To be or not to be...

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    • Die Totgeweihten leben länger.... oder "Der schwarze Mann hat euch immer ein wenig beobachtet" ;-)

      Ich hätte mich auch mit Laird einloggen können, dass man nicht mit Toten sprechen muss ;-)

      Ich gehöre ja zu den ziemlich Alten (also rL-Alter) bei den MNs. Ich bin damals über den Sport auf die MNs gestossen, damals zuerst auf Hansastan und dann nach "Ratelon" gekommen, weil hier mehr Volk war. Insgesamt aber hatte ich immer das Gefühl, dass die MNs ein Spielplatz der Studenten ist/war. Dies hat sich meiner Ansicht nach gravierend geändert, da stimme ich DvA zu. Die wenigsten der Standfesten sind dabei geblieben, auch nach dem Ende ihrer Studienzeit. Neue Studenten mit Spass an Politiksimulation zu gewinnen ist schwer. Da macht die Politikverdrossenheit und das Überangebot an Communities auch den MNs zu schaffen. Nicht zuletzt aber auch die Eigenheiten von Ratelon, das schon immer von einer giftigen Grundstimmung geprägt war. Die Grabenkämpfe waren/sind einerseits das Salz in der Suppe, anderseits aber auch sicherlich ein Grund, dass viele plötzlich ausstiegen, weil teilweise persönliche Angriffe an der Tagesordnung waren.

      Eine Lösung habe ich auch nicht. Die Reduzierung auf die Kernländern könnte aber ein Anfang sein. Simuliert man die Ablösung der WI mit Saint-Pierre oder Roldem (dem meiner Ansicht nach immerhin aktivsten Land der Ratelonischen Geschichte dank der Familie Montary) könnte man das sogar gut einbauen.
      gez. Joeli Veitayaki
      Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joeli Veitayaki ()

    • Damit, habe ich mich auch shcon abgefunden, das man als Unternehmensgründer, oder als Besitzer eines Sportvereins keine Homepage mehr basteln muss.
      Vielleicht sollten wir auch daran gehen, wieder eine Spielleitung zu wählen. Die dann hinter einem Konzept steht. Denn ohne den Besitzer des Forums und ohne Spielleitung, funktioniert eine MN nur halbwegs.

      Ich nenne mal eine MN als Beispiel, die immer noch einigermaßen aktive Mitspieler hat und die ihre Homepage vom Beginn bis heute weiter entwickelt hat und entsprechend Leute haben in der Spielleitung und Administration und gut zusammenarbeiten, die sich aber auch besser mit Kartenzeichnen usw ausgekannt haben.

      Imperium Romanum

      Selbst diese MN hat zur Zeit 22 Spieler im Forum als online angezeigt. Also es ist möglich. Eine MN egal in welchem Zeitalter sie spielt, läuft.

      Und deren WiSim funktioniert seit Jahren. Zumindest, als ich dort zuletzt aktiv mit gemacht hatte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Alexander Steinhoff ()

    • Zum IR kann man nur sehr passend sagen: "quod erat demonstrandum". Die haben ein klares und geschlossenes Spielkonzept, eine zentrale Organisation und eine Spielleitung, die diese Bezeichnung verdient. Das kann man vermutlich nicht 1:1 übertragen (dafür ist das IR wohl zu speziell), aber das sind eben auch mehr als kosmetische organisatorische Unterschiede. Technisch ruhen sie sich allerdings seit ein paar Jahren aus, was sich auch dort bemerkbar macht.
      Prof. Dr. iur. Dennis von Arabien
      Präsident des Unionsparlaments a.D.
      Oberster Unionsrichter a.D.
      Ministerpräsident a.D.
      Unionsminister a.D.
      Oberster Unionsanwalt a.D.
      Präsident der Rechtsberufekammer a.D.
    • Es muss ja nicht die neuste Technik sein, ich für meinen Teil empfinde "liebevoll" aufgezogene Staaten reizvoller als Hightech-Staaten.

