchern zu lernen..."

      Beinahe glaubte Jyllane selbst an dass, was sie da hörte. Es klang plausibel - sogar sehr... aber es war ja auch seit Jahren die selbe Geschichte und wurde wie so viele guten Geschichten von mal zu mal besser.
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Tja, ausgerechnet diese Information will mir diese Blechkiste nicht liefern. Genauso wenig wie die Information, wo Sie seit dem Tod Ihrer Eltern waren. Sie waren also zwei Jahre alt, als diese bei dem Autounfall ums Leben kamen und sind dann wo untergekommen, wo sind Sie zur Schule gegangen, wie hieß die Schule, wie hießen ihre Pflegeeltern, bzw. das Internat oder Kinderheim, wo sie untergekommen sind. ... Und wo dieses Utica sein soll weiß ich auch noch nicht. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn etwas kooperativer wären, denn ich habe noch eine ganze Reihe anderer Fragen, die ich möglichst noch heute los werden wollte.
    • Er war aber auch hartnäckig. Zeit, Santalas mit etwas Neuem zu beschäftigen, dachte sich Jyllane.

      "Vielleicht ist die 'Kiste' ja doch nicht so dumm - so von wegen Datenschutz. Welche gesetzliche Grundlage hat noch gleich Ihre Fragestunde?", sich lächelte.
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Original von Jyllane
      Er war aber auch hartnäckig. Zeit, Santalas mit etwas Neuem zu beschäftigen, dachte sich Jyllane.

      "Vielleicht ist die 'Kiste' ja doch nicht so dumm - so von wegen Datenschutz. Welche gesetzliche Grundlage hat noch gleich Ihre Fragestunde?", sich lächelte.


      Mit einem breiten Grinsen: Sagen Sie bloß, Jyllane, dass Sie nervös werden. Ich frage mich nur, ob dies an meiner männlichen Ausstrahlung liegt oder daran, dass Sie etwas zu verbergen haben.
      Ruft seinem Kollegen zu: Crocker, komm mal her, die Lady will wissen, auf welcher rechtlichen Grundlage sich hier unsere kleine Plauderei stützt!
      Mit zufriedenem Lächeln wieder an Jyllane gewandt: Sie müssen wissen: Crocker ist hier unser Justizgenie...

      Kurz darauf erscheint Crocker in der Tür: Um was geht es, Chef?

      Seit doch so gut klär die Lady hier auf, auf welcher rechtlichen Grundlage unser Gespräch verläuft.

      An Jyllane gewandt: Wenn es sich hier um eine Vernehmung handelt, dann auf Grund von § 3 Absatz 6 Polizeigesetz, wonach die Polizei berechtigt ist, im Zuge von Ermittlungen Personen zu befragen und zu vernehmen sowie vorzuladen, in Verbindung mit § 3 Absatz 7 Polizeigesetz, wonach die Polizei jederzeit befugt ist, die Identität einer Person festzustellen. Notfalls berechtigt uns § 3 Absatz 9 Polizeigesetz Personen vorübergehend in Gewahrsam zu nehmen.

      Danke, Crocker, das reicht.

      An Jyllane gewandt: Also, Sie wollen einen Identitätsausweis haben, mit dem ausgewiesen wird, dass Sie eine gewisse Jyllane Doe sind. Diesen kann ich erst ausstellen, wenn ich die Möglichkeit habe, Ihre Angaben zu überprüfen. Soll heißen: ich werde mich nicht nur an diesen Blechkasten halten, sondern mich mit Ihrer ehemaligen Schule in Verbindung, mit ehemaligen Lehrern, Ihren Pflegeeltern, Meldebehörde usw. usf. Dazu bin ich auf Ihre Auskünfte angewiesen. Keine Verifikation Ihrer Aussagen, keine Identitätskarte. So einfach ist die Geschichte. :)
    • Jyllane schlug die Beine elegant übereinander, blinzelte Santals an nachdem sein Kollege die Stakatoerläuterung heruntergerattert hatte und lächelte.

