Unionsgewerbegesetz

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      Unionsgewerbegesetz (UGewGes)

      Kapitel I Allgemeines

      § 1 Zweck, Definition
      (1) Ziel und Zweck dieses Gesetzes ist die inhaltliche Bestimmung der Gewerbefreiheit.
      (2) Gewerbe und gwerbliche Tätigkeit im Sinne dieses Gesetzes ist jede wirtschaftliche Tätigkeit, die auf eigene Rechnung, eigene Verantwortung und auf Dauer mit der Absicht der Gewinnerzielung betrieben wird.
      (3) Eine Absicht der Gewinnerzielung liegt dann vor, wenn die ausgeübte Tätigkeit in der Absicht ausgeübt wird, einen Überschuss der Einnahmen gegenüber den Ausgaben zu erzielen.

      § 2 Gewerbefreiheit
      (1) Jeder natürlich und juristische Person ist es gestattet, ein Gewerbe zu betreiben, soweit diese Freiheit nicht durch Gesetze beschränkt wird.
      (2) Die Unionsregierung wird ermächtigt, per Verordnung bestimmte Tätigkeiten und Gewerbe der Erlaubnispflicht zu unterwerfen und hierzu per Verordnung besondere Regeln zu erlassen.


      Kapitel II Handwerk

      § 3 Definition
      Als Handwerk im Sinne dieses Gesetzes gilt jede gewerbliche Tätigkeit die Produkte auf Bestellung oder Dienstleistungen auf Nachfrage erbringen.

      § 4 Zulassungsfreies Handwerk
      Handwerkre, die kein zulassungspflichtiges Handwerk sind, sind zulassungsfreie Handwerke.

      § 5 Zulassungspflichtiges Handwerk
      (1) Gewerbebetriebe, die einem zulassungspflichtigem Handwerk nachgehen, müssen in die Gewerberolle des zuständigen Finanzamts eingetragen werden.
      (2) Wer ein zulassungspflichtiges Handwerk ausüben will, muss zuvor eine Meisterprüfung ablegen.
      (3) Die Unionsregierung wird ermächtigt, eine Meisterprüfungsordnung für die einzelnen zulassungspflichtigen Handwerke zu erlassen.
      (4) Zu den zulassungspflichtigen Handwerken gehören:
      01. Maurer und Betonbauer
      02. Ofen- und Luftheizungsbauer
      03. Zimmerer
      04. Dachdecker
      05. Straßenbauer
      06. Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer
      07. Brunnenbauer
      08. Steinmetzen und Steinbildhauer
      09. Stukkateure
      10. Maler und Lackierer
      11. Gerüstbauer
      12. Schornsteinfeger
      13. Metallbauer
      14. Chirurgiemechaniker
      15. Karosserie- und Fahrzeugbauer
      16. Feinwerkmechaniker
      17. Zweiradmechaniker
      18. Kälteanlagenbauer
      19. Informationstechniker
      20. Kraftfahrzeugtechniker
      21. Landmaschinenmechaniker
      22. Büchsenmacher
      23. Klempner
      24. Installateur und Heizungsbauer
      25. Elektrotechniker
      26. Elektromaschinenbauer
      27. Tischler
      28. Boots- und Schiffbauer
      29. Seiler
      30. Bäcker
      31. Konditoren
      32. Fleischer
      33. Augenoptiker
      34. Hörgeräteakustiker
      35. Orthopädietechniker
      36. Orthopädieschuhmacher
      37. Zahntechniker
      38. Friseure
      39. Glaser
      40. Glasbläser und Glasapparatebauer
      41. Vulkaniseure und Reifenmechaniker
      42. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
      43. Behälter- und Apparatebauer

      § 6 Vererbung zulassungspflichtiger Handwerksbetriebe
      (1) Nach dem Tod des Inhabers eines Betriebs dürfen der Ehegatte, der Lebenspartner, der Erbe, der Testamentsvollstrecker, Nachlassverwalter, Nachlassinsolvenzverwalter oder Nachlasspfleger den Betrieb fortführen, ohne die Voraussetzungen für die Eintragung in die Handwerksrolle zu erfüllen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass unverzüglich ein Betriebsleiter bestellt wird. Die Handwerkskammer kann in Härtefällen eine angemessene Frist setzen, wenn eine ordnungsgemäße Führung des Betriebs gewährleistet ist.
      (2) Nach dem Ausscheiden des Betriebsleiters haben der in die Handwerksrolle eingetragene Inhaber eines Betriebs eines zulassungspflichtigen Handwerks oder sein Rechtsnachfolger oder sonstige verfügungsberechtigte Nachfolger unverzüglich für die Einsetzung eines anderen Betriebsleiters zu sorgen.