      Sein wir doch mal ehrlich, in der Theorie könnte man auch noch mit dem WBBLite 1 eine vernünftige Mikronation auf die Beine stellen, wenn das Design und Konzept dazu passen. Doch die Frage ist wohl eher wer sich heutzutage noch die Mühe macht, seine Energie dahingehend zu investieren.

      Den der erste Eindruck ist wie immer ausschlaggebend ob ich mich näher damit beschäftige oder ob ich gleich auf den Zurück-Button klicke.
      Es grüßt,
      Herr Rouwen van Hooydonk
    • Um jetzt mal ein altes Thema aufzugreifen, aber das Problem springt einem ja auch nach kurzer Zeit ins Auge. ;)

      Also, es gibt ja nachwievor Foren-basierte Rollenspiele die auch eine umfangreiche Teilnehmerschaft anbieten und ich denke das die DU hier auch eine Chance hat sich zu einer neuen Blüte zu entwickeln. Ich weiß von einem sehr aktiven Harry-Potter Rollenspiel und wo die Simulation halt auch nur per Text funktioniert. Wie halt die MNs seit jeher.

      Ich finde es ist falsch darüber zu diskutieren, ob man eine neue Webseite braucht, ein moderneres Forum, sondern man muss wie es auch hier in der Diskussion angeklungen ist, das Spielprinzip ein wenig ändern. Ich glaube auch, dass das mit relativ geringen Aufwand zu realisieren ist.

      Punkt 1: Simpel geht vor

      Das ganze Konstrukt ist sehr undurchschaubar. Für Außenstehende und Neulinge war es immer schon schwer da durchzuschauen, was hier los ist. Da bräuchte es Mentoren für die Neuen und ein sehr einfachen Guide/FAQ um das Spiel zu erklären.

      Punkt 2: Qualität vor Quantität

      Ich finde wir müssen überlegen, was genau die Anreize sind, sich hier zu engagieren. Politische Bildung und Phantasie sind da glaube ich zwei Schwerpunkte. Und ich finde genau da muss man ansetzen. Das Spiel ist nicht mehr das ein Forenaccount in etwa die dahinter befindliche Realperson repräsentiert, sondern jeder Spieler viele und unterschiedliche Charaktere entwickelt und diese dann ins Spiel eingreifen. Also mehr Simulation und Schauspiel.

      Hier würde ich ansetzen, dass wir einfordern müssen, dass jeder Charakter eher Staatsbürger werden kann - einen Charaktersheet ausfüllen muss. Die Figur mit Leben ausfüllt, eine Biographie verpasst. Ich glaube, wenn man Leute dazu bringt von anfang an ein wenig Zeit aufzuwenden, dass die Verbundenheit zur Figur und entsprechend zum Spiel höher wird. Ich glaube nicht, dass sich von so einer Herausforderung ernsthaft interessierte Personen sich abschrecken lassen. Stattdessen glaube ich wird es das Niveau des Spiels anheben.

      Punkt 3: Spielleitung

      Diese Spielleitung muss eine entscheidende aktive gestalterische Rolle einnehmen. Sie muss quasi Entscheidungen und Ereignisse die aus der Simulation hervorkommen umsetzen und somit das Spiel realer/plastischer machen. Sie muss dem alles einen strukturieren Rahmen geben.



      Diese drei Punkte würden die DU anspruchsvoller, reizvoller und interessanter gestalten. Wie man Reformen am Spiel dann dazu nutzen kann um eine breitere Aufmerksamkeit zu erhalten weiß ich jetzt auch nicht genau, aber ich vermute mal, dass es auch da ernsthafte Wege geben kann, wie man dann auch neue Spieler gewinnen kann.
      Josef Altmann [IMG:manus.schrobi.com/du/komet.png]
      Sekretär der Imperialversammlung des Kaiserreich Imperia
      Präsident der UDAG
      Manager des Altmann Konzerns
      [IMG:manus.schrobi.com/FLL/fll%20icon.png]