      "Nur an Ihrem Charme natürlich - aber ich scheine Sie und Ihre Kollegen doch zu sehr abzulenken. Sie ermitteln gegen mich? Was wird mir vorgeworfen? Aber reden wir doch einfach mit dem zuständigen Minister - ich hoffe doch, Sie 'ermitteln' in dessen konkreten Auftrag gegen mich. Ansonsten würde ich mir nun ein Hotel suchen und mir ein heißes Bad einlassen."
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Schaut Jyllane treuherzig an: Wir, gegen Sie ermitteln? Wie kommen Sie darauf? Wie führen ein Identitätsfeststellungsverfahren durch, aus diesem Grund befragen wir Sie.
      Sobald wir damit fertig sind, das heißt, sobald wir wissen, wer Sie sind, sehen wir weiter.
      Also, noch mal from the very beginning, wie man wohl in Albernia sagen würde:
      wo liegt dieses Utica?
      Wo sind Sie zur Schule gegangen?
      Wer waren Ihre Pflegeeltern, wenn Sie welche hatten, bzw. wo wohnten Sie nach dem Tod Ihrer Eltern bis zu Ihrem Ausbüchsen?
      Wo wohnten Sie die letzten 10 Jahre?
      Wo haben Sie gearbeitet bzw. wer hat Sie bzw. wie haben Sie sich Ihren Lebensunterhalt finanziert?
      Wie sind Sie in die Demokratische Union gelangt und an welchem Grenzübergang?
      Von wo aus sind Sie eingereist?
      Warum sind Sie eingereist?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Georg Santala ()

    • Original von Georg Santala
      Wenn es sich hier um eine Vernehmung handelt, dann auf Grund von § 3 Absatz 6 Polizeigesetz, wonach die Polizei berechtigt ist, im Zuge von Ermittlungen Personen zu befragen und zu vernehmen sowie vorzuladen, in Verbindung mit § 3 Absatz 7 Polizeigesetz, wonach die Polizei jederzeit befugt ist, die Identität einer Person festzustellen. Notfalls berechtigt uns § 3 Absatz 9 Polizeigesetz Personen vorübergehend in Gewahrsam zu nehmen.


      "Mir war danach, so etwas bei der Rezitation der Gesetze die Worte Vernehmung und Ermittlung gefallen sind - natürlich kann ich mich auch täuschen...", sich lächelte spitzbübisch. "Wissen Sie, Santala, ich werde nun meine Freizügigkeit nutzen und mich in ein Hotel begeben. Sie können mich dort natürlich jeder Zeit aufsuchen bis Sie sich überlegt haben, was zu einer Identifikation alles gehört - oder in ihrem Fall nicht gehört."[/I] Jyllane stand auf, schnappte sich ihren Mantel von der Stuhllehne und leere den Rest des Kaffees. Als sie sich zum Gehen wendete, wandte sich Jyllane nochmals zu Santala: "Es war mir durchaus ein Vergnügen..."
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jyllane ()

    • Schaut Jyllane bedauernd an: Tja, daraus wird leider erst einmal nichts. Schauen Sie: ich bin beauftragt worden, Ihre Identität festzustellen. Und da Sie offensichtlich nicht gewillt sind meine Fragen zu beantworten, werden ich Sie leider nicht gehen lassen können.
      Weist auf den Stuhl, auf dem Jyllane die ganze Zeit gesessen hat.
      Wenn ich also bitten dürfte.
      Die Kollegen vom Erkennungsdienst dürften auch gleich da sein.
    • Dreht sich nochmals um. "Sie sind nicht der Innenminister wenn ich mich nicht täusche oder etwa doch?" Unbeirrt setzt Jyllane ihren Weg zur Tür fort. Wie weit würde Santala wohl gehen obwohl er sicherlich wusste, dass lediglich eine Person ihre Freizügigkeit beschränken konnte.
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Ruft Richtung Tür: "Franz, komm' mal kurz rein." Die Türe öffnet sich, und der Polizist, der vor der Türe Wache geschoben hat, betritt das Zimmer. "Schließ die Tür und postiere Dich davor. Crocker! Komm her und stell' Dich da hin." Zeigt auf die Verbindungstür zwischen seinem und Crockers Büro.

      Schaut Jyllane fest in die Augen: So, Jyllane. Entweder Sie setzen sich, und wir unterhalten uns wie vernünftige, erwachsene Leute oder ich nehme Sie gemäß § 3 Absatz 9 Polizeigesetz vorläufig fest und führe Sie morgen früh dem Haftrichter vor. Unsere Zellen sind zwar nicht so komfortabel wie ein Hotelzimmer, aber auch nicht zu verachten.
    • Es klopft an die Tür und herein treten ein Mitarbeiter des Erkennungsdienstes und seine Assistentin, ausgestattet mit Fotoapparat und anderem Equiptment. Santala wendet sich an diesen und weist auf Jyllane, während seine Assistentin das Equipment für die Abnahme der Fingerabdrücke auspackt.
      Also, Norbert, von dieser Lady hätte ich gern ein paar entzückende Portraitaufnahmen plus einmal das komplette Programm.

      Norbert vom Erkennungsdienst nestelt etwas an seinem Fotoapparat und wendet sich dann an Jyllane: Wenn Sie sich dann bitte hier kurz vor die Wand stellen und mich ansehen. Hebt die Fotokamera vor's Gesicht, und schaut durch den Sucher der Kamera. Am Besten gleich dort hin.