      Kapitel III Lebensmittel

      § 7 Zweck und Definiton
      (1) Zweck der in Kapitel III dieses Gesetzes aufgestellten Vorschriften ist der Schutz der Gesudheit der Bevölkerung sowie dem Schutz des Wettbewerbs auf dem Lebensmittelmarkt.
      (2) Lebensmittel im Sinne dieses Gesetzes sind alle nahrhafte Stoffe und Produkte, die entweder in unverarbeitetem Zustand zum Verzehr geeignet sind oder zur besseren Haltbarmachung vor dem Verzehr verarbeitet werden. Sie werden vom Menschen zum Zwecke der Ernährung oder des Genusses über den Mund, gegebenenfalls nach weiterer Zubereitung, aufgenommen werden. Unter den Begriff Lebensmittel fallen Nahrungsmittel, Genussmittel, Lebensmittelzusatzstoffe und Nahrungsergänzungsmittel.
      (3) Keine Lebensmittel im Sinne dieses Gesetzes sind:
      a.) Futtermittel,
      b.) lebende Tiere, soweit sie nicht für das Inverkehrbringen zum menschlichen Verzehr hergerichtet worden sind,
      c.) Pflanzen vor dem Ernten,
      d.) Arzneimittel,
      e.) kosmetische Mittel,
      f.) Tabak und Tabakerzeugnisse,
      g.) Betäubungsmittel und psychotrope Stoffe,
      h.) Rückstände und Verunreinigungen.

      § 8 Kennzeichnungspflicht
      (1) Wer Lebensmittel in Fertigpackungen in Verkehr bringt, ist zur Kennzeichnung der Inhaltsstoffe und Nährwerte (Energiegehalt, Kohlenhydrate/Zucker, Ballaststoffe,
      Mineralstoffe, Eiweiß, Fettgehalt (gesättigte/ungesättigte Fettsäuren) und Vitamine) verpflichtet.
      (2) Die Nährwerten werden sowohl bezüglich ihres absoluten Gehalts (in Gramm oder Milliliter) als auch bezüglich ihres Anteils am Referenzwert angegeben.
      (3) Bezüglich der Inhaltsstoffe Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz muss farblich (grün, glelb und rot) dargestellt werden, ob ein niedriger, mittlerer oder hoher Gehalt vorliegt
      (4) Die farbliche Darstellung der Inhaltsstoffe erfolgt
      a.) bei nichtflüssigen Lebensmitteln:
      aa.) Grün:
      - Fett: weniger als 3 Gramm pro 100 Gramm,
      - gesättigte Fettsäuren: weniger als 1,5 Gramm pro 100 Gramm,
      - Zucker: weniger als 5 Gramm pro 100 Gramm,
      - Salz: weniger als 0,3 Gramm pro 100 Gramm.
      ab.) Gelb:
      - Fett: zwischen 3 Gramm und 20 Gramm pro 100 Gramm,
      - gesättigte Fettsauren: zwischen 1,5 Gramm und 5 Gramm pro 100 Gramm,
      - Zucker: zwischen 5 Gramm und 12,5 Gramm pro 100 Gramm,
      - Salz: zwischen 0,3 Gramm und 1,5 Gramm pro 100 Gramm.
      ac.) Rot:
      - Fett: mehr als 20 Gramm pro 100 Gramm,
      - gesättigte Fettsäuren: mehr als 5 Gramm pro 100 Gramm,
      - Zucker: mehr als 12,5 Gramm pro 100 Gramm,
      - Salz: mehr als 1,5 Gramm pro 100 Gramm.
      b.) bei Getränken:
      ba.) Grün:
      - Fett: weniger als 1,5 Gramm pro 100 ml,
      - gesättigte Fettsäuren: weniger als 0,75 Gramm pro 100 ml,
      - Zucker: weniger als 2,5 Gramm pro 100 ml,
      - Salz: weniger als 0,3 Gramm pro 100 ml.
      bb.) Gelb:
      - Fett: zwischen 1,5 Gramm und 10 Gramm pro 100 ml,
      - gesättigte Fettsäuren: zwischen 0,75 Gramm und 2,5 Gramm pro 100 ml,
      - Zucker: zwischen 2,5 Gramm und 6,3 Gramm pro 100 ml,
      - Salz: zwischen 0,3 Gramm und 1,5 Gramm pro 100 ml.
      bc.) Rot:
      - Fett: mehr als 10 Gramm pro 100 ml,
      - gesättigte Fettsäuren: mehr als 2,5 Gramm pro 100 ml,
      - Zucker: mehr als 6,3 Gramm pro 100 ml,
      - Salz: mehr als 1,5 Gramm pro 100 ml.


