Unionsliga Berichterstattung 2017/1

    • Unionsliga Berichterstattung 2017/1

      Herzlich Willkommen bei der Berichterstattung zum ersten Spieltag der Unionsliga! Endlich wieder Fußball, endlich wieder die schönste Nebensache der Welt. Wer wird Nachfolger des letzten Meisters Eisern Krebbnitz? Heute werden wir das natürlich noch nicht erfahren, aber die Teams müssen von Anfang an alles geben, um am Ende ganz oben zu stehen.

      Kommen wir zum ersten Spiel: Der BFC Altwasser empfängt den VfB Manuri. Die Gast ist schon lange im Geschäft dabei, während die Jungs aus Altwasser heute ihr erstes Profispiel austragen. Den Respekt merkte man den Hausherren in den ersten zehn bis zwanzig Minuten auch an. Manuri drängte sie tief in die eigene Hälfte und schloss je einmal gefährlich durch Lyungson (7.) und Defrano (12.) ab, doch Altwasser-Keeper Robert Schmidt war beide Male exzellent zur Stelle. In der 16. Minute dann ein Konter der Neulinge: Kapitän Falkenberg mit einem langen Ball in die Spitze, doch zu ungenau. Nationalspieler Ammer holt sich den herrenlosen Ball, vertändelt diesen jedoch gegen den aggressiv in den Zweikampf gehenden Stefan Schiff, welcher über Max Bavric, die Nummer drei im Tor unserer Nationalmannschaft, gekonnt rüberlupft. 1:0. Manuri in Folge dessen beeindruckt, gute weitere Chancen für Altwasser entstehen aber nicht. Das Spiel ist nun ein Kampf im Mittelfeld. In der 34. Minute wird Altwassers Winkler für ein übles Foul von Schiedsrichter Longquist verwarnt, es hätte rot geben können. Der Freistoß bringt nichts ein. Doch plötzlich bekommt das Team von Trainer Newitt wieder Mut, nun erinnert wieder alles an die ersten zehn Minuten, Powerplay bestimmt den Strafraum der Löwen. In der 42. Minute kommen die Gäste dann durch, und die Flanke von Horante kann Dasorri zum Ausgleich verwerten, 1:1. Kurz vor der Pause noch einmal ein Freistoß von Defrano, den Schmidt aber mit einer Glanzparade aus der Ecke fischt.

      Nach der Pause das selbe Bild. Die Newittelf drängt den Gastgeber weit in die eigene Hälfte. In der 49. Minute zappelt der Ball erneut im Netz, doch Lyungson stand bei der Erzielung des Tores hauchdünn im Abseits. Gut gesehen durch den Schiedsrichterassistenten. In der 54. Minute eine Ecke: Ammer schießt, in der Mitte ein riesiges Kuddelmuddel, niemand geht an den Ball. Als BFC-Verteidiger Berg schon den Konter starten möchte, auf einmal ein Pfiff: Elfmeter und ROT für den Keeper der Heimmannschaft! Wütende Proteste, die zu zwei weiteren gelben Karten führen, und auch die Fernsehkameras zeigen nicht, wieso hier so entschieden wurde. In meinen Augen eine klare Fehlentscheidung. Nun also Elfmeter. Ersatztorhüter Rädel ist eingewechselt, kann aber nichts durch den strammen Schuss von Lyungson ausrichten. 1:2. Die 21.000 Fans im Stadion lassen Halvard Longquist hören, was sie davon halten: Ein riesiges Pfeifkonzert in der Buggle-Arena. Doch Manuri macht mit der dominanten Spielweise gegen nun nur noch 10 Gegenspieler weiter. Nur 3 Minuten später ein langer Pass des eingewechselten Gasion in die Spitze zu Lyungson, welcher Rädel umkurvt und locker zum 1:3 einschiebt. Die Entscheidung. Danach tut Manuri nicht mehr als sie müssen, Altwasser nicht mehr als sie können, und es entwickelt sich ein zähes Spiel. in der 82. Minute dann aber ein Konter der Gastgeber: Geschickt spielen Winkler, Richter und Treffer den Ball zu, Doppelpässe wie aus dem Lehrbuch und letzterer trifft dann mit einem satten Schuss an Bavric vorbei zum 2:3. Danach entwickelte sich ein Offensivsturm der Gastgeber, sie wurden nach vorne gepeitscht von ihren Fans, doch ernsthafte Chancen entstanden durch eine nun doch glänzende Defensivreihe der Gäste nicht mehr. So blieb das Spiel also und wurde in der 94. Minute pünktlich abgepfiffen.

