Angepinnt Der Pressesaal im Unionskanzleramt

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    • Verzeihen Sie bitte den Abbruch der Pressekonferenz gestern. Aufgrund der unerwarteten Ereignisse, die sich gestern für uns förmlich überschlagen haben, wurde eine Krisensitzung einberufen, an der ich teilnehmen musste.

      Die Pressekonferenz wird heute am späten Vormittag wieder aufgenommen. Der Unionskanzler wird dann teilnehmen und das Wort an Sie richten.
      Samuel T. Kirk
      Ehemaliger Unionsregierungssprecher und Segel-Ass
    • Macaluso tritt ans Rednerpult.

      Verehrte Damen und Herren,

      ich habe soeben beim Unionspräsidialamt meinen Rücktritt eingereicht. In den vergangenen Wochen ist ein Faktor nach dem Anderen dazu gekommen, sodass gestern Abend der Punkt erreicht war, an dem definitiv keine Weiterarbeit für diese Regierung mehr möglich ist. Der erste Faktor war der Rücktritt von Innenministerin Lukasfeuerborn, die eine zentrale Personalie in meiner Arbeitsplanung war, sowie das Scheitern einer kurzfristigen Nachbesetzung dieses Postens. Als Nächstes ist der De-Facto-Ausfall unseres Koalitionspartners hinzugekommen. Weder in der Regierungsarbeit noch im Unionsparlament ist "Zukunft Links" den vereinbarten Pflichten nachgekommen, sodass die Regierungsmehrheit im Parlament quasi von Tag Eins an gefährdet war. Und zuletzt ist ein Großteil der SPDU-Fraktion weggebrochen.

      Das Risiko, unzuverlässige Abgeordnete zu nominieren und wählen zu lassen, bin ich seinerzeit mangels Alternativen bewusst eingegangen, ebenso die Koalition mit einem unberechenbaren Koalitionspartner. Beide Risiken erschienen mir zum damaligen Zeitpunkt als sinnvoll angesichts der realistischen Möglichkeit, die KDU-Regierungszeit, die in Summe keine gute für die Union war, zu beenden. Aber wie es bei Risiken so ist: Manchmal treten sie ein. Ich übernehme daher die Verantwortung für dieses Scheitern und ziehe mich zurück. Im Interesse der Handlungsfähigkeit der Unionslegislative und da es keinen Nachrücker für mich gibt, werde ich mein Mandat im Unionsparlament weiter ausüben. Meine sonstigen politischen Ämter stelle ich zur Verfügung.

      Danke für ihre Aufmerksamkeit.
      Bernardo G. Macaluso
      Präsident des Unionsparlaments
      Unionskanzler a. D.
    • Nachdem Macaluso eilig den Saal verlassen hat, tritt Per Johansson ans Rednerpult.

      Verehrte Damen und Herren, da mich Herr Macaluso als Stellvertreter benannt hat, möchte ich kurz einige Worte an die Öffentlichkeit richten. Zunächst: Die Regierungsgeschäfte werden wie gewohnt weiter geführt, auch die aktuell laufenden Dialoge mit ausländischen Regierungen werden von mir weiter geführt werden, bis eine neue Regierung im Amt ist. Die Besetzung vakanter Ämter soll ebenfalls vorangetrieben werden. Da ich mich lediglich als geschäftsführend verstehe, werde ich allerdings auf die Durchführung strategischer Vorhaben verzichten. Diese hätten auch wenig Aussicht auf Erfolg, da die entsprechende Parlamentsmehrheit fehlt. Ich rufe die KDU ausdrücklich zum Dialog auf.
      Per Johannson
      Unionsminister des Auswärtigen a. D.
    • Bereits am Montag findet aufgrund der jüngsten Ereignisse der nächste Termin der Unionspressekonferenz statt.

      Verehrte Damen und Herren, danke für Ihr Erscheinen.

      Zunächst möchte ich mich zur Personalie des scheidenden Unionskanzlers äußern. Der kommissarische Unionspräsident hat den Rücktritt abgelehnt und möchte stattdessen, dass im Unionsparlament die Vertrauensfrage gestellt wird. Herr Macaluso befindet sich zur Zeit in seiner Heimat in Heroth und hat sich bis dato nicht geäußert. Wir rechnen jedoch damit, dass wir in den kommenden Wochen wie beschrieben verfahren können.

      Herr Johansson ist heute morgen für einen Staatsbesuch nach Fuchsen gereist. Ebenfalls ist ein Termin mit Präsident Covfefe anlässlich seines Besuchs in Manuri geplant. Sollte sich die Amtszeit von Herrn Johannson entsprechend ausdehnen, ist auch ein Besuch in Albernia vorgesehen. Für uns steht aktuell im Mittelpunkt, die Funktion einer geschäftsführenden Regierung möglichst gut auszufüllen und in diesem Rahmen die Koordination mit unseren Partnern aufrechtzuerhalten. Der Besuch in Fuchsen hat insbesondere den Hintergrund, dass dort die Entsendung eines Honorarkonsuls durch Frau Bont im Sommer einen Dialog in Gang gebracht hat, der fortgesetzt und vertieft werden soll.

      Und eine persönliche Anmerkung: Ich selbst werde diese Woche nach Montagna und Tir reisen, um an der dort stattfindenden Segelregatta teilzunehmen :]
      Samuel T. Kirk
      Ehemaliger Unionsregierungssprecher und Segel-Ass

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Samuel Kirk ()

    • Sehr geehrte Damen und Herren,

      die Unionsregierung zeigt sich besorgt über die Lage im deibürgischen Ostland. Nicht nur sehen wir den völkerrechtlichen Status der sogenannten Kolonien Dreibürgens ohnehin höchst kritisch; auch sind die Reaktionen der dortigen Obrigkeit auf die Unruhen mehr als besorgniserregend. Seit einer Woche gilt offenbar eine für 31 Tage erlassene Ausgangssperre im gesamten Großraum Pretoria. Die Unionsregierung fordert die Verantwortlichen auf, die freiheitlichen Rechte der Bewohner Ostlands zu achten und demokratische Verhältnisse zu garantieren. Die dortige Krise ist das Ergebnis ethnischer Polarisierung, die aus der Schwächung der demokratischen Institutionen resultiert.
      Per Johannson
      Unionsminister des Auswärtigen a. D.
    • Da wir aktuell keine Beziehungen zu Dreibürgen unterhalten, sind wir hier sicher der falsche Kandidat. Offen gesagt bin ich mir nicht einmal sicher, ob man in Reichstal die Unionsregierung überhaupt anerkennt.

      Ich hoffe jedoch, dass mangels einer übernationalen Instanz die internationalen Partner Dreibürgens auf die Reichsregierung einwirken werden. Sollte noch eine Unterredung zwischen mir und Herrn Covfefe zustande kommen, werde ich diesen Punkt bei ihm adressieren.
      Per Johannson
      Unionsminister des Auswärtigen a. D.
    • Der Austausch kommt in der Tat etwas langsamer in die Gänge, als wir uns das erhofft hatten. Dies ist aber genauso durch die Union verschuldet. Fehler passieren und gerade zum Jahresende hat die US-Regierung sicher noch mehr auf dem Schreibtisch. Daher wünsche ich Präsident Covfefe erholsame Feiertage und hoffe, dass ich möglichst bald von ihm höre.
      Per Johannson
      Unionsminister des Auswärtigen a. D.