      Abwesend bis zum 28.12.
    • Bevor man sich doch über eine Spielleitung etc. den Kopf zerbrechen sollte, sollte man mal einen ehrlichen Blick auf die aktuelle Aktivität werfen (Beiträge/Themen die erstellt werden) und sich vorher vielleicht überlegen wie man da was ankurbeln könnte - was will eine Spielleitung aktiv gestalten, wenn keiner da ist der groß mitmachen könnte.
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Das ist ein Ansatz, klar. Ich denke aber auch, das man es andersrum auch das Projekt wieder auf die Füße stellen kann. Wenn es eine Gruppe von Leuten gibt die Themen, Ereignisse, Rahmen vorgestaltet und dann die restlichen Spieler dazu einlädt daran teilzunehmen, denke ich kann man auch eine Spielerschaft sich aktiv erziehen.
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      Abwesend bis zum 28.12.
    • Würdest du dir die Mühe machen, dir tolle Dinge auszudenken um nachher enttäuscht feststellen zu müssen, dass die wundervolle Geschichte daran scheitert, dass nur 2 Leute da sind? Ich denke, dass machst du nicht mehr als ein zwei mal und hast danach nämlich selbst keine Lust mehr an der Sache.

      *Edit(h) sagt*
      Wenn nicht einmal genügend Leute zur Verfügung stehen um um ein bestimmtes Amt zu kandidieren sollte man einfach simulatorisch reagieren und über Notgesetze und dann über eine Strukturverschlankung nachdenken bis man eben wieder die Leute hat.
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jyllane ()

    • Wer sich von Rückschlägen abschrecken lässt, kann es auch dann sein lassen. Man muss auch ein wenig hartnäckig sein und am Ball bleiben.

      Eventuell kann man auch drüber nachdenken Spielleitung = Unionsregierung in Personalunion?
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      Sekretär der Imperialversammlung des Kaiserreich Imperia
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      Abwesend bis zum 28.12.
    • Läuft doch auf meinen Edith hinaus, wie ich meine. Aber was wenn nicht mal - wie jetzt - so viele da sind, um den Staat am laufen zu halten? Momentan stellt es sich doch eher so dar: gefühlte 20 vakante Posten und 4 Bewerber - und von diesen sollen auch noch welche dann in die Spielleitung, um die eingebrachte Energie auf noch mehr Bereiche zu splitten anstatt diese zu bündeln und zu verschlanken...
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Original von Josef Altmann

      Punkt 2: Qualität vor Quantität

      Ich finde wir müssen überlegen, was genau die Anreize sind, sich hier zu engagieren. Politische Bildung und Phantasie sind da glaube ich zwei Schwerpunkte. Und ich finde genau da muss man ansetzen. Das Spiel ist nicht mehr das ein Forenaccount in etwa die dahinter befindliche Realperson repräsentiert, sondern jeder Spieler viele und unterschiedliche Charaktere entwickelt und diese dann ins Spiel eingreifen. Also mehr Simulation und Schauspiel.

      Hier würde ich ansetzen, dass wir einfordern müssen, dass jeder Charakter eher Staatsbürger werden kann - einen Charaktersheet ausfüllen muss. Die Figur mit Leben ausfüllt, eine Biographie verpasst. Ich glaube, wenn man Leute dazu bringt von anfang an ein wenig Zeit aufzuwenden, dass die Verbundenheit zur Figur und entsprechend zum Spiel höher wird. Ich glaube nicht, dass sich von so einer Herausforderung ernsthaft interessierte Personen sich abschrecken lassen. Stattdessen glaube ich wird es das Niveau des Spiels anheben.



      Ich habe das gerade durch Zufall gesehen und mal meine Einlogdaten gesucht. ;)

      Ich kann dir nicht zustimmen. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass gerade diese Entwicklung zu mehr Rollenspiel Schuld daran trägt, dass die Mirkonationen eine Schwächephase haben. Meiner Meinung nach ist man nur richtig engagiert dabei, wenn die ID, die man hat, nicht einfach eine künstliche Figur ist, sondern auch die RL-Ansichten darstellt. Gerade diese "simschweinische" Vermischung von Simoff und Simon ist es, dass meines Erachtens das ganze ausmacht. Wann wurde es in einer MN denn richtig aktiv? Immer, wenn um echte und keine simulierten Emotionen ging.
    • Da wird gerade was vermischt: Rollenspiel bedeutet mit nichten, dass man vorgefertigte Charaktersheets ausfüllen muss und sich eingehend mit seinem Charakter im Vorfeld beschäftigen muss. Rollenspiel ist nur eine Art des schriftlichen Ausspielens mit mehr "drumrum" (Umgebung, Gefühle, Gedanken etc. pp) - ich nenne es gerne "romanhaft" (und das hat nichts mit der geschribenen Länge zu tun).