      Kapitel IV Personenbeförderung

      § 9 Definition Genehmigungspflicht
      (1) Den Vorschriften von Kapitel IV dieses Gesetzes unterliegt die entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, mit Oberleitungsbussen und mit Kraftfahrzeugen. Als Entgelt gelten auch wirtschaftliche Vorteile, die mittelbar für die Wirtschaftlichkeit einer auf diese Weise geförderten Erwerbstätigkeit erstrebt werden.
      (2) Die Beförderung von Personen mit
      1. mit Schienenfahrzeugen,
      2. mit Omnibussen und
      3. mit Kraftfahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen
      unterliegen der Genehmigungspflicht durch das Unionsinnenministerium.
      (4) Die Beförderung von Personen in Anhängern oder Lastkraftwagen, die durch Lastkraftwagen gezogen werden ist nicht gestattet.
      (3) Die Unionsregierung wird ermächtigt, die Erteilung von Genehmigungen auf Behörden der Union oder Unionsländer für einzelne oder alle Beförderungsarten unter dem Vorbehalt des Widerrufs zu übertragen.

      § 10 Schriftliche Form
      (1) Die Genehmigung zur Beförderung von Personen erfolgt schriftlich in Form einer Urkunde.
      (2) Die Genehmigungsurkunde muss enthalten:
      1. Name, Wohn- und Betriebssitz des Unternehmers,
      2. Bezeichnung der Verkehrsart, für die die Genehmigung erteilt wird, im
      Gelegenheitsverkehr mit Personenkraftwagen auch der Verkehrsform,
      3. Geltungsdauer der Genehmigung,
      4. etwaige Bedingungen und Auflagen,
      5. Bezeichnung der Aufsichtsbehörde,
      6. bei Straßenbahn- oder Omnibusverkehr die Linienführung und Hinweise auf eventuell Vorbehalte,
      7. bei Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen die Linienführung bzw. die angesteuerten Häfen und Flughäfen,
      8. bei Gelegenheitsverkehr mit Personenkraftwagen die amtlichen Kennzeichen der einzusetzenden Kraftfahrzeuge.

      § 11 Planfeststellung und Plangenehmigung
      (1) Betriebsanlagen für den Schienenverkehr dürfen nur gebaut werden, wenn der Plan vorher festgestellt ist. Bei der Planfeststellung sind die von dem Vorhaben berührten öffentlichen und privaten Belange einschließlich der Umweltverträglichkeit im Rahmen der Abwägung zu berücksichtigen.
      (2) Die Plangenehmigung erfolgt durch das Unionsinnenministerium.
      (3) Das Unionsinnenministerium wird ermächtigt, die Zuständigkeit für Planfeststellung und Plangenehmigung für einzelne Betriebsarten, Strecken oder generell unter dem Vorbehalt des Widerrufs auf Behörden der Union oder der Unionsländer zu übertragen.

      § 12 Duldungspflichten Dritter
      (1) Eigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte haben
      1. Vermessungen, Boden- und Grundwasseruntersuchungen einschließlich der vorübergehenden Anbringung von Markierungszeichen und sonstigen Vorarbeiten, die zur Planung von Betriebsanlagen und Straßenbahnen notwendig sind, zu dulden, wenn die Genehmigungsbehörde diesen Arbeiten zustimmt,
      2. das Anbringen oder Errichten von Haltevorrichtungen für elektrische Leitungen, von Signalen und Haltestellenzeichen durch den Unternehmer oder von ihm Beauftragte zu dulden. Arbeits-, Betriebs- oder Geschäftsräume dürfen vom Unternehmer oder von ihm Beauftragte nur während der jeweiligen Arbeits- oder Geschäftsstunden, Wohnungen nur mit Zustimmung des Wohnungsinhabers betreten werden. Die Absicht, Vorarbeiten durchzuführen, ist dem Eigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten mindestens 2 Wochen vorher unmittelbar und in den Gemeinden, in deren Gebiet Vorarbeiten durchgeführt werden sollen, ortsüblich bekanntzugeben.
      (2) Die Zustimmung der Genehmigungsbehörde zu den Vorarbeiten begründet keinen Anspruch auf Erteilung der Genehmigung.