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      BFC Altwasser gegen VfB Manuri 2:3 (1:1)
      Schiedsrichter: Halvard Longquist
      Zuschauer: 21.394
      1:0 Schiff (16.)
      1:1 Dasorri (Horante; 42.)
      1:2 Lyungson (54.)
      1:3 Lyungson (Gasion; 57.)
      2:3 Treffer (Winkler; 82.)


      Das zweite Spiel verprach genauso viel Spannung, und die Trainer versprachen Offensivfußball: Imperia Wegenstein gegen den USC Santa Sofia Castelsavino. Und so kam es auch: Beide Teams spielten von Anfang an aggressiv nach vorne. Die Jungs aus Wegenstein hatten den besseren Start und gingen gleich in der 2. Minute durch Angiletto in Führung! Ein Schuss von der Strafraumgrenze war für Castelsavinos Keeper nicht haltbar. Auch in der Folge hatten beide Teams sehr gute Chancen., die Gäste in der 7. 9. und 13., Imperia in der 5. 11., 14 und 17. Doch es blieb beim 1:0, bis Castelsavino erneut in den Wegensteiner Strafraum eindring. Ein Torwartfehler der jungen Nummer 1 Teinbohr ermöglichte in der 22. Minute den Ausgleich. Nach dem Anstoß ging es munter weiter. Nach dem ersten Pass spielt Keinhaus auf den links durchstartenden Katista, der auf Meerstein flankt. Dieser muss nur noch einnicken. Erneute Führung für das Heimteam. Und Wegenstein machte weiter: Nur 7 Minuten später verwandelte Katista einen Freistoß von links direkt. Dass er Freistöße gut schießen kann, dürfte bekannt sein, aber so gut und so konstant? Denn er zeigte mehr: Freistoß aus nahezu derselben Position, doch dieses Mal überraschte er alle mit einer Flanke in die Mitte, wo Keinhaus seelenruhig einköpft. Dann war Pause. Trainer MacUlster war dank des 4:1-Standes sichtlich zufrieden, und die Fans auch: Sie zündelten mit Pyrotechnik, dabei wurde ein Transparent hochgehalten, "Imperia ist wieder da, verbeugt euch, ihr Bauern". Der Rauch verspätete den Wiederanpfiff um 10 Minuten.

