Mitteilung aus dem Schahtum Futuna

    • Werte Emirinnen und Emire,

      zum Eröffnungsspiel der futunischen Mannschaft wird Yaashur al-banabi, Schatten der Götter, Schah von Futuna, selbst anreisen. Ein staatliches Zeremoniell ist nicht erforderlich. Der Schah bittet jedoch darum, die ihn begleitenden Phönixritter und Assassinen über alle für seine persönliche Sicherheit entscheidenden Informationen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
      Lichtbringerin Fara al-ghanim
    • Werte Emirinnen und Emire,

      wäre die Unionsregierung der Demokratischen Union bereit, dem Schahtum Futuna und eventuell auch der Weltöffentlichkeit die Aktivitäten eines Sonderbotschafters in der zerfallenen Republik Nambewe zu erklären? Stellt dieser Besuch eine Legitimation des dortigen Sektenwesens, eine Anerkennung der Korruption und Neusklaverei als annehmbar dar? Das Schahtum würde sich über eine detaillierte und gerne auch öffentliche Stellungnahme freuen.

      Mit dem Segen der Götter

      Afaslizo al-banabi, Wesir für Äußeres
      Lichtbringerin Fara al-ghanim
    • [LIST]

      Hochgeehrte Exzellenz Wesir Afaslizo al-banabi,

      vielen Dank für Ihre Anfrage vom 9. April 2012 bezüglich der Entsendung eines Sondergesandten der Demokratischen Union in die krisengebeutelte Region der Republik Nambewe. Die Öffentlichkeit wurde bereits am 1. April 2012 über diesen Schritt informiert. Die Unionsministerin des Auswärtigen und der Verteidigung Dr. h.c. Helen Bont skizzierte die zukünftige auswärtige Politik der Demokratischen Union in einer Regierungserklärung vor dem Unionsparlament. Gern sende ich Ihnen anbei den entscheidenden Ausschnitt aus dem Protokoll der Rede.

      Mit Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung

      Dr. Pandora Friedmann
      Unionskanzlerin


      [DOC]Anhang 1: Regierungserklärung der Unionsministerin des Auswärtigen und der Verteidigung Dr. h.c. Helen Bont am 1. Apirl 2012 vor dem Unionsparlament (Auszug)

      Werte Kolleginnen und Kollegen, die Republik Nambewe, mit der wir vor geraumer Zeit einen bilateralen Grundlagenvertrag abgeschlossen haben, durchlebt derzeit eine schwere Zeit: das Land, das sich, nachdem es die Knechtschaft eines menschenververachtenden Apartheidsregimes entledigt hatte, auf dem Weg zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit befunden hatte, versank vor Kurzem in Chaos und Bürgerkrieg. Berichte von Übergriffen gegen die Zivilbevölkerung waren keine Seltenheit, das Land ist derzeit in verschiedene Herrschaftsgebiete gespalten.
      Natürlich kann die Demokratische Union nicht alles Elend dieser Welt im Alleingang beseitigen und wir sind uns im Klaren darüber, dass der Impuls für Frieden, Versöhnung und Entwicklung in erster Linie aus dem Volk von Nambewe selbst kommen muss, dass in die Lage versetzt muss, seine Geschicke und die Gestaltung seiner Zukunft wieder selbst in die Hand zu nehmen und die Teilung des Landes zu überwinden.
      Mit Blick auf dem gemeinsamen Grundlagenvertrag, der inhaltlich weit über das übliche Maß gegenseitiger Anerkennung hinausgeht, ist sich die Unionsregierung darin einig, dass wir Hilfe zur Selbsthilfe leisten sollten. Wir sollten helfen, die Menschen in die Lage zu versetzen, sich auf nachhaltige Art und Weise von ihrer wirtschaftlichen Not zu befreien und einen Prozess der Versöhnung in die Wege zu leiten: wir sichern den Menschen in Nambewe zu: die Demokratische Union ist nicht nur ein Freund und Partner, wenn die Sonne scheint, wir sind auch und gerade dann zur Stelle, wenn es gilt, einem Freund aus einer Notlage zu helfen.
      Aus diesem Grund wird in Kürze der Sondergesandte Alessandro Mintoni nach Nambewe aufbrechen und die Lage dort sondieren. Er wird im Auftrag der Unionsregierung Gespräche mit den Konfliktparteien führen und die Möglichkeiten für die Verwirklichung der im Grundlagenvertrag genannten Projekte, für ein Mediationsverfahren und eines Versöhnungsprozesses erörtern.
      Wir wissen: der Weg wird dornig und hindernisreich sein für das nambewische Volk, wir wissen aber auch, dass sich das Beschreiten diesews Weges lohnen wird und das es zu ihm keine vernünftige Alternative gibt.

