Unionsministerium des Innern und Justiz (UMIJ)

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    • "Sie Scherzkeks! Freundlich... also wirklich", foppte Jyllane diesen Norbert. Die rühmliche Polizei, dachte sich Jyllane. Wenn jede Fremd so in diesem Land aufgenommen wird, wunderte sie es nicht mehr sonderlich, dass sie wenige Ausländer gesehen hatte. Demokratischer Staat - sie schmunzelte.

      "Und nun?", fragte Jyllane herausfordernd in Richtung Santala.
      Eine "femme fatale" und augenzwinkernd gemeinte "agent provocateur
      (der sarkastischen Art)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jyllane ()

    • Grinst breit: Nun kommt noch die Abnahme der Fingerabdrücke und einer kleinen Haarsträhne. Danach wird man Ihnen, gegen Quittung, Ihre Habe in Verwahrung nehmen und Sie in eine unserer Untersuchungshaftzellen bringen.
      In der Zwischenzeit bemühe ich mich um einen Termin beim Haftrichter und verständige das Innenministerium sowie die Unionsstaatsanwaltschaft. Das geschieht in Form eines schnuckeligen Berichts.
    • "Ich hoffe, ich habe Ihnen genügend Arbeit gemacht. Das mit der Haarsträhne würde ich mir allerdings nochmals überlegen..."

      Irgendwie rannte dieser Kerl mit Vorliebe in sein Verderben - nunja... Hinweise mit einem ganzen Lattenzaun hatte sie ihm nun wahrlich genügend gegeben.

      "Haben Sie wenigstens feuchte Tücher da, damit ich den Schlamassel den Sie anrichten werden wenigstens wegwischen zu können?", kam es nun leicht gereizt aus ihr heraus.
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      (der sarkastischen Art)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jyllane ()

    • Keine Bange, die Kollegin wird so geschickt vorgehen, dass man es äußerlich gar nicht sehen wird.
      Nachdem Norbert Fotos von vorn und der Seite geschossen hat, nimmt er ihr die Finerabdrücke ab, während die Assistentin geschickt eine Haarsträhne abschneidet und diese in ein kleines Gläschen verstaut. Anschließend reicht sie Jyllane ein paar Reinigungstücher, damit sie sich die Fingerkuppen reinigen kann.
      Nachdem sie fertig sind, packen beide alles wieder zusammen und gehen.

      Also, Jyllane, das hätten wir hinter uns.
      Gepäck hatten Sie keines ... Koffer, Handtasche usw.?
      Danach zeigen wir Ihnen unser Zellen. Ist zwar nicht gerade die Präsidentensuite, aber angesicht unseres knappen Budgets für die Bewirtung von Gästen, das Beste, was Sie bekommen können.
    • Schweigend folgt sie dem Beamten, der vor einer 'eleganten' Vier-Quadratmeter-Zelle stehen blieb. Wortlos legte sich Jyllane auf die Pritsche und verschränkte ihre Arme unter ihrem Nacken.

      "Würden Sie nun endlich die Zelle schließen - es zieht."

      Endlich einfach nur liegen und ausruhen. Es mussten nun schon beinahe annähernd 36 Stunden sein, die sie bereits auf den Beinen war - und weit gekommen war Jyllane sichtlich nicht. Mehr genervt von sich selbst als der Situation schloss sie die bereits brennenden Augen - im Geiste noch hell wach und arbeitend.
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    • Zurück im Büro: Crocker, sag denen vom Labor, die sollen sich beeilen, ich brauche die Laborergebnisse spätestens morgen früh um acht! Und sag dem Norbert, dass ich die Fotos sofort auf meinem Monitor haben will. Während ich meinen Bericht schreibe, erstellst Du einen Steckbrief samt Foto und Fingerabdrücken und schickst Ermittlungshilfeersuchen an alle uns bekannten Polizei- und Geheimdienststellen im In- und Ausland, ausserdem an die Zollbehörden.

      Ich will jeden Fetzen Information haben, auch wenn er noch so klein ist.

      Ach ja, schicke Ihre Sachen ins Labor. Die sollen alles genau unter die Lupe nehmen; wenn nötig müssen die heute abend Überstunden schieben!

      Ich denke, wenn morgen die Analyse der Isotopenuntersuchung vorliegen, werden wir ein gutes Stück weiter gekommen sein.

      Während Crocker lossppurtet, setzt sich Santala an seinen PC und schreibt seinen Bericht, nachdem er zuvor eine E-Mail an den Untersuchungsrichter geschrieben hat, indem er ihn über die vorläufige Festnahme unterrichtet und um einen Termin zwecks Haftvorführung gebeten hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Georg Santala ()

    • Ihren Gedanken nachhängen rekapitulierte Jyllane den Tag. Jyllane Doe. Sie war verrückt, einen Polizisten ausgerechnet mit diesem Nachnamen zu foppen. Aber wäre das Leben nicht langweilig ohne ein wenig Würze? Ein kleines Lächeln stahl sich auf ihre Lippen.