      § 13 Bau- und Unterhaltungspflicht
      (1) Der Unternehmer ist verpflichtet, die ihm genehmigten Betriebsanlagen für den Schienenverkehr zu bauen und während der Geltungsdauer der Genehmigung den öffentlichen Verkehrsinteressen und dem Stand der Technik entsprechend zu unterhalten.
      (2) Die Genehmigungsbehörde kann dem Unternehmer eine Frist setzen, innerhalb derer die Betriebsanlagen zu bauen sind.

      § 14 Fahrpläne
      (1) Der Fahrplan muß die Führung der Linie, ihren Ausgangs- und Endpunkt sowie die Haltestellen und Fahrzeiten enthalten.
      (2) Fahrpläne und deren Änderungen bedürfen der Zustimmung der Genehmigungsbehörde. Ausgenommen sind Fahrplanänderungen, die wegen vorübergehender Störungen des Betriebs oder aus besonderen Anlässen vorgenommen werden und für einen Zeitraum von nicht länger als einen Monat gelten, sowie andere geringfügige Fahrplanänderungen. Werden durch Fahrplanänderungen die Interessen anderer Verkehrsunternehmen berührt, so sind diese vor der Zustimmung zu hören. Die in Satz 2 genannten Fahrplanänderungen sind der Genehmigungsbehörde anzuzeigen. Die Genehmigungsbehörde kann den angezeigten Fahrplanänderungen innerhalb einer Frist von zwei Wochen widersprechen, wenn die Voraussetzungen des Satzes 2 nicht vorliegen; die Fahrplanänderungen dürfen dann nicht in Kraft treten.
      (3) Die Genehmigungsbehörde kann Änderungen des Fahrplans verlangen, wenn die maßgebenden Umstände sich wesentlich geändert haben oder sich für die bessere Ausgestaltung des Verkehrs in einem Gebiet neue Gesichtspunkte ergeben, denen durch eine Änderung des Fahrplans Rechnung getragen werden kann.
      (4) Fahrpläne und Fahrplanänderungen sind vom Unternehmer ortsüblich bekanntzumachen.
      (5) Die gültigen Fahrpläne sind in den zum Aufenthalt der Fahrgäste bestimmten Räumen und an den Haltestellen anzubringen.

      § 15 Nutzung des Luftraums
      (1) Die Berechtigung zum Verkehr im Luftraum der Demokratischen Union haben:
      1. Luftfahrzeuge, die in der Luftfahrzeugrolle des Unionsinnenministeriums eingetragen sind;
      2. Luftfahrzeuge mit Eintragungszeichen der Unionsstreitkräfte;
      3. Luftfahrzeuge, die einer Verkehrszulassung in der Demokratischen Union nicht bedürfen;
      4. Luftfahrzeuge, denen durch ausdrückliche Einflugerlaubnis die Benutzung des deutschen Luftraums gestattet ist.

      § 16 Definition Luftfahrzeug und Luftraum
      (1) Luftfahrzeuge im Sinne dieses Gesetzes sind:
      a. Flugzeuge
      b. Drehflügler
      c. Luftschiffe
      d. Segelflugzeuge
      e. Motorsegler
      f. Frei- und Fesselballone
      g. Drachen
      h. Rettungsfallschirme
      i. Flugmodelle
      j. Luftsportgeräte
      k. sonstige für die Benutzung des Luftraums bestimmte Geräte, sofern sie in Höhen von mehr als dreißig Metern über Grund oder Wasser betrieben werden können.
      (2) Raumfahrzeuge, Raketen und ähnliche Flugkörper gelten als Luftfahrzeuge, solange sie sich im Luftraum befinden.
      (3) Luftraum im Sinne dieses Gesetzes ist der Lauftraum bis zu einer Höhe von 150 Kilometern über dem Meeresspiegel.