      (Quelle)[/DOC][/LIST]
    • Ein Schreiben trifft ein.
      Werte Emirinnen und Emire,

      das Schahtum Futuna bittet hiermit um Überflugsrechte für Militärtransportmaschinen, sein Flughospital sowie Luftschiffe, welche Teile des mobilen Krankenhauses transportieren, um eine schnelle Hilfe für die Katastrophenopfer in Bergen gewährleisten zu können.
      Ein Umweg würde vor allem für die Luftschiffe zu erheblichen Verlängerungen führen.

      Mit dem Segen der Götter

      Afaslizo al-banabi, Wesir für Äußeres

      Lichtbringerin Fara al-ghanim
    • Ich bestätige den Eingang des Schreibens. Das Unionskabinett wird sich zeitnah damit befassen.
      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION



    • Manuri, den 12. August 2012

      Ihr Ersuchen um Überflugsrechte für Militärtransportmaschinen, ein Flughospital und Luftschiffe

      Sehr geehrter Herr Al-Banabi, Exzellenz,
      in Beantwortung Ihrer Anfrage teile ich Ihnen mit, dass das Unionskabinett Ihrem Ersuchen unter folgenden Auflagen stattgegeben hat:

      die Militärtransportmaschinen, das Flughospital sowie die sonstigen Luftschiffe ist es nur gestattet, die Hoheitsgewässer der Demokratischen Union zu überfliegen. Während des Überflugs werden sämtliche Militärtransportmaschinen, das Flughospital und sonstige Luftschiffe durch Militärflugzeuge der Demokratischen Union eskortiert und überwacht.
      Es ist ihnen absolut untersagt, festes zu überfliegen und nur die Korridore zu überfliegen, die Ihrer Regierung mitgeteilt wurden.
      Des weiteren ist den zivilen wie militärischen Fluglotsen unbedingt Folge zu leisten.
      Der Transit ist nur für die Strecke von Futuna nach Bergen erlaubt und zunächst auf eine Woche ab heute (16. August 2012) befristet.


      Unionsministerin des Auswärtigen und der Verteidigung


      Dr. h.c. Helen Bont, KEL
      Unionskanzlerin der Demokratischen Union
      Aussenministerin
      Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University
      Trägerin des astorischen White House Ribbon
      Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele
      Mitglied des Unionsparlaments
      KOMMANDEUR der EHRENLEGION
      Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION


    • Werte Emirinnen und Emire,

      jahrelang haben die Staaten der Welt nach einem dauerhaften Ersatz für den Rat der Nationen gesucht. Dabei wurden alte Fehler wiederholt und neue hinzugefügt. Statt jedoch Innenschau zu betreiben, wurden die Fehler als heilige Kühe in Stein verehrt, über Alternativen jedoch nie ernsthaft nachgedacht.

      In unseren Augen ergaben sich die folgenden Fehler:

      1. Nicht limitierte, schier endlos dauernde Debatten, in welchen sinnlose Details die Teilnehmer erschöpften und die nach und nach in einen Streit zwischen zwei, maximal drei Kontrahenten abdriften.
      2. Eine häufig inaktive oder leider oft auch parteiische Führung, deren Ausfall durch überbordende Bürokratie wett gemacht werden musste.
      3. Das Vertrauen auf einen permanenten Gastgeber, dessen Wahl jedoch oft Animositäten auslöste oder verschärfte und Misstrauen nach sich zog.
      4. Das künstliche Generieren von Themen, obwohl es einfach keine Angelenheiten gab, welche internationaler oder zumindest regionaler Aufmersamkeit bedurfte.

