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      Gerne nehme ich diese Einladung an.

      Ich persönliche möchte mich nach einer allfälligen Wahl für die Entschlackung unserer staatlichen Strukturen einsetzen. Natürlich ist eine grosse Verfassungsreform ein Thema, aber davon ab gibt es noch viele andere Bereiche deren Straffung weit weniger stark in unser Staatswesen eingreifen. Konkret möchte ich mir unsere Gesetze vornehmen und obsolete Regelungen kippen und ebenso, solche Behörden abschaffen.

      Desweiteren wird es mir ein grosses Anliegen sein die Arbeit des Parlamentes effizient mitzugestalten und zu einer guten Arbeitsdisziplin beizutragen.
      Sylvester Calzone
      Unionsparlamentarier a.D.
      ehemaliger Fraktionsvorsitzender der KDU
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      Sie sprachen von einer Entschlackung der staatlichen Strukturen der DU. Wie stehen Sie zu einer Reduzierung der Unionsländer und zum Vorschlag diese auf ein Kern-Ratelon (Salbor-Katista, Heroth), Imperia mit Freistein und ein Übersee-Unionsland (Roldem und den Westlichen Inseln) zu begrenzen ?

      Weiter sprachen Sie von einer effizienten legislativen Arbeit, sind für Sie regelmäßige gemeinsame Sitzungen des Unionsparlament und des Unionsrat denkbar ? Oder können Sie sich sogar vorstellen, die Wahlen komplett abzuschaffen und allen Bürgern mit einem gewissen Mindestmaß an Aktivität die Mitarbeit im parlamentarischen Betrieb zu ermöglichen, ohne etwaige Legislaturperioden.
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      Sie sprachen von einer Entschlackung der staatlichen Strukturen der DU. Wie stehen Sie zu einer Reduzierung der Unionsländer und zum Vorschlag diese auf ein Kern-Ratelon (Salbor-Katista, Heroth), Imperia mit Freistein und ein Übersee-Unionsland (Roldem und den Westlichen Inseln) zu begrenzen ?
      Das ist durchaus eine Option. Für mich persönlich gibt es drei denkbare Wege:
      1. Wir erhalten die grundsätzliche Struktur der Unionsländer, sowie Unionsrat und Unionsparlament in aktueller Form. Allerdings erlauben wir die Ausübung der staatsbürgerschaftlichen Rechte auf Ebene der Unionsländer ohne die heutige Einschränkung. Sprich jeder Mitspieler soll, wenn er das wünscht, die Möglichkeit haben in jedem Unionsland Verantwortung mitzutragen. Wir führen also eine Zwei-Klassenstaatsbürgerschaft ein. Eine die nur das aktive und passive Wahlrecht auf Ebene der Länder ermöglicht, und eine die dies auf Ebene der Union erlaubt.
      Der Nachteil in diesem System dürfte darin liegen, dass einfach rein aufgrund der eher geringen Anzahl Aktiver es wohl eher keine nachhaltige unionsweite Steigerung der Aktivität geben wird und die Gefahr besteht das sich die Debatten in den Ländern mehr oder minder stark ähneln werden.

      2. Jener Vorschlag der bereits seit längerem auf dem Tisch ist: die Länder dienen künftig nur noch der Ausgestaltung, haben aber politisch keine Funktion mehr. Der Unionsrat wird abgeschafft. Der Nachteil ist dass die traditionellen Strukturen der Demokratischen Union faktisch aufgelöst werden, dafür können wir uns ganz auf die Union als solche konzentrieren und ich erhoffe mir wieder vermehrt politischen Wettbewerb.

      3. Das wäre dann jene die Sie in Ihrer Frage konkret angesprochen haben. In diesem Fall würde ich ergänzend dafür plädieren den Unionsrat abzuschaffen, denn ein dreier Gremium erscheint mir wenig sinnvoll. Meines Erachtens eine Mischung der Vor- und Nachteile der ersten beiden Varianten.

      Ich persönlich kann mir jede dieser Varianten vorstellen, einzig mit der aktuellen Situation bin ich voll und ganz unzufrieden. Die Frage ist letztlich was wir konkret möchten. Wenn es uns um das Generieren von mehr Aktivität geht, sehe ich langfristig die Varianten zwei und drei im Vorteil. Variante eins wird nur auf längere Sicht mehr Aktivität bringen wenn sich auch neue Leute dafür begeistern lassen in den Ländern mitzutun. Denn seien wir ehrlich, die Zeit die uns allen zur Verfügung steht ist nicht unbegrenzt.