      Mich generell stört eher sowas wie vorgefertigte Plots, globale Storylines, die man nachspielen soll/muss - an dieser Stelle würde es schon helfen, wenn man sich einfach treiben lässt und intuitiv auf Entwicklungen eingeht und an diesen seinen Charakter während des Spielens weiterentwickelt. Im RL weiß ich ja auch nicht, was morgen passiert, sondern ich reagiere dort auch auf meine Umgebung - warum das im VL anders gehandhabt wird ist mir schleierhaft.

      Just my 2 cents
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)
    • Original von Andreas O'Sullivan
      Ich kann dir nicht zustimmen. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass gerade diese Entwicklung zu mehr Rollenspiel Schuld daran trägt, dass die Mirkonationen eine Schwächephase haben. Meiner Meinung nach ist man nur richtig engagiert dabei, wenn die ID, die man hat, nicht einfach eine künstliche Figur ist, sondern auch die RL-Ansichten darstellt. Gerade diese "simschweinische" Vermischung von Simoff und Simon ist es, dass meines Erachtens das ganze ausmacht. Wann wurde es in einer MN denn richtig aktiv? Immer, wenn um echte und keine simulierten Emotionen ging.


      Interessanter Einwand - ich hab das damals so 2004/2005 auch beobachtet, dass durch die verstärkte Simulierung von Ereignissen - zusammen mit dem Namensstreit die Diskussionen im Öffentlichen Bereich weniger wurden. Aber ich kann nicht sagen, ob es Kausal ist/war. Was aber klar ist, keiner hat sie daran gehindert weiter zu streiten im Öffentlichen Bereich? Ich hab mich damals auch teilweise was rausgehalten, weil ich weder die Zeit noch die Ahnung hatte um mich durch Seiten an Diskussion durchzuarbeiten, um jetzt zu wissen, wieso dann später nicht mehr auf die Art und Weise diskutiert wurde.

      Klar wurde aber auch zur gleichen Zeit verstärkt darauf geachtet, dass man SimOn und SimOff trennt. Aber wieso hat sich das durchgesetzt?
      Josef Altmann [IMG:manus.schrobi.com/du/komet.png]
      Sekretär der Imperialversammlung des Kaiserreich Imperia
      Präsident der UDAG
      Manager des Altmann Konzerns
      [IMG:manus.schrobi.com/FLL/fll%20icon.png]


      Abwesend bis zum 28.12.
    • Original von Andreas O'Sullivan
      Ich kann dir nicht zustimmen. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass gerade diese Entwicklung zu mehr Rollenspiel Schuld daran trägt, dass die Mirkonationen eine Schwächephase haben. Meiner Meinung nach ist man nur richtig engagiert dabei, wenn die ID, die man hat, nicht einfach eine künstliche Figur ist, sondern auch die RL-Ansichten darstellt. Gerade diese "simschweinische" Vermischung von Simoff und Simon ist es, dass meines Erachtens das ganze ausmacht. Wann wurde es in einer MN denn richtig aktiv? Immer, wenn um echte und keine simulierten Emotionen ging.

      Dem kann ich in letzterem Punkt zustimmen. Aber mein Ansatz als Spieler ist oft nicht der, meine eigenen Ansichten zu "spielen", sondern eine, mit der ich mich auch selbst auseinandersetzen würde. In Astor beispielsweise bin ich mittlerweile nur noch auf der konservativen (allerdings etwas weichgespülten) Schiene unterwegs. Warum? Weil meine realen Ansichten ziemlich langweiliger Durchschnitt sind. Diejenigen, die das Spielen wollen, landen eh bei den Demokraten. :D