      § 17 Zulassung zum Luftverkehr
      (1) Voraussetzung zur Eintragung in die Luftahrzeugrolle des Unionsinnenministeriums ist die Zulassung des Luftfahrzeugs zum Luftverkehr.
      (2) Ein Luftfahrzeug wird zum Luftverkehr zugelassen, wenn:
      1. das Muster des Luftfahrzeugs zugelassen ist (Musterzulassung),
      2. der Nachweis der Verkehrssicherheit nach der Prüfordnung für Luftfahrgeräte geführt ist,
      3. der Halter des Luftfahrzeugs eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der Haftung auf Schadensersatz wegen der Tötung, der Körperverletzung oder der Gesundheitsbeschädigung einer im Luftfahrzeug und nicht im Luftfahrzeug beförderten Person und der Zerstörung oder der Beschädigung einer im Luftfahrzeug und nicht im Luftfahrzeug beförderten Sache beim Betrieb eines Luftfahrzeugs nach den Vorschriften dieses Gesetzes unterhält und
      4. die technische Ausrüstung des Luftfahrzeugs so gestaltet ist, dass das durch seinen Betrieb entstehende Geräusch das nach dem jeweiligen Stand der Technik unvermeidbare Maß nicht übersteigt.
      (3) Die Zulassung ist zu widerrufen, wenn die Voraussetzungen nicht mehr vorliegen.
      (4) Luftfahrzeuge, die nicht in § 17 Absatz 1 aufgeführt sind, bedürfen der Musterzulassung.
      (5) Die Unionsregierung wird ermächtigt, eine Prüfordnung für Luftfahrzeuge zu erlassen.
      (6) In der Demokratischen Union zugelassene Luftfahrzeuge haben das Staatszugehörigkeitszeichen "DU" und eine besondere Kennzeichnung zu führen.
      (7) Luftfahrzeuge, die nicht im Geltungsbereich dieses Gesetzes eingetragen und zugelassen sind, dürfen nur mit Erlaubnis in den Geltungsbereich dieses Gesetzes einfliegen oder auf andere Weise dorthin verbracht werden, um dort zu verkehren. Der Erlaubnis bedarf es nicht, soweit ein Abkommen zwischen dem Heimatstaat und der Demokratischen Union oder ein für beide Staaten verbindliches internationales Übereinkommen etwas anderes bestimmt.
      ( 8 ) Die Erlaubnis nach den Absätzen 6 und 7 kann allgemein oder für den Einzelfall erteilt, mit Auflagen verbunden und befristet werden.

      § 18 Führen eines Luftfahrzeugs
      (1) Wer ein Luftfahrzeug führt oder bedient (Luftfahrer) bedarf der Erlaubnis. Die Erlaubnis wird nur erteilt, wenn
      1. der Bewerber das 21. Lebensjahr vollendet hat,
      2. der Bewerber seine Tauglichkeit nachgewiesen hat,
      3. keine Tatsachen vorliegen, die den Bewerber als unzuverlässig erscheinen lassen, ein Luftfahrzeug zu führen oder zu bedienen, und keine Zweifel an der Zuverlässigkeit des Bewerbers nach § 7 des Luftsicherheitsgesetzes bestehen und
      4. der Bewerber eine Prüfung nach der Verordnung über Luftfahrtpersonal bestanden hat.
      (2) (3) Die Erlaubnis ist zu widerrufen, wenn die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr vorliegen.
      (2) Die Unionsrergierung wird ermächtigt, Tauglichkeitsprüfungsordnung zu erlassen.

      § 19 Ausbildung
      (1) Wer es unternimmt, Luftfahrer oder Personal für die Flugsicherung auszubilden, bedarf der Erlaubnis. Die Erlaubnis kann mit Auflagen verbunden und befristet werden.
      (2) Die Erlaubnis ist zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet werden kann oder der Bewerber oder seine Ausbilder persönlich ungeeignet sind; ergeben sich später solche Tatsachen, so ist die Erlaubnis zu widerrufen. Die Erlaubnis kann außerdem widerrufen werden, wenn sie länger als ein Jahr nicht ausgenutzt worden ist.
      (3) Die praktische Ausbildung der Luftfahrer darf nur von Personen vorgenommen werden, die eine Lehrberechtigung nach der Verordnung über Luftfahrtpersonal besitzen (Fluglehrer).
      (4) Die Unionsrergierung wird ermächtigt, per Verorordnung die Ausbildung der Luftfahrer sowie zum Erwerb der Lehrberechtigung zu regeln.