      Doch Imperia kam wie ausgewechselt aus der Kabine: Das mit 52.000 Plätzen fast ausverkaufte Stadion (Nur im Gästebereich blieben Plätze leer) sah nun eine defensive Heimmannschaft und umso mehr motivierte Castelsavinos. Bereits in 47. Minute kam es zum 4:2: Ein missglückter Ball von Modesto landet beim Offensivmann der Gäste, welcher den Ball unhaltbar an Teinbohr vorbeibringt. Der grandiosen Stimmung in der Arena tat dies keinen Abbruch, trotzdem machte Castelsavino weiter. Eine Ecke wird erst durch Modesto rausgeköpft, de Ball landet an der Strafraumgrenze aber beim Gegenspieler, der den Ball in den Winkel hämmert. Nur noch 4:3, und so langsam wacht Wegenstein wieder auf. Sie machen wieder mehr offensiv, das schafft aber auch Lücken für die Gäste. Mittlerweile die 72. Minute, ein Ende des Torreigens war noch lange nicht in Sicht. Ein Konter, ein Freistoß und eine verdammt gut herausgespielte Chance wurde jeweils von Heimkeeper Teinbohr vereitelt, gegen den Ausgleich konnte er auch nichts machen: Flanke, in der Mitte wurde er mit dem abseitsverdächtigen Stürmer der Gäste alleine gelassen, welcher den Ball am machtlosen jungen Keeper vorbeibringt. 4:4, und die Fans legen nun noch mal richtig los, ein wahrer Hexenkessel, diese Muxt-Arena. Und sie sollten belohnt werden: Ein langer Pass von Meerstein auf den eingewechselten Biscone, welcher den überraschten Gästekeeper tunnelt, erneute Führung. Doch nun war Castelsavino wieder wütend und wechselte das System: 4 Spitzen hatten sie nun. Und das zahlte sich aus. Wegensteins Trainer MacUlster hatte schon drei mal gewechselt und konnte nur provisorisch auf die Systemumstellung reagieren. Das machte sich nun mit einer deutlichen Überlegenheit sichtbar, und in der 87. Minute kamen sie dann durch und drückten den Ball über die Linie. Was für ein Spiel. Die zahlreichen Jubelpausen forderten ihren Tribut: 6 Minuten Nachspielzeit. Castelsavino drückte nun weiter, und dann gelang Wegenstein der Befreiungsschlag: Ein Konter über Snowdon, Katista, Meerstein und Biscome, letzterer zieht ab und findet im glänzend reagierenden Gästekeeper seinen Meister. In der 5. Minute der Nachspielzeit passierte es dann: Wegenstein spielte zu sehr auf Sieg, es gab zu viele Räume für die Gäste. Traumhafter Kombinationsfußball sorgte dann für das 5:6 für das Team aus Heroth. Wegenstein probierte es danach noch, kam aber nicht mehr durch. So blieb es beim 5:6 nach 4:1 Pausenführung der Heimmannschaft. Trotzdem gab es für einen großen Kampf aufmunternden Applaus von den Rängen. Castelsavino spielt in 2 Wochen zuhause gegen Christopuerto, Wegenstein spielt auswärts beim VfB Manuri. Der BFC Altwasser hat spielfrei.

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      FCI Wegenstein gegen USC Castelsavino 5:6 (4:1)
      Schiedsrichter: Stefan Winkelheim
      Zuschauer: 51.956
      1:0 Angiletto (2.)
      1:1 ? (22.)
      2:1 Meerstein (Katista, 23.)
      3:1 Katista (30.)
      4:1 Keinhaus (Katista; 39.)
      4:2 ? (47.)
      4:3 ? (61.)
      4:4 ? (78,)
      5:4 Biscone (Meerstein; 80.)
      5:5 ? (87.)
      5:6 ? (90+5)


      Tabelle:

      1. Castelsavino
      2. VfB Manuri
      3. Christopuerto
      4. Wegenstein
      5. Altwasser

      Genaueres hier
    • Simoff: Sorry, dass nichts kam. Ich war einfach demotiviert aufgrund der hohen Ergebnisse Ist halt schwer, für sowas Spielberichte zu schreiben.


      Herzlich Willkommen zur Berichterstattung zum 3. Spieltag der Unionsliga, aber zuerst liefern wir die Ergebnisse des zweiten Spieltags nach:

      VfB Manuri vs. Imperia Wegenstein 7:3
      Castelsavino vs. Real Christopuerto 6:5

      Spiel 1: BFC Altwasser vs. Santa Sofia Castelsavino

      Altwasser punktlos, Castelsavino nur aufgrund der Tordifferenz zweiter: Die Favoritenrollen waren hier klar verteilt. Und so ging das Spiel auch los - Der Verein des astorischen Unternehmens Buggle hatte viel Respekt vor dem Gegner und ließ sich tief in die eigene Hälfte pressen, Torwart Schmidt sorgte dafür, dass die Gastgeber hier nicht hinten lagen. Nach zwanzig Minuten entwickelte sich dann ein Kampf im Mittelfeld, da sich die Jungs aus Altwasser wieder deutlich mehr trauten, anfangs nur Konter, langsam, nach ein wenig Gebrülle vom Chefcoach, auch Ballbesitzfußball. Leicht unverdient gingen sie dann auch in Führung: Falkenberg traf mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze in das Herz der heiligen Sofia.