      Letztendlich war sie doch sehr gespannt wie gut der Kerl wirklich war und was er herausfand - oder besser dachte, herauszufinden, wo doch eigentlich nichts davon wirklich je existierte. Sie jedenfalls würde gut schlafen und er? Nun er hatte wohl eine lange Nacht vor sich, um am Ende nur eine Illusion herauszufinden.
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    • Der Morgen war gekommen und gegangen. Ebenso der Mittag und Abend und nichts geschah. Mit ein paar Leibesübungen vertrieb Jyllane sich die Langeweile, zählte anschließend die Anzahl der Gitterstäbe von links nach rechts - und nur um sicher zu gehen, dass es genau so viele von rechts nach links waren auch von dieser Richtung. Ihr Magen knurrte. Essen und Trinken schien hier auch Fehlanzeige zu sein. Ihre letzte Mahlzeit - so man sie denn so nennen konnte war die Flüssige gestern Abend beim Verhör in Form des ihr angebotenen Kaffees Eine wirklich sehr erbauliche Situation, dachte sich Jyllane, wo sie doch nun irgendwo schon längst in einer Badewanne hätte liegen können und die Beine ausstrecken hätte können.

      Vierundzwanzig von links und vierundzwanzig von rechts - so viele Stäbe waren es. In der Zwischenzeit war natürlich immer noch nichts geschehen...
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    • Bereits am frühen morgen kommt Santala ins Büro, wo er sich erst einmal einen Kaffee an einem der Automaten zieht. Anschließend setzt er sich an seinen Schreibtisch und geht noch mal den Bericht durch.
      Ein Blick in seinen e-mail-Postfach verrät ihm, dass der Bericht des Labors und auch noch keine Antwort vom Haftrichter bekommen hat.
    • Wie lange, so fragte sich Jyllane, würde man sie wohl festhalten dürfen? Irgenwie hatte sie die Aufklärung über die Rechte in demokratischen Staaten ein klitzeklein wenig anders im Kopf. Sie saß auf der Kante ihrer Pritsche und wippte ungeduldig mit dem Fuß. Wie sie Untätigkeit doch hasste! Es war schon spät in der Nacht und 24 Stunden längst verstrichen und - welch Überraschung - noch immer nichts Neues...
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    • Als Santala seine Tagespost durchgeht, fällt ihm eine Fotokopie des von Crocker erstellten Amthilfeersuchen in die Hände. Offensichtlich war er doch noch fleißig gewesen gestern abend. Wenn jetzt noch das Ergebnis aus dem Labor kommt, würde es doch noch ein vielversprechender Tag zu werden.
      Santala nimmt einen Schluck Kaffee, während er die Kopie überfliegt.



      Kriminalpolizei Manuri
      Polizeipräsidium
      Abteilung Sonderkommission
      Manuri
      Demokratische Union

      Internationales Amtshilfeersuchen
      an alle Polizeidienststellen und Strafverfolgungsbehörden


      Sehr geehrte Damen und Herren,
      die Kriminalpolizei Manuri, Abteilung Sonderkommission bittet Sie hiermit um Ihre Mithilfe bei Identifikation der unten aufgeführten Person:





      angeblicher Familienname: Doe
      angeblicher Vorname: Jyllane
      Geschlecht: weiblich
      angebliches Geburtsdatum: 15.03.1986
      angeblicher Geburtsort: Utica / Land unbekannt

      Die betreffende Person verweigert jede Kooperation bezüglich der Aufdeckung ihrer wahren Identität.
      Sie wurde, zwecks Feststellung ihrer wahren Identität vorläufig festgenommen.

      Falls Sie zweckdienliche Hinweise zur Identität, den früheren Aufenthalten, eventuellen Vorstrafen oder sonstige Informationen über diese Person haben, schicken Sie diese bitte an:

      Kriminalpolizei Manuri
      Polizeipräsidium
      Hauptkommissar Santala
      Abteilung Sonderkommission
      Manuri
      Demokratische Union

      Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank im Voraus für Ihre Bemühungen,

      Georg Santala
      Hauptkommissar
    • "So, Jungs... langsam hätte ich dann auch mal hunger...", sagte Jyllane mehr zu sich selbst als an irgendjemanden gerichtet. So etwas wie hier, war ihr auch noch nie untergekommen. "Merke,...", sprach sie zu sich selbst, "...bevor du alles rechtschaffen machen und dich hoch offiziell vorstellen möchtest, beantrage einfach eine Staatsbürgerschaft und nenne schlicht ein Fleckchen Erde wo du vielleicht wohnen möchtest und alles ist gut. Das Leben hätte ja unehrlich soooo einfach sein können." Sie schmunzelte. "Jaja, die Wahrheit ist ein gar komisch Ding..."
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    • Wuhuuu! Sie hätte Freudensprünge machen können, erblickte dann aber das essen. Beinahe wie im Krankenhaus, schoss es ihr durch den Kopf. Nunja, es hätte schlimmer kommen können - und in der Not fraß der Teufel bekanntlich Fliegen.
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    • Original von Jyllane
      Weit mehr als 48 Stunden saß sie nun schon in Gewahrsam - und ihr Märtyrium nahm immer noch kein Ende. Langsam beschlich Jyllane ein ungutes Gefühl.


      *so* Ich bitte sehr darum, in diesem Falle die vl-Zeit nicht mit der rl-Zeit gleichzusetzen. Ich habe derzeit eine Reihe von Klausuren vor mir, für die ich nebenbei noch kräftig büffeln muss. Ich bin also bis Ende übernächste Woche zeitlich sehr gehandikappt. *so*