      Die großen Probleme sind daher Ziellosigkeit, Bürokratie und Stasis.

      Das Schahtum Futuna schlägt aus diesem Grund eine wechselnde Konferenz vor, welche durch die Staaten rotiert und allen Staaten so auch eine Gegenleistung für ihre Beteiligung bietet. Die Limitierung der jeweiligen Tagung erhöht den Entscheidungsdruck, was leidigen
      Endlosdebatten um rechtliche Spitzfindigkeiten oder die Pole den Boden entzieht und zu brauchbaren Ergebnissen führen kann. Dies ist mit einer offenen Diskussion weit weniger gegeben. Der Wechsel der Tagungsorte verhindert die Bevorzugung einer Nation und damit emotionale Nichtigkeiten, welche sachliche Bearbeitung unmöglich machen. Der Abstand zwischen den Tagungen ergibt auch eine zweckmäßige Sammlung der Themen statt auf neue Tagungspunkte zu hoffen. Realistisch gesehen eskaliert kein Konflikt so schnell, dass er nicht von einer Konferenz erfasst und moderiert werden könnte. Dementsprechend sei nun präsentiert:

      Präambel: Die hier versammelten Nationen sind zu dem Schluss gekommen

      Dass allein die Kooperation und Gesprächsbereitschaft Konflikte dauerhaft und in ihrem Entstehen zu lösen vermag.
      Dass nur ein gemeinsames Forum aller Staaten Missstände ansprechen und hervorheben kann.
      Dass Konstruktivität und Sachlichkeit der Leitfaden jeglicher nutzbringer Diskussion sein sollen.

      In diesem Sinne begründen die unterzeichnenden Staaten die Konferenz der Nationen mit den folgenden Statuten:

      Artikel l: Ziele

      §1 Die Konferenz der Nationen dient der Konfliktlösung zwischen den Nationen und Staaten und steht für das Primat der Diplomatie.
      §2 Die Konferenz der Nationen wacht über das gemeinsame Erbe der Menschheit in Form der Polargebiete, Weltmeere und den Zeugnissen der Geschichte und wird Mittel finden, dieses zu schützen und zu pflegen.
      §3 Die Konferenz der Nationen bietet einen Rahmen, regionale und internationale Probleme und Angelegenheiten zu diskutieren und zu lösen.
      §4 Die Konferenz der Nationen steht als Bewahrer des internationalen Rechts und gibt seinen Mitgliedern verbindliche Rechtsgrundlagen im internationalen Umfeld.


      Artikel II: Verfasstheit

      §1 Die Konferenz der Nationen tagt alle drei Monate für je einen vollen Monat in einem der Mitgliedstaaten.
      §2 Die Mitgliedstaaten werden in alphabetischer Reihenfolge zum Gastgeber der Konferenz. Neue Mitglieder werden nach ihrer Aufnahme erst nach dem vollständigen Durchlaufen der bisherigen Liste neu eingefügt. Mitgliedstaaten, welche auf einer Tagung nicht vertreten sind, werden auf der Liste übersprungen.
      §3 Der Gastgeber übernimmt die Moderation und Leitung der Konferenz für die Dauer der jeweiligen Tagung.
      §4 Eine Nation kann auf ihre Rolle als Gastgeber verzichten, so sie dies auf der unmittelbar vor ihrer Verpflichtung liegenden Tagung bekanntgeben.
      §5 Die Konferenz der Nationen bekennt sich zu demokratischen Prinzipien und dem Majoritätsprinzip.