      Weiter sprachen Sie von einer effizienten legislativen Arbeit, sind für Sie regelmäßige gemeinsame Sitzungen des Unionsparlament und des Unionsrat denkbar ? Oder können Sie sich sogar vorstellen, die Wahlen komplett abzuschaffen und allen Bürgern mit einem gewissen Mindestmaß an Aktivität die Mitarbeit im parlamentarischen Betrieb zu ermöglichen, ohne etwaige Legislaturperioden.
      Gemeinsame Sitzungen sind für mich grundsätzlich denkbar, machen aber nur Sinn wenn der Unionsrat entsprechend adäquat besetzt ist. Vor allem geht es mir dabei darum mich für eine straffe Sitzungsleitung stark zu machen.

      Die Wahlen komplett abzuschaffen ist für mich keine Option. Zugegeben, in jüngster Zeit liefen die Wahlkämpfe eher gemächlich ab, aber dennoch zeigen die Gespräche an der Plakatwand oder eben auch diese Diskussion dass uns Wahlen Aktivität bringen. Sie schaffen einen Anreiz sich aktiv einzubringen und bieten den Parteien eine gute Plattform sich zu präsentieren. Ja, wir müssen an unserrer Wahlkampfkultur arbeiten, aber eine Abschaffung ist in meinen Augen der falsche Weg.
      Sylvester Calzone
      Unionsparlamentarier a.D.
      ehemaliger Fraktionsvorsitzender der KDU
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      Frau Nowack,

      meine Fragen richten sich grundsätzlich an die Allgemeinheit der Teilnehmenden.

      Sie möchten also auch die Landespolitik abschaffen bei einem Modell mit drei Ländern und sich lediglich auf die Ausgestaltung konzentrieren. Ich stimme Ihnen zu ein Unionsrat mit drei Mitgliedern macht wenig Sinn, aber ist der Föderalismus nicht unserer Markenkern denn wir dann aufgeben würden. Meiner Meinung nach wäre eine aktive Landespolitik mit drei Landesteilen durchaus im Bereich des möglichen und ich kann mir ein zentrales Unionsparlament mit zwei Banken einer für die gewählten Unionsabgeordneten und eine für die Länder gut vorstellen.
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      Oh, ich denke da haben wir uns falsch verstanden. Bei Variante drei sehe ich die Unionsländer zwar in ihrer Anzahl reduziert, aber mit den selben Rechten und Pflichten wie jetzt aktuell.

      Ihr Vorschlag zur Parlametenskonstitution hat derweil etwas für sich, wie ich finde.

      Nebenbei ist es mir noch ein Anliegen anzumerken, dass ich hier ganz klar als Einzelkandidat spreche und mir nicht anmasse für die KDU als solche zu sprechen.
      Sylvester Calzone
      Unionsparlamentarier a.D.
      ehemaliger Fraktionsvorsitzender der KDU
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      Vorrang politischer Entscheidungstätigkeit hat die Unterstützung der Werktätigen in ihrem täglichen Kampf gegen die Widrigkeiten des Lebens. Sie bilden das Rückgrat unseres wunderschönen Staates. Der Kampf um verstärkt plebiszitäre Elemente zur politischen Teilhabe aller Klassen schließt das natürgemäß mit ein. Der Kampf gilt der Korruption, einem überbordenden Lobbyismus und der daraus resultierenden Zwei-Klassen-Bildung in Form einer politischen Elitenbildung.
      MITGLIED - LINKE LISTE E. V.
      MITGLIED - KOMMUNISTISCHE PARTEI
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      Eduard Syndikus-Faber schrieb:

      Ich stimme Ihnen zu ein Unionsrat mit drei Mitgliedern macht wenig Sinn, aber ist der Föderalismus nicht unserer Markenkern denn wir dann aufgeben würden. Meiner Meinung nach wäre eine aktive Landespolitik mit drei Landesteilen durchaus im Bereich des möglichen und ich kann mir ein zentrales Unionsparlament mit zwei Banken einer für die gewählten Unionsabgeordneten und eine für die Länder gut vorstellen.

      Warum sollte ein Unionsrat mit drei Mitgliedern nicht sinnvoll sein? Sinn und Zweck des Unionsrates ist die Vertretung der Länder und ihre Beteiligung an der Unionsgesetzgebung - dafür braucht es mindestens ein Mitglied je Unionsland. Diese Aufgabe kann also auch von drei Mitgliedern des Unionsrates hinreichend wahrgenommen werden.
      Prof. Hajo Poppinga, VK.
      Unionspräsident a.D.