      Aus der Pause kamen beide Mannschaften mit viel Spielfreude: Besonders die Gastgeber waren von ihrem Führungstreffer beflügelt und waren gewillt, nun auch die Führung auszubauen. Das gelang lange nicht, die starke Abwehr der Gäste war meist Endstation für Axel Treffer und co. In der 57. Minute dann ein Konter der Castelsaviner: Die Abwehr Altwassers war komplett ausgehebelt, der Torhüter umkurvt, doch statt den Ausgleich zu erzielen schiebt der Stürmer den Ball an den Pfosten, Verteidiger Robert Berg klärt. Doch trotz von dieser riesigen Chance beflügelt zu werden waren die Gäste eher geschockt und zogen sich in die eigene Hälfte zurück. Von nun an begann der Altwasser Sturmlauf. Die 72. Minute brachte dann endlich den nächsten Treffer: Treffer traf er Kopf nach Flanke von Olaf Flügel. Nun kam von Castelsavino gar nichts mehr, sie hatten sich aufgegeben. In der Nachspielzeit gelang das dritte und letzte Tor für BFC: Nachdem Falkenberg den Ball schön in die Mitte gechipt hat, schnappt dich Treffer den Ball und markiert seinen Doppelpack.

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      BFC Altwasser gegen Santa Sofia Castelsavino 3:0 (1:0)
      Schiedsrichter: Dr. Jonas Reiermann
      Zuschauer: 20.764
      1:0 Falkenberg (43.)
      2:0 Treffer (Flügel; 72.)
      3:0 Treffer (Falkenberg; 90+2)


      Spiel 2: Real Christopuerto vs. Imperia Wegenstein

      Mit 10 Minuten Verspätung wurde das Spiel von Schiedsrichter Marko von Rotenbach angepfiffen, weil der Bus der Gastmannschaft einen Reifenschaden bei der Anfahrt hatte. Und auch dann war es eine zähe Kost. Chancen entstanden hier nicht viele. Die erste hatten erst die Gäste in der 8. Minute. Angiletto darf viel zu einfach durch Reals Verteidigung marschieren, scheitert aber an Sven Schärer. In der 14. Minute kamen dann auch mal die Gastgeber zum Zug. Doppelpass von van der Zee und Dostal, dann auf die Flanke zu Fejzic. Dieser wartet kurz und spielt den Ball flach in die Mitte wo Halskov abziehen kann, Teinbohr kann den Ball aber noch knapp zur Ecke lenken. Diese bringt nichts ein. Das Ringen um Ballbesitz geht weiter, und nach vielen Fehlpässen und einem unschönen Spiel geht es in die Pause.

      Kurz nach dem Wiederanpfiff dringt Steffen Engel in den Strafraum der Wegensteiner Strafraum ein und wird gelegt - Elfmeter! Korrekte Entscheidung. Halskov scheitert zwar am Keeper, Fejzic trifft aber im Nachschuss. Nun wacht die Elf von Trainer MacUlster auf und tut mehr, das war auch bitter nötig. Allerdings werden sie nur kurz darauf ausgekontert: Kensington, der angeblich vor einem Wechsel nach Astor steht passt butterweich nach vorne auf Zimmermann, der in den Lauf von Halskov spielt. Dieser schiebt locker ein. Was passiert nun? Lange Rede kurzer Sinn, voller Angriff der Gäste, aber da sich Real zurückzieht, kommen sie nicht durch das Abwehrbollwerk. Als Man of the Match kann man am Ende nur den Keeper Christopuertos, Sven Scherer sehen.

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      Real Christopuerto gegen Imperia Wegenstein 2:0 (0:0)
      Schiedsrichter: Marko von Rotenbach
      Zuschauer: 35.341
      1:0 Fejzic (Halskov; 48.)
      2:0 Halskov (Zimmermann; 52.)


      Tabelle: sport.vgov.de/show.php?lid=3