      Und hier in der DU? Da versuche ich eigentlich nur, Personen darzustellen, die sich selbst nicht ernst nehmen und gerne auch etwas über die Stänge schlagen. Zugegeben, das gelingt mir nicht, aber es ist meine Absicht. ^^

      Ganz abgesehen von mir: Ja, Mikronationen sind dann am Stärksten, wenn sich ein echter Streit entwickelt, der mit Emotionen beladen ist. Man muss sich nur regelmäßig in Erinnerung rufen, dass das ganze ein Spiel ist. Insoweit finde ich "Rollenspiel" schon ganz gut, aber im Kern sollten MNs sich darauf besinnen, dass sie eine Politiksimulation sind und nicht unbedingt eine Gesellschaftssimulation. Den Sport nehme ich da mal aus, der hat mich früher immer begeistert und gehört einfach dazu. ;)
      STUART BARTHOLOMEW TEMPLETON, MP

      Diverses a.D.
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
      Niemand glaubt mehr davon zu brauchen, als er hat.
    • Original von Josef Altmann

      Interessanter Einwand - ich hab das damals so 2004/2005 auch beobachtet, dass durch die verstärkte Simulierung von Ereignissen - zusammen mit dem Namensstreit die Diskussionen im Öffentlichen Bereich weniger wurden. Aber ich kann nicht sagen, ob es Kausal ist/war. Was aber klar ist, keiner hat sie daran gehindert weiter zu streiten im Öffentlichen Bereich? Ich hab mich damals auch teilweise was rausgehalten, weil ich weder die Zeit noch die Ahnung hatte um mich durch Seiten an Diskussion durchzuarbeiten, um jetzt zu wissen, wieso dann später nicht mehr auf die Art und Weise diskutiert wurde.

      Klar wurde aber auch zur gleichen Zeit verstärkt darauf geachtet, dass man SimOn und SimOff trennt. Aber wieso hat sich das durchgesetzt?


      Warum es sich durchgesetzt hat? Gute Frage, sehr gute Frage. Es gibt einfach Entwicklungen, die geschehen. Ich glaube auch nicht, dass man das steuern kann, also einfach sagt: "Ok, wir reduzieren die SimOn/SimOff-Trennung" und plötzlich wird alles besser. Es wurde mir vor allem durch vDeutschland klar, welches einen großen Zustrom an Spielern hatte und sehr aktiv wurde, als die MNs bereits auf einem absteigenden Ast waren. Dadurch wurde ds Argument über die veraltete, forenbasierte Spielweise ad absurdum geführt.

      Original von Stuart Templeton

      Dem kann ich in letzterem Punkt zustimmen. Aber mein Ansatz als Spieler ist oft nicht der, meine eigenen Ansichten zu "spielen", sondern eine, mit der ich mich auch selbst auseinandersetzen würde. In Astor beispielsweise bin ich mittlerweile nur noch auf der konservativen (allerdings etwas weichgespülten) Schiene unterwegs. Warum? Weil meine realen Ansichten ziemlich langweiliger Durchschnitt sind. Diejenigen, die das Spielen wollen, landen eh bei den Demokraten. :D


      Wobei man sagen muss, dass die Fronten in Astor nicht unbedingt durch die klassischen Fronten geprägt sind, also konservative Republikaner vs. liberale Demokraten, sondern durchaus auch persönliche Aspekte eine Rolle spielen. Ich denke du weißt was ich meine. ;) Was in Astor auch besonders ist, dass es hier teilweise echt um Sachverhalte geht. Ich sage nur die Diskussion über die Einführung von Federal-IDs.




      Ganz abgesehen von mir: Ja, Mikronationen sind dann am Stärksten, wenn sich ein echter Streit entwickelt, der mit Emotionen beladen ist. Man muss sich nur regelmäßig in Erinnerung rufen, dass das ganze ein Spiel ist. Insoweit finde ich "Rollenspiel" schon ganz gut, aber im Kern sollten MNs sich darauf besinnen, dass sie eine Politiksimulation sind und nicht unbedingt eine Gesellschaftssimulation. Den Sport nehme ich da mal aus, der hat mich früher immer begeistert und gehört einfach dazu. ;)


      Richtig.