      Artikel III: Mitgliedschaft

      §1 Mitglied wird jeder Staat automatisch, welcher über ein souveränes Territorium auf einer objektiv verifizierbaren Weltkarte verfügt, auf der die Majorität der Mitglieder verzeichnet sind, und sich bei einer Tagung vertreten lässt.
      §2 Jedes Mitglied kann sich nur durch einen Vertreter bei einer Tagung vertreten lassen, auch wenn es selbst Gastgeber ist.
      §3 Mitglieder bekennen sich durch ihre Teilnahme automatisch zu den hier dargelegten Regeln und Zielen und haben Teil und Anspruch auf die niedergelegten Völkerrechtsregeln.


      Artikel IV: Diskussionen und Abstimmungen

      §1Der Gastgeber hat bei einer Tagung einen Rahmen zu gewährleisten, welcher es den Mitgliedern ermöglicht, Diskussionen über ein selbst gewähltes Thema zu beantragen, so diese in den Kontext von Artikel I fallen.
      §2 Diskussionen dauern vier Wochen an. Es steht den Mitgliedern frei diese auf der nächsten Tagung neu aufzugreifen.
      §3 Sollte es sich um bindende Beschlüsse handeln, so ist dazu zusätzlich am Beginn der Diskussion eine Abstimmung zu beantragen. Die Verbindung mit einer Abstimmung verkürzt die maximale Dauer auf drei Wochen.
      §4 Alle Abstimmungen erfolgen öffentlich und nach dem Prinzip der einfachen Majorität. Die vierte Woche der Tagung stellt den Abstimmungszeitraum dar. Mehrfachabstimmungen und Änderungen der Abstimmung seitens des Mitgliedes führen zur Ungültigkeit. Gültige Abstimmungsoptionen stellen "Ja" oder "Nein" dar.
      §5 Führt eine Abstimmung zu einem rechtlich verbindlichen Ergebnis, so ist dieses von allen Mitgliedern entsprechend in nationalen Archiven zu vermerken.


      Das Schahtum Futuna wird nach einer positiven Rückmeldung interessierter Staaten eine erste Liste in alphabetischer Reihenfolge aufstellen und gemeinsam mit dem ersten Staat auf dieser Liste die Einladungen zur ersten Tagung organisieren.


      Mögen die Götter Ihnen Weisheit und Bedacht bei der Abwägung dieses Vorschlags schenken.

      Jaavid Gried, Großwesir des Schahtums Futuna
      Lichtbringerin Fara al-ghanim
    • Werte Emirinnen und Emire,

      das Shah'in Futuna bedauert, dass die Demokratische Union für die dauerhaften Provokationen und Schnellschüsse seines Regierungsoberhauptes nun einen hohen Preis zahlen muss. Wir weisen darauf hin, dass wir sämtliche Staatsbürger Futunas einschließlich der futunischen Delegation in den nächsten Tagen evakuieren werden. Jeder Zivilist, der sich erkennbar von dem Konflikt distanziert, ist für die Dauer der Auseinandersetzung als Gast in Futuna willkommen und wird Asyl erhalten. Dies gebietet uns die Heiligkeit des Lebens.

      Mögen die Götter mit Ihnen sein

      in Vertretung des Großwesirs, Jaavid Lya Gried

      Die futunische Delegation in der Demokratischen Union
      Lichtbringerin Fara al-ghanim
    • Ein Schreiben trifft ein.
      Werte Emirinnen und Emire,

      das das Shah'in Futuna trägt Ihnen hiermit im Verbund mit Bergen und Fuchsen die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft an. Da kann die Demokratische Union einmal zeigen, dass sie wirklich in der Lage wäre, ein internationales Großprojekt erfolgreich durchzuführen. Zweifelsohne kann Ihre ewige Kanzlerin dann auch einmal beweisen, dass sie international nicht nur fürs das Scheitern ihrer Initiativen berühmt ist.

      Mit dem Segen der Götter

      Jaavid Lya Gried, Großwesir des Shah'in Futuna


      Lichtbringerin Fara al-ghanim