      § 20 Betriebsgenehmigung
      (1) Für den Betrieb eines Luftfahrtunternehmens ist eine Genehmigung des Unionsinnenministeriums erforderlich.
      (2) Die Genehmigung kann mit Nebenbestimmungen versehen werden. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet werden kann, insbesondere wenn der Antragsteller oder andere für die Beförderung verantwortliche Personen nicht zuverlässig sind. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn die für den sicheren Luftverkehrsbetrieb erforderlichen finanziellen Mittel oder entsprechende Sicherheiten nicht nachgewiesen werden. Die Genehmigung kann versagt werden, wenn Luftfahrzeuge verwendet werden sollen, die nicht in der Luftfahrzeugrolle der Demokratischen Union im Unionsinnenministerium eingetragen sind oder nicht im ausschließlichen Eigentum des Antragstellers stehen.
      (3) Die Genehmigung ist zu widerrufen, wenn die Voraussetzungen für ihre Erteilung nachträglich nicht nur vorübergehend entfallen sind. Die Genehmigung kann widerrufen werden, wenn die erteilten Auflagen nicht eingehalten werden. Sie ist zurückzunehmen, wenn die Voraussetzungen für ihre Erteilung nicht vorgelegen haben. Das Ruhen der Genehmigung auf Zeit kann angeordnet werden, wenn dies ausreicht, um die Sicherheit und Ordnung des Luftverkehrs aufrechtzuerhalten. Die Genehmigung erlischt, wenn von ihr länger als sechs Monate kein Gebrauch gemacht worden ist.

      § 21 Flugliniengenehmigung
      (1) Luftfahrtunternehmen, die Personen oder Sachen gewerbsmäßig durch Luftfahrzeuge auf bestimmten Linien öffentlich und regelmäßig befördern (Fluglinienverkehr), bedürfen dafür außer der Genehmigung nach § 20 Abs. 1 einer besonderen Genehmigung (Flugliniengenehmigung). Die Flugliniengenehmigung soll die Bedingungen berücksichtigen, die in Vereinbarungen zwischen der Demokratischen Union und anderen Staaten, in die der Linienverkehr durchgeführt wird, festgelegt sind. § 20 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 findet entsprechende Anwendung. Die Flugliniengenehmigung kann Die Flugliniengenehmigung kann versagt werden, wenn durch den beantragten Fluglinienverkehr öffentliche Interessen beeinträchtigt werden.
      (2) Flugpläne, Beförderungsentgelte und Beförderungsbedingungen sind der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen. Die Anwendung von Flugplänen, Beförderungsentgelten und Beförderungsbedingungen kann ganz oder teilweise untersagt werden, wenn dadurch die öffentlichen Verkehrsinteressen nachhaltig beeinträchtigt werden. Luftfahrtunternehmen, die Linienverkehr betreiben, sind außer im Falle der Unzumutbarkeit jedermann gegenüber verpflichtet, Beförderungsverträge abzuschließen und ihn im Rahmen des veröffentlichten Flugplanes zu befördern. Den Beförderungsverträgen sind die veröffentlichten Beförderungsentgelte und Beförderungsbedingungen zu Grunde zu legen, soweit sie nicht ganz oder teilweise untersagt sind. Im Übrigen werden Beförderungsentgelte und Beförderungsbedingungen von den Parteien des Beförderungsvertrages frei vereinbart. Von den der Öffentlichkeit bekannt gemachten Beförderungsentgelten und Beförderungsbedingungen kann zugunsten der Vertragspartner der Luftfahrtunternehmen abgewichen werden.

      § 22 Gelegenheitsverkehr
      Im gewerblichen Luftverkehr, der nicht Fluglinienverkehr ist (Gelegenheitsverkehr),
      kann die Genehmigungsbehörde Bedingungen und Auflagen festsetzen oder Beförderungen
      untersagen, soweit durch diesen Luftverkehr die öffentlichen Verkehrsinteressen
      nachhaltig beeinträchtigt werden.

      § 23 Ausländische Luftfahrtunternehmen
      (1) Luftfahrtunternehmen, die ihren Hauptsitz nicht in der Demokratischen Union haben, bedürfen einer Betriebsgenehmigung zur Durchführung von Fluglinienverkehr von und nach der Demokratischen Union. Die Paragraphen 20, 21 uns 22 finden entsprechende Anwendung.
      (2) Die Genehmigung von Gelegenheitsverkehr durch Luftfahrtunternehmen mit Sitz außerhalb der Demokratischen Union kann vom Bestehen der Gegenseitigkeit abhängig gemacht werden.
      (3) Der Gelegenheitsverkehr mit anderen Staaten kann untersagt werden oder mit Nebenbestimmungen versehen werden, sofern dies zum Schutze vor nachteiligen Auswirkungen für Luftfahrtunternehmen mit Sitz in der Demokratischen Union erforderlich ist.

      § 24 Inkrafttreten
      Dieses Gesetz tritt mit seiner Verkündung im Unionsgesetzblatt in Kraft.

      Ministerin für salborianische Angelegenheiten
      des Landes Salbor-Katista
    